Die Wirtschaftskrise führt vermehrt auch im privaten Bereich zu Überschuldung. Was passiert, wenn Menschen in den Abwärtsstrudel geraten, schildert der Dokumentarfilm Schulden G.M.B.H. von Eva Eckert, der ab 24. Mai 2013 in Österreichs Kinos anläuft. Die 75minütige Doku der Nikolaus Geyerhalter Filmproduktion GmbH ist ein Film über Abbruchzonen der Wirtschaft und die geübte Abwicklung neuer Armut. In Tirol findet am 7. Juni 2013 im Leokino in Innsbruck die Kino-Premiere mit anschließender Diskussion mit der Regisseurin Eva Eckert statt - weitere Info zum Film hier...
Kongressbesucher aus Japan brachten beim Regiogeld-Kongress im Chiemgau eine Komplementärwährung aus ihrer Heimat mit: Reis-gedecktes Gutschein-Geld - das "free family farmers money". Die Komplementärwährung wurde 2010 erstmals ausgegeben und ist in Toyota sowie im Umkreis von 50 Kilometern im Einsatz. Die Werteinheit sind "omusubi", zu deutsch Reisbälle - weitere Info hier...
"Gestatten, ich bin der Herr Chiemgauer!" - Zum 10-Jahres-Jubiläum des "Chiemgauers" nahm die umsatzstärkste und bekannteste Regionalwährung Deutschlands in Form des Schauspielers Richard Leitner (Bild links) bei der Eröffnungsveranstaltung des 5. Regiogeld-Kongresses am 3. Mai 2013 in Traunstein sogar menschliche Gestalt an und schüttelte dem Initiator der Regionalwährung Christian Gelleri (rechts) die Hand. Auf humorvolle Weise gab der "Herr Chiemgauer" Einblick in die Funktionsweise des vereinsinternen Regio-Gutschein und Regio-Card-Systems, dessen Umsatz 2012 bei 6,5 Millionen Euro lag. Wobei längst nicht das Potenzial des regionalen Wirtschaftskreislaufes ausgenutzt ist. "Von den 3.650 Mitgliedern nützt etwa die Hälfe den Chiemgauer", ging aus dem Impulsreferat von Christian Gelleri hervor, der überzeugt ist, dass "wir einen neuen Geldbegriff erarbeiten müssen." Mehr zur Eröffnungsveranstaltung lesen Sie hier...
Zu Pfingsten 2013, von 17. bis 20.Mai 2013 findet in den GEA-Schuhwerkstätten im Waldviertel in Niederösterreich das Symposium "Geld oder Leben" für "eine lebensfreudige Finanzwirtschaft" statt, organisiert vom 7-Generationen-Netzwerk in Kooperation mit der GEA-Akademie. Gedanken vom Wirtschaftsrebell Heini Staudinger strahlte der Radiosender Ö1 am 9. Mai 2013 aus, online ist die Sendung noch eine Woche lang in der ORF-TVthek nachgehört werden: http://oe1.orf.at/programm/336676. Weitere Infos zum Symposium gibt´s auf http://www.w4tler.at/geaneu/symposium-geld-oder-leben
Von 22. bis 24. Mai 2013 findet in Berlin die Konferenz "Economic and Common(s): From Seed Form to Core Paradigm" statt, bei der es um Verbreitung neuer Ideen zu den Themen Land, Nutzungsrechte, Arbeit, Wissen und Kultur in einer Gemeinwohlorientierten Nutzung geht. Weitere Infos auf http://p2pfoundation.net/ECC2013
Symbolisch für den Inhalt des fairventure-Kongresses von 26.-28. April 2013 stand sein Austragungsort in Velbert-Langenberg im Ruhrgebiet: Die Windrather Talschule hat sich als Waldorfschule die Inklusion zur Aufgabe gemacht. Um Inklusion - Miteinbezogen sein, gleichberechtigte Teilhabe - drehen sich neue gemeinwohlorientierte Initiativen, die einen Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft anstreben. Ob Transition Town, Direkte Demokratie, Solidarische Landwirtschaft, Bürgerprojekte zur Energiewende, die Grundeinkommensbewegung oder gemeinnützige Komplementärwährungen - wie kann Wirtschaft anders gestaltet werden? "Wir brauchen eine Vielfalt an Ideen", erklärte Mit-Organisator Jan Temmel bei der Kongress-Eröffnung im Deilbachsaal. Mehr dazu hier...
