• Philipp Löpfe verfasste am 3. Februar 2012 in der Baseler Zeitung eine Analyse über die Zinspolitik der amerikanischen Notenbank FED unter dem Titel "Wenn Geld rostet". In der Absicht des Notenbankchefs Ben Bernanke, den Zinssatz bis 2014 bei Null zu belassen und damit den Unternehmen durch die Inflation einen Investitionsanreiz zu bieten, sieht er die Schwundgeld-Idee Silvio Gesells wiederbelebt. Zur Erinnerung: Silvio Gesells Schwundgeld wurde durch einen Negativzins abgewertet. Um den Wert des Geldscheines zu erhalten, wurde eine Geldgebühr (Umlaufsteuer) in Form von Klebemarken eingehoben. Löpfe erwähnt Wörgl und die WIR-Bank in der Schweiz als Beispiele für das Funktionieren von Gesells Idee in der Praxis. Den Bericht in der Baseler Zeitung gibt´s online nachzulesen auf http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Wenn-das-Geld-rostet/story/21779839



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  • Am 17. Jänner 2012 drehte Redakteurin Susanne Riegler (Bild Mitte rechts) für die TV-Sendereihe Winterzeit auf ORF2 mit einem Kamerateam von Pilger-Film in Innsbruck mit Iris Staggl und Thomas Bergler zwei Beiträge - über das historische Wörgler Freigeld sowie über das laufende Wörgler Jugendprojekt I-MOTION, das Zeitwertkarten als Komplementärwährung für die Belohnung engagierter Jugendlicher verwendet. Für die Dreharbeiten besuchten sie u.a. das Wörgler Heimatmuseum, das Unterguggenberger Institut, das InfoEck und das Kinderhaus Miteinander. Der Beitrag übers Wörgler Freigeld wird am Dienstag, 7. Februar 2012 ab 17.40 Uhr auf ORF2 in Winterzeit ausgestrahlt.



     



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  • Die 50. Mündener Gespräche der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft  von 16. – 18. März 2012 befassen sich aus Anlass des 150. Geburtstags des Sozialreformers Silvio Gesell am 17. März 2012 mit der Erinnerung an die Grundgedanken seines Geld- und Bodenreformkonzepts sowie mit der Frage, was dessen Aktualisierung zur Lösung der heutigen Krisen auf den Finanz-, Immobilien- und Rohstoffmärkten beitragen könnte. Nähere Informationen über das Programm dieser Tagung sowie organisatorische Hinweise finden Sie auf der Website www.muendener-gespraeche.de



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  • Auf eine recht unkonventionelle Idee kam die Stadt St. Gallen in der Schweiz angesichts der drohenden Wirtschaftskrise: Im April 2009 beschloss das Stadtparlament, an alle Einwohner Gutscheine im Wert von je 50 Franken zu verschenken. Die Gutscheine konnten bei Betrieben in der Stadt bis Februar 2010 in Zahlung gegeben werden, wobei von den 74.100 verteilten Gutscheinen im Wert von 3,7 Millionen Franken 97 % eingelöst wurden. Zur schweizweit einmaligen Aktion verfasste Reinholf Harringer eine Studie über die Stärkung der Kaufkraft auf Gemeindeebene aufbauend auf die Erfahrungen mit dem St. Gallener Gutschein, die er freundlicherweise kostenlos allen Interessierten zur Verfügung stellt - download der pdf-Datei hier.



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  • Die Grüne Bildungswerkstatt Tirol und das Offene Grüne Forum Kufstein laden am Dienstag, 7. Februar 2012, zum Philosophischen Café in der Kunstveranda in Kufstein, Prof.-Sinwel-Weg 2 (gegenüber Fussl) mit dem Thema "Demokratisierung des Geldes  -  Die Macht über das Geld zurückgewinnen". Referentin ist Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes Wörgl - weitere Info hier...



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  •  "Verantwortung für Generationen" - unter diesem Motto stand am 17. Jänner 2012 in Wörgl ein Vortrag  von Gernot Jochum-Müller mit Diskussion über umsetzbare Modelle der Altersvorsorge mithilfe von Zeitgutschriften. Der Obmann des Talentetauschkreises Vorarlberg stellte dabei drei Modelle vor, die im Rahmen des Interreg-Projektes "Gemeinschaft Vorsorge Nahversorgung" ausgearbeitet wurden: Die Zeitvorsorge für das Land Vorarlberg, das Modell der Schweizer Stadt St. Gallen sowie eine Vereinslösung. Mehr zur Veranstaltung, zu der die Grüne Bildungswerkstatt, die Wörgler Grünen und das Unterguggenberger Institut mit Unterstützung des Wörgler Seniorenheimes eingeladen hatten, lesen Sie hier...



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  • "Anders Wirtschaften" lautet das über.thema der aktuellen Ausgabe der "über.morgen", das Monatsmagazin des Vereins für studentische Eigeninitiative. Gefragt wird nach Utopie und Praxis alternativer Ökonomien. Dazu auf den Seiten 6-7 die Tiroler Erzählung vom Wörgler Freigeld, auf Seite 8 eine Reportage über den Kost-Nix-Laden und auf Seite 9 ein Interview mit Herbert Grill vom Tauschkreisverbund. Das Magazin gibt´s zum kostenlosen Download auf www.uebermorgen.at



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  • Durch die nun auf Österreich ausgedehnten Aktivitäten gerät die neue HuMan-Weg-Partei auch hierzulande immer mehr ins Visier kritisch denkender Menschen, die in dieser Bewegung keine Lösung für die anstehenden Herausforderungen sehen. Eine fundierte Kritik dazu verfasste der Volkswirtschafter Prof. Bernd Senf, nachzulesen auf seiner Website unter dem Link http://www.berndsenf.de/pdf/Klaussner.pdf . Senf kommt nach seiner Analyse zum Schluss: "Das Konzept der "Freien HuMan-Wirtschaft von Hans-Jürgen Klaussner allerdings scheint mir - trotz einer Reihe origineller Gedanken - insgesamt eine grobe Irreführung, durchsetzt mit Demagogie und Allmachtsphantasie."

    Aktuelle Stellungnahme von Prof. Franz Hörmann vom 15. Jänner 2012 zur Parteigründung in Österreich: http://www.youtube.com/watch?v=SQIp_fl8E0g

     



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  • Selbsthilfe - dazu schließen sich immer mehr Griechen in Tauschsystemen zusammen und ermöglichen so Wirtschaften ohne Euro. Das Erste Deutsche Fernsehen schildert in einem Beitrag die aktuelle Entwicklung: "Tauschbörsen schießen im Land wie Pilze aus dem Boden". Den Beitrag online sehen Sie hier: http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/342024_europamagazin/9058282_griechenland-die-schattenwaehrung



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  • Nach dem großen Erfolg des ersten Zertifikatskurses für nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume bietet die Hochschule München in Kooperation mit dem Strascheg Center for entrepreneurship und der Gemeinwohl-Genossenschaft RegioSTAR einen weiteren Hochschul-Kurs mit selbem Inhalt an. Die Anmeldefrist läuft noch bis 15. Februar 2012 - weitere Infos hier...



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  • Auf der Suche nach alternativen Geldansätzen kam Ken Jebsen vom Berliner Radiosender KenFM (Info: http://www.kenfm.de/wordpress/) im Herbst 2011 unter anderem ins Wörgler Unterguggenberger Institut. "Geld regiert die Welt! Alle Jahre wieder crasht das Geldsystem. Das exponentielle Wachstum durch Zins und Zineszins ist die Ursache und systemimmanent. Doch wie funktionert Geld überhaupt? Und wie muss man sich eine Gesellschaft vorstellen, die ohne Geld auskommt?" formulieren die Radiomacher ihre Motivation, eine Geldsendung zu recherchieren und zu veröffentlichen. KenFM war in den letzten Monaten im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs, um mit Professoren, Historikern, Zeitzeugen und Whistleblowern über Geld und die wahren Gründe der derzeitigen Krise zu sprechen. Zu den Gesprächspartnern zählen Michael Unterguggenbergers Tochter Lia Rigler, Zeitzeugin des Wörgler Freigeldes, der Historiker und Buchautor Dr. Wolfgang Broer (Buchtipp: "Schwundgeld"), der Wiener Wirtschaftsprofessor Dr. Franz Hörmann sowie Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes Wörgl. Nachhören kann man die insgesamt 4 Stunden dauernde, sehr empfehlenswerte Sendereihe online auf http://vimeo.com/33908662 Mit dem Wörgler Freigeld befassen sich intensiv Teil 2 und Teil 3 der Geld-Sendereihe.



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  • Jetzt Nahrungsmittel-Spekulation in Europa stoppen! - Dafür engagiert sich das globalisierungskritische Netzwerk ATTAC und ruft zur Beteiligung an einer Petition an das EU-Parlament zum Verbot der Nahrungsmittelspekulation auf. "Finanz-Wetten auf Nahrungsmittelpreise sind ein Skandal: Während Millionen unter Hunger und Armut leiden, machen Bankiers und Rohstofffonds enorme Gewinne mit dem Hochtreiben von Nahrungsmittelpreisen", kritisiert ATTAC und lädt ein, jetzt die Petition an EU-Parlamentarier zu unterzeichnen - weitere Info auf www.attac.at/nahrungsspekulation_stoppen

     


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  • Warum Zinsen für einen Kredit bezahlen, wenn´s ohne billiger geht? Den Vorteil zinsloser Finanzierungen nützen die Kunden der JAK-Bank in Schweden ebenso wie die Mitglieder der Ohne-Zins-Bewegung in Deutschland. Das Erste Deutsche Fernsehen ARD strahlte einen Beitrag über die alternative Finanzierungsform aus - den Beitrag online sehen Sie hier: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9162206&mid=56