Der Film " Polypoly - Geld für alle " wird am Montag, 6. Mai 2013 um 20.15 Uhr auf ORF III den Themenabend " Geld" eröffnen. Der Dokumentarfilm von Dinah und Roland Pfaus, Länge 83 Minuten, erzählt die Geschichte von Menschen, die ihr eigenes Geld machen und begleitet dabei die Vollzeitaktivisten von Global Change Now in Köthen bei der Einführung des Lutzetalers anlässlich des Macht Geld Sinn-Kongresses 2012, die Kinderbank Hamburg bei der Erschaffung ihres Abenteuergeldes und die Geheimagentur, die nach Gründung der "Schwarzbank" zusammen mit dem Theater Oberhausen "Kohle" an die Oberhausener Bürger ausgab. Weitere Infos zum Film im Vertrieb der Lavaluna Film Filmproduktion auf www.polypoly-der-film.com Foto:
Was hat gesunde Ernährung mit regionaler Wirtschaft zu tun? Und wie kann ein Naturkost-Café zum Brennpunkt regionaler Wirtschaftskreisläufe werden? Neugierig darauf, wie man mit Regionalwährungen im Geschäftsalltag arbeitet, waren die TeilnehmerInnen des "zart"-Vernetzungstreffens nach dem Österreichischen Tauschsystemtreffen, das am 14. April 2013 eine Exkursion ins benachbarte Bayern unternahm und die Gastlichkeit in Zallis Naturkost-Café in Ainring-Mitterfelden genießen konnte. Karin Deinbeck und Zweitgeld-Pionier Franz Galler leben, worauf es ihnen ankommt - hier kommen gesunde Lebensmittel aus der Region, vollwertig zubereitet aus der Küche und der Sterntaler oder Talente dafür in die Kasse - mehr dazu...
Deutschlands größtes Regionalgeldprojekt, der Chiemgauer, feiert 2013 sein 10jähriges Bestehen und veranstaltet dazu von 3. bis 5. Mai 2013 einen Kongress in Traunstein. Zu den Referenten zählen Margrit Kennedy, Werner Onken, Niko Paech und Frank Jansky - weitere Infos auf http://www.chiemgauer-kongress.de/index.php/programm
In Salzburg trafen sich Vertreter aus Österreichs Tauschsystemen Mitte April 2013 wieder zum jährlichen Vernetzungstreffen. Worum es dabei ging, lesen Sie hier...
Nachdem die erste Auflage des 2007 erschienenen Buches "Schwundgeld" von Wolfgang Broer über Michael Unterguggenberger und das Währungsexperiment in Wörgl 1932/33 vergriffen ist, bringt der Studienverlag jetzt eine aktualisierte Neuauflage heraus. Dieses Buch stellt das Wörgler Experiment erstmals umfassend in das damalige politische und soziale Koordinatensystem und führt ganz nah an die Menschen und Probleme dieser Zeit heran. Das Wörgler Experiment war natürlich zum Einen Dorfgeschichte, gleichzeitig aber zum Anderen auch ein Teil der Geschichte Tirols und Österreichs und in gewisser Hinsicht Weltwirtschaftsgeschichte. Der Autor Dr. Wolfgang Broer ist Historiker und Publizist, war langjähriger Redakteur der Tageszeitung „Kurier“, Osteuropa-Korrespondent deutscher Zeitungen und Rundfunkanstalten, Chefredakteur des a3-Wirtschaftsverlags und verfasste zahlreiche Bücher und Beiträge in Fachzeitschriften zu zeitgeschichtlichen, osteuropäischen und verschiedenen wirtschaftlichen Themen. Weitere Infos hier...
"fairzweigt" ist eine Jugendinitiative, die im Rahmen des fairventure-Kongresses 2013 von 26. bis 28. April 2013 in Velbert-Langenberg im Ruhrgebiet in Deutschland einen eigenen Programmteil für junge Leute gestaltet: "Visions for Future". Dabei wird auch das fairzweigt-Netzwerk zur Kooperation vorgestellt: Drei „Parteien“ (Initiative Menschen, die die Welt mit einer Idee/Initiative verändern wollen, AbsolventInnen vom Kurs „Meine Welt, Wirtschaft und Geld“ und etablierte UnternehmerInnen) tun sich zusammen, um gemeinsam die Welt zu verbessern. Dabei wirkt das Netzwerk so, dass startende Initiativen und Menschen auf ihrem Weg der Umsetzung ihrer Ideen für jeweils drei Jahre in jeder erdenklichen Art und Weise unterstützt werden. Weitere Info auf http://fairzweigt.de/jugendtagung
"Das Geld im Dorf lassen II" lautete das Motto einer Tagung am 12. April 2013 in Salzburg, die auf großes Publikumsinteresse stieß. Wie können wir regionale Lebensmittelversorgung und Wirtschaftskreisläufe sowie deren Finanzierung wieder besser fördern? Welche praktischen Vorbilder gibt es? Rund 160 interessierte BesucherInnen fanden sich im Bildungszentrum Borromäum ein, um sich zu informieren, mit zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen. Mehr dazu hier...
Inklusion auch in der Ökonomie - unter diesem Motto steht der fairventure-Kongress 2013 von 26. bis 28. April an der Windrather Talschule in Velbert-Langenberg im Ruhrgebiet in Deutschland. "Neue Wirtschafts- und Geldformen sind möglich und nötig!" sind ist das Organisationsteam um Peter Krause-Keusemann von der Coinstatt-Akademie überzeugt und laden zum Begegnen, Gestalten und Erfahren ein. Während des Kongresses werden als Kongresswährung wieder die "Leipziger Lerchen" zirkulieren, die beim ersten fairventure-Kongress in Leipzig 2012 von der Waldorfschule Leipzig geschaffen wurden. Beim Kongress wird auch der Omnibus für Direkte Demokratie Station machen. Weitere Infos zum Programm auf www.fairventure.de
Vor sechs Jahren wurde mit dem bio-paradeis in Wien die erste Foodcoop-Initiative Österreichs ins Leben gerufen. Die Anzahl der Projekte hat sich seither ebenso vermehrt wie das öffentliche Interesse an dieser Art und Weise, die gemeinschaftliche Selbstversorgung mit hochwertigen Lebensmitteln aus dem eigenen Umfeld zu gestalten. Deshalb laden Österreichs Foodcoops am 27. und 28. April 2013 in Mistelbach in Niederösterreich zum ersten Foodcoop-Forum - weitere Infos gibt´s hier...
Zum Thema regionale Lebensmittelversorgung und ihre Finanzierung findet am Freitag, 12. April 2013, in Salzburg die Tagung "Das Geld im Dorf lassen II" statt. Detaillierte Infos zum Programm gibt´s hier online...
Global Change Now informiert laufend online zum Mauerpark-Festival in Berlin am 3. August 2013 in Berlin. Tom Aslan erklärt im ersten Mauerpark-Vlog, wie man mitmacht.
"Gemeingüter sind Menschenrecht" - unter diesem Motto steht das erste Mauerpark-Festival in Berlin am 3. August 2013, das von Global Change Now veranstaltet wird. Seit 1. April läuft die Mauerpark-Kampagne, die darauf abzielt, möglichst viele Menschen zu mobilisieren, nach Berlin zu kommen. Mit dem Event soll die Forderung nach folgenden Zielen unterstützt werden: Eine umfassende Geldreform, ein Menschenrecht auf Wasser, die Umsetzung des Volksentscheides (direkte Demokratie), ein bedingungsloses Grundeinkommen, faire Bildungschancen für alle, das Ende des Waffenhandels und ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen. Weitere Infos und Anmeldung auf http://mauerparkfestival.de/
Salzburg wird im April 2013 wieder zum Treffpunkt der Tauschsysteme aus ganz Österreich. Im Vorfeld des Vernetzungstreffens am Samstag, 13. April 2013, steht im Bildungszentrum Borromäum am 12. April die zweite Tagung unter dem Motto "Das Geld im Dorf lassen" auf dem Programm - weitere Details zu beiden Veranstaltungen hier...
Zu einem Informationsaustausch über Komplementärwährungen in Österreich und darüber hinaus sowie in der Schweiz fand sich im März 2013 im Cafe Henricis in Zürich bei einem Kaffeegespräch auf Einladung des Vereines FleXibles zur Förderung neuer Arbeitsformen eine bunt gemischte Runde zusammen. Dabei gaben Jens Martignoni (links) vom Verein FleXibles und Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes einen Überblick über die aktuelle Entwicklung und die interessierten Teilnehmer berichteten von Aktivitäten in der Schweiz, die auch Themen des gesellschaftlichen Wandels wie die Vollgeld-Initiative, faire Verteilung und nachhaltige Entwicklung umfassen - mehr dazu...
Im österreichischen Waldviertel findet das Open Space Symposium 'Geld oder LEBEN' zu Pfingsten von 17.-20. Mai 2013 in der GEA Akademie in Schrems statt. Heini Staudinger und Markus Distelberger vom 7 Generationen Netzwerk laden ein zu einem offenen Raum für Austausch rund um das Thema lebensfreudige Finanzwirtschaft! Seit vielen Jahren organisiert Markus Distelberger zu Pfingsten ein Symposium zu wichtigen gesellschaftsrelevanten Themen. Mit Hilfe der angewandten Open Space-Methode, bei der jede TeilnehmerIn sich einfach einbringen kann, kreiert er damit einen freudvollen Raum für intensiven Austausch und konstruktives lösungsorientiertes Denken. Weitere Informationen zum Symposium Geld oder Leben hier als pdf...
Neue Wege beschreitet die Baugenossenschaft mehr als wohnen, die auf dem Hunziker-Areal in Zürich einen neuen Stadtteil für rund 1.100 Menschen errichtet und schon bei der Planung das Gemeinschaftsleben in vielen Facetten mitdenkt und durch Strukturen forcieren will. Was braucht es, um ein lebendiges Quartier mit hoher Lebensqualität und möglichst hoher Selbstorganisation zu schaffen? Schon in der Planungsphase richtete die Baugenossenschaft einen von der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Hochschule Luzern begleiteten Beteiligungsprozess ein und lud am 19. März 2013 zum 11. Echoraum unter dem Aspekt "Praktische Ausgestaltung des Quartierlebens am Beispiel der Jugendwährung iMotion". Anhand der praktischen Erfahrungen des Wörgler Jugendprojektes wurden spontane, kreative Inputs zum Design eines Quartiervergütungssystemes für mehr als wohnen mit den rund 60 TeilnehmerInnen, viele davon Wohnungsinteressenten, gesammelt - weitere Info hier...
War der MGS-Kongress 2012 noch fokussiert auf den Schwerpunkt Geldreform, so öffnete sich der MGS3-Kongress 2013 weiteren Themen des gesellschaftlichen Wandels, der auf mehreren Ebenen ansetzt. Wichtig wird interdisziplinäre Zusammenarbeit, um möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, selbst aktiv zu werden und die Veränderung zu sein. Welche Ansätze dazu bestehen, kam beim Kongress-Finale zum Ausdruck - weiterlesen...
Macht Geld Sinn Energie - diesen vier Themenbereichen widmete sich die Kongresswoche, die Global Change Now e.V. von 9. bis 14. März 2013 in der Fachhochschulstadt Köthen in Sachsen-Anhalt auf die Beine gestellt hat. Die engagierten jungen Leute wurden dabei von den ReferentInnen ebenso unterstützt wie von renommierten Kulturschaffenden aus den Bereichen Musik und Kabarett, wobei alle Mitwirkenden auf Gagen verzichteten. Einen Sonderapplaus verdient sich das engagierte Team ehrenamtlicher HelferInnen um GCN-Geschäftsführer Manuel Schürmann und GCN-Generalsekretär Tom Aslan (Bild links v.l.), das alle organisatorischen Herausforderungen bewältigte und den Kongress inklusive medialer Begleitung vorbildlich abwickelte. Mehr zum MGS3-Kongress 2013 hier...
Wie kann unser Geld- und Wirtschaftsystem hin zu mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit verändert werden? Mit Fragen rund um die Themen Macht Geld Sinn und Energie befasste sich in Köthen, Sachsen-Anhalt eine Woche lang ein Kongress, bei dem zum Auftakt als Beispiel für die praktische Anwendung einer Komplementärwährung das Wörgler Jugendprojekt I-MOTION von zwei Wörgler I-MOTION-Jugendlichen vorgestellt wurde. Lena Flörl (links) und Kathrin Unterganschnigg (rechts) trafen dabei Felix Finkbeiner, der die von ihm initiierte Umweltorganisation "Plant-for-the-Planet" vorstellte. Felix Finkbeiner startete als 9jähriger eine Baumpflanzinitiative und steht heute mit 15 Jahren an der Spitze einer weltweit aktiven Umweltorganisation, ist Kinderbotschafter für Klimagerechtigkeit der Vereinten Nationen und schaffte es mit seinem Engagement und Hilfe der UN, dass tausende Kinder und Erwachsene in rund 100 Nationen seinem Beispiel folgen und Bäume pflanzen. Mehr zur Kongress-Eröffnung lesen Sie hier...
Die Allmenda Social Business e.G., Träger von Regionalwährungen und des Talentetauschkreises Vorarlberg, ist Mitveranstaler des Ethik-Forums Vorarlberg am Freitag, 8. März 2013 - weitere Info hier...
Anlässlich des EU-Frühjahrsgipfels (14. und 15. März 2013 in Brüssel) rufen europaweit Organisationen und Gewerkschaften zu Aktionen, Streiks und Demonstrationen am 13. März 2013 auf - so auch in Österreich - mehr dazu...
Am 13.3.13 findet der erste capMob in München statt - organisiert von der ReWiG München und dem HUB München. „Ein capMob ist eine Art flashmob, bei dem es um Capital geht- darum, Geld sinnvoll und regional zu investieren. Darum, Unternehmen und Projekte mit Interessierten und UnterstützerInnen zu verbinden“, teilen die Organisatoren der Regionalen Wirtschaftsgemeinschaft München mit. Weitere Infos dazu auf http://rewig-muenchen.de/aktiv-werden/capmob/
Mit Perspektiven für zukunftsfähige Geld- und Finanzsysteme beschäftigt sich am 15. und 16. März 2013 ein Kongress in Essen, zu dem u.a. die INWO, die Sozialwissenschaftliche Gesellschaft und das Ökosoziale Forum Deutschland einladen. Zu den Themen zählen "der geldpolitische Ausweg aus dem ökonomischen Dilemma" sowie die Idee der Geldreform. Zu den Referenten zählen Prof. Dr. Max Otte, Prof. Dr. Dirk Löhr, Christian Gelleri und der Diplom-Politologe Thomas Wendel, der in seiner Diplomarbeit an der Freien Universität Berlin die ökonomischen Resultate des Wörgler Freigeldexperiments 1932/33 und die Frage untersuchte, ob ähnliche Versuche mit umlaufgesicherten Währungen auch heutzutage Armut und Wirtschaftskrisen etwa in Entwicklungsländern wirkungsvoll bekämpfen können. Weitere Infos zur Perspektiven-Tagung auf www.perspektiventagung.de
Beim Macht Geld Sinn Energie-Kongress in Köthen, Sachsen-Anhalt stellt sich am Eröffnungstag, 9. März 2013, die Wörgler Jugendinitiative I-MOTION vor, die seit 2005 ein Gutscheinsystem mit Zeitwertkarten als Komplementärwährung verwendet. Der Kongress mit rund 30 Referenten dauert bis 14. März 2013, alle weiteren Infos auf http://www.machtgeldsinn.de/
Das Unterguggenberger Institut Wörgl lädt am Montag, 18. Februar 2013 im Gasthof Lamm in Wörgl, Innsbruckerstraße 7, zur Generalversammlung mit anschließender Information und Diskussion über Komplementärwährungen heute - weitereInfo hier...
„Wie können sich Regionalwährungen in aller Klarheit intern und auch von außen sichtbar von jeglichen rechtspopulistischen und rechtsextremen Tendenzen abgrenzen, die leider auch in bzw. am Rand der Geldreformbewegung zu verzeichnen sind?“ schildert Gudrun Frieling das Arbeitsthema der Neujahrsklausur 2013, bei dem Vertreter der INWO, die Christen für gerechte Wirtschaftsordung CGW, Moneta, Global Change Now eV., die Zeitschrift für Sozialökonomie, die BürgerBlüte Kassel, der Regiogeld Verband und das Archiv für Geld- und Bodenordnung teilnahmen. Wichtige Anregungen für die Debatte kamen durch den Vortrag von Dr. Michael Kohlstruck vom Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Ein erster Erfolg ist, dass sich alle Beteiligte auf einen gemeinsamen Wertekodex verständigt haben, den auch das Unterguggenberger Institut mitträgt und den Sie hier nachlesen können Wertekodex sehen Sie hier...
Die "Geldbäckerei", zu der die "Bäckerei" in Innsbruck in Kooperation mit Occupy Money geladen hatte, stand am 7. Februar 2013 unter dem Thema Geldgeschichte und Wörgler Freigeld (Info hier) Die Kulturbackstube füllte sich trotz "Unsinnigen Donnerstages" mit interessierten BesucherInnen, die im Anschluss an die Inputs von Occupy Money über das Wirken von Geld in der Gesellschaft sowie von Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes über das Wörgler Währungsexperiment und Komplementärwährungen heute noch rege weiterdiskutierten. Die 2008 ausgelöste weltweite Wirtschaftskrise bewirkte, dass die Diskussion um Alternativen zum Geldsystem und Auswegen aus der Krise die Kreise der Geldtheoretiker verlassen hat und Regionalwährungen als Baustein des Wandelprozesses zunehmend Beachtung finden. Weg vom Schuldenverwalten - hin zum Gesellschaft und Wirtschaft gestalten. Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger Institut Wörgl stellten bei der Diskussionsveranstaltung sowohl das historische Wörgler Freigeld als auch aktuelle Ansätze der Gelddiskussion im gesellschaftlichen Wandel vor. Zum Nachlesen gibt´s hier einen Beitrag von Veronika Spielbichler als pdf zum Download - "Welt im Wandel"
Ein spannendes Theaterprojekt bewegt seit der Uraufführung im November 2012 Salzburg: Das Stück "Wir gründen eine Bank" und das Festival Menschen Markt, das im Kontext zum Thema von 25. bis 30. Jänner 2013 am Landestheater und in den Kammerspielen über die Bühne geht, befasst sich mit der Frage, was das Geld mit uns macht und was sich beim Umgang mit Geld und im Bankenwesen ändern muss. Die Theatermacher holen dabei das Thema von der Bühne in den realen Alltag und informieren über Alternativen und Lösungsansätze unter Einbindung der Mitarbeit von Salzburger BürgerInnen. Unter den engagierten Salzburgern ist Taltente-Tauschkreisobmann Fritz Keller (Bild), der sich auch bei ATTAC und Hermes-Österreich engagiert - mehr dazu....
Zum fairventure Kongress 2012 in Leipzig fertigte Jan Temmel eine sehenswerte Kongress-Doku (39 Minuten) an, die samt Bonus-Material jetzt als DVD erhältlich ist. Die Vorträge von Leander Bindewald, Peter Krause, Jens Martignoni, Margrit Kennedy und Johannes Heimrath sind in voller Länge enthalten. Außerdem beinhaltet das 3stündige Bonusmaterial einen Vortrag von Charles Eisenstein und ein Interview mit Bernard Lietaer, bereitgestellt von matrixwissen.de. Alle weiteren Infos zur DVD, die in einer umweltfreundlichen Jake-Box verpackt ist, 19,90 Euro kostet (Preisnachlass bei mehreren Exemplaren) und auch in Komplementärwährung bezahlt werden kann, gibt´s auf http://www.naturundfreiheit.de/shop/dvd-filme/fairventure-film Fairventure beschäftigt sich mit neuen Geld- und Wirtschaftsformen und geht weiter - der nächste Kongress findet von 26. bis 28. April 2013 in Velbert-Langenberg statt - alle Infos und Anmeldung auf http://www.fairventure.de/
Die "Geld-Bäckerei" in der Bäckerei-Kulturbackstube in Innsbruck beschäftigt sich jeden ersten Donnerstag im Monat mit Fragen rund ums Geld- und Finanzsystem. Am 7. Februar 2013 geht es zurück bis zu den Anfängen des Geldes und in die Zeit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre, als die Marktgemeinde Wörgl mit Freigeld ein Bauprogramm auf die Beine stellte und damit für eine lokale Wirtschaftsbelebung sorgte, die als "Wunder von Wörgl" in die Geschichte einging. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn pünktlich um 20 Uhr, der Eintritt ist frei - weitere Info hier...
Von 8. bis 14. März 2013 organisiert in Köthen, Sachsen-Anhalt, Global Change Now den "Macht Geld Sinn Energie"-Kongress, der in Köthen 2012 seine erste Auflage erlebte. Beiträge des ersten Kongresses werden von der Global Change Now Akademie online zur Verfügung gestellt, darunter auch der Beitrag von Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes. Weitere Infos und Anmeldungen zum Kongress 2013 auf www.machtgeldsinn.de
Deutschlands größtes Regionalgeldprojekt, der Chiemgauer, feiert 2013 sein 10jähriges Bestehen und veranstaltet dazu von 3. bis 5. Mai 2013 einen Kongress in Traunstein. Zu den Referenten zählen Margrit Kennedy, Werner Onken, Niko Paech und Frank Jansky - weitere Infos auf http://www.chiemgauer-kongress.de/index.php/programm
Materialien zum Wörgler Freigeld, die optimal im Unterricht verwendet werden können, trug Mag. Gisela Hormayr, Historikerin und Lehrerin an Bundeshandelsakademie in Wörgl zusammen und gestaltete damit einen Beitrag im Schulbuch "Quer denken - Tirol im 20. Jahrhundert", das im öbv&hpt-Verlag erschienen ist. Die Materialsammlung ist allerdings weit über die Grenzen Tirols hinaus interessant. Wir bedanken uns bei Mag. Gisela Hormayr, dass sie ihre Stoffsammlung zur freien Verwendung hier online zur Verfügung stellt - pdf zum Download hier
Hermes Österreich, eine Plattform für solidarischen, verantwortungsvollen, transparenten und sinnstiftenden Einsatz von Geld nach antroposophischen Grundsätzen, lädt am Donnerstag, 17. Jänner 2013, ab 19 Uhr zu Vortrag und Podiumsdiskussion "Geld und Vertrauen". Das Einführungsreferat hält Heini Staudinger von GEA. Am Podium diskutieren mit dem Publikum weiters Josef Knoflach, Anneliese Michlits und Dr. Markus Distelberger, Moderation Univ.Prof.Dr.Dr.h.c. Friedrich Glasl. Die Veranstaltung findet im Dorothea Porsche Saal in der Waldorfstraße 13 in 5023 Salzburg statt.
"Wir gründen eine Bank" heißt ein Theaterstück, das derzeit vom Landestheater Salzburg im Rahmen eines spannenden Theaterprojektes auf die Bühne gebracht wird. Die Stadt, in der jedes Jahr am Domplatz mit dem Jedermann von Hoffmannstal das Stück vom Sterben des reichen Mannes zelebriert wird, trifft angesichts des 340 Millionen Euro- Zockerskandals in der Salzburger Landesverwaltung die Gesellschaft am wunden Punkt. Mit der Entwicklung des Stückprojektes „Wir gründen eine Bank“ spürt das Salzburger Landestheater dem Phänomen des Geldes als Währung im Beziehungskreislauf der Menschen nach. Gearbeitet wird mit zwei paralellen dramatischen Handlungssträngen: Dramatisches Modell Nummer eins ist Émile Zolas Roman „Geld“, dessen Szenario verblüffende Parallelen zwischen der Fiktion von 1895 und den Realitäten von 2012 aufweist. Modell Nummer zwei ist die Jahreshauptversammlung der Solar Bank. Dieses Institut wird von zwei phantasievollen und visionären Geschäftsführern geleitet, die angetreten sind, um die Welt zu retten. Gespielt wird noch bis 6. März 2013, weitere Infos auf http://www.salzburger-landestheater.at/subnavigation/schauspiel/show/wir-gruenden-eine-bank
Im Rahmen des Theaterprojektes präsentiert Hermes zwei konkrete zukunfts- und gemeinwohlorientierte Projekte - mehr dazu hier...
Heute, am 12.12.2012 beginnt um 23 Uhr auf ORF2 ein Club 2 mit dem Titel "Ausgezockt: Ist der Kapitalismus gescheitert?" Bei Moderator Peter Rabl diskutiert eine sehr spannende Runde: Christian Felber, Attac, Autor „Die Gemeinwohl-Ökonomie, Barbara Kappel, Wirtschaftssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Christian Keuschnigg, Ökonom, Direktor IHS, Claus Raidl, Industriemanager, Bernd Riexinger, Parteichef Die Linke, Deutschland, Heini Staudinger, Geschäftsführer GEA. Weitere Info: http://tv.orf.at/club2/
Im November 2012 wurde erstmals das internationale CCIA - Community Currencies in action (Gemeinschaftswährungen in Aktion) Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter dem Motto "Neue Währungen, die unseren Gemeinschaften Wert geben" ist das Ziel des EU-geförderten Interreg-Projektes, die Entwicklung und Verbreitung von gemeinnützigen Komplementärwährungen in Nordwesteuropa zu unterstützen. Daran beteiligt sind Partner in Großbritannien, den Niederlanden und Belgien. CCIA sammelt Wissen aus den Pilotprojekten Makkie in den Niederlanden, Lambeth Currency und Spice Timebanks in Großbritannien, E-Portemonnee Belgien und dem SME TradeNetwork, zu den Partnern zählt u.a. die New Economic Foundation in London. Das Eröffnungsreferat hielt der internationale Komplementärwährungsexperte Bernard Lietaer. Weitere Informationen über CCIA gibt´s online auf communitycurrenciesinaction.eu
Von 22. bis 24. Februar 2013 findet an der Universität für Bodenkultur in Wien zum zweiten Mal in Österreich ein Kongress für Solidarische Ökonomie statt, der nach partizipativem Modell gestaltet wird. Bisher sind bereits über 100 Kongress-Beiträge angemeldet. Weitere Info auf www.solidarische-oekonomie.at
Als Resultat aus dem Konflikt von GEA und anderen Unternehmen mit der Finanzmarktaufsicht bildete sich eine Bürgerbewegung, die am Freitag, 7. Dezember 2012 zur Demonstration vor dem Parlament unter dem Motto "Bürgerrecht statt Bankenrecht" aufruft. Beginn ist um 14 Uhr. Heini Staudinger übergibt tausende Unterschriften an die Präsidentin des Nationalrats, Mag. Barbara Prammer. Den Aufruf zum Mitmachen unterzeichneten weiters u.a. mit
Roland Düringer (Wutbürger & Kabarettist), Reinhard Österreicher (Bürgermeister von Schrems), Reinhild Frech-Emmelmann (Reinsaat), Fred Ebner (SOLARier), Wolfgang Saurer (Holzbau Saurer), Markus Distelberger (7 Generationen Netzwerk), Karl Staudinger (Jurist), Gregor Sieböck (Weltenwanderer) und Moreau (brennstoff-Chefredakteur).
Im kommenden Jahr wird der fairventure-Kongress vom 26. bis 28. April 2013 im nordrhein-westfälischen Velbert-Langenberg stattfinden. Die Organisatoren haben diesen Ort auch deshalb gewählt, weil er für beispielhafte Inklusion steht, die man allgemein aus der Pädagogik und Soziologie kennt, der aber darüber hinaus auch eine zentrale Bedeutung in der Ökonomie zukommt - mehr dazu...
Nach dem schwelenden Konflikt zwischen Finanzmarktaufsicht und der GEA-Schuhfabrik im Waldviertel sowie weiteren betroffenen Unternehmen hat sich nun eine Parlamentarische Bürgerinitiative gebildet. Ziel ist, eine Gesetzesänderung zu erwirken, um damit die "allgemeine Freiheit der Kreditgewährung" zu erlangen und alternative Finanzierungsmodelle unter Bürgerbeteiligung nicht zu kriminalisieren. Mehr zur Petition und ein Aufruf zur Unterzeichnung findet sich auf http://www.w4tler.at/geaneu/2904/fma-vs-gea/parlamentarische-buergerinitiative-bitte-unterschreiben
"Wir sind das Volk - Bürgerrecht statt Bankenrecht" lautet das Motto einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 14. November 2012 in den Waldviertler Werkstätten von GEA, Niederschremserstraße 4b in 3943 Schrems. Um 19:30 Uhr beginnt die Veranstaltung, bei der Heini Staudinger im Gespräch mit Betroffenen, Engagierten, Unternehmern und Politikern erläutert, dass es um mehr als den Konflikt GEA-FMA geht: "Es