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  • Am 7. Januar 2012 wird im Spektral am Lendkai 45 in 8020 Graz ein Verschenkbazar von "gib und nimm Graz" veranstaltet . Jeder kann mitbringen, was er verschenken möchte (Dinge, Dienstleistungen) und auf einen Tisch legen. Es besteht kein Tauschzwang. Dauer: 10 - 17 Uhr.Geschenke, die bis 17 Uhr keinen Abnehmer gefunden haben, müssen wieder mitgenommen werden. Für Dienstleistungen und größere Gegenstände gibt es eine Pinnwand. Bitte nur Sachen anbieten, die man auch selber nehmen würde. 


     

     



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  • Die Tiroler Tageszeitung berichtete in ihrer Sonntagsausgabe vom 1. Jänner 2012 über das Wörgler Freigeld und über das Unterguggenberger Institut. Unter dem Titel "Das Wörgler Meisterstück" erinnert Michaela Spirk-Paulmichl an das Wörgler Währungsexperiment und dessen Vorbildwirkung - den gesamten Artikel gibt´s hier online



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  • Die Ursache der aktuellen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise ortet die Schweizer Vollgeldreform-Initiative "Monetäre Modernisierung" in der Art und Weise, wie heute Geschäftsbanken Geld schöpfen und in Umlauf bringen. Ihre Reformvorschläge bleiben nicht bei der Symptombehandlung im bestehenden System, sondern gehen tiefer: eine zeitgemäße Geldordnung sehe Geldschöpfung ausschließlich durch die öffentliche Hand vor (Monetative). Dieses neue Geld soll zinsfrei in Umlauf gebracht werden. Weitere Informationen zur überparteilichen Initiative MoMo, die 2012 Vollgeld per Volksentscheid einführen will, finden Sie hier... 

    Keine Geldreform ohne Neudefinition des Eigentums-Begriffes? Dieses heiklen Themas nimmt sich am 28. Jänner 2012 eine Fachtagung in der Schweiz in Bern an, die auch von den MoMo-Beiräten Ph.Mastronardi und P. Ulrich mitgestaltet wird: "Eigentum und Freiheit" - weitere Info hier...



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  • Ein interessanter Artikel über die Oligarchie der Finanz erschien in der FAZ: Unter dem Titel "Der Krieg der Banken gegen das Volk" setzt der Lösungsvorschlag bei der Geldschöpfung an. Der Vorschlag: Die EZB soll das tun, wofür Notenbanken gegründet wurden: Geld drucken. Hier der Link zum Artikel: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/oligarchie-der-finanz-der-krieg-der-banken-gegen-das-volk-11549829.html



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  • "John Chandor hat den bisher besten Film über die Bankenkrise gedreht: Margin Call – der große Crash" befand die ZEIT über einen Film (Info: http://margincallmovie.com/), der hinter die Kulissen dubioser Wertpapiergeschäfte an der Wall Street blickt und jetzt in den Kinos läuft. Am 2. Dezember 2012 fand dazu eine Podiumsdiskussion in Wien statt. Am Podium Franz Hörmann http://www.franzhoermann.at, Otmar Pregetter, Max Edelbacher (ehem. Leiter des Wiener Sicherheitsbüros) http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Edelbacher, Christian Felsenreich (Psychotherapiewissenschafter, Human Factors Training, Kabarettist) und Karl Kriechbaum (Börsen Psychologe) http://www.kriechbaum.eu/, Diskussionsleitung: Yolanda Kramer - online auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=PNHGNUt76U8
     



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  • Den Club 2 zum Thema "Wenn der Finanzcrash kommt - was dann" gibt´s eine Woche lang online in der orf.tv-thek - hier der Link: http://tvthek.orf.at/programs/1283-Club-2/episodes/3256433-CLUB-2/3256435-CLUB-2

    sowie auch danach online auf: http://www.youtube.com/watch?v=OYA59QTiVCs

    Einen Beitrag dazu von Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes, lesen Sie hier...

     



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  •  Im Buch "Monetäre Modernisierung" schildert der Wirtschaftssoziologe Joseph Huber die Funktionsweise und die Fehlfunktionen des heutigen Geldsystems. Im Anschluss stellt er verschiedene Reformansätze vor, insbesondere der Vollgeld-Ansatz. Dieser beruht auf der Trennung von Geldschöpfung und Kreditvergabe. An die Stelle des Giralgeldes der Banken tritt das vollwertige gesetzliche Zahlungsmittel, das ausschließlich von der unabhängigen Zentralbank in Umlauf gebracht wird. Weitere Infos zum Buch hier sowie ein Interview mit dem Autor hier.



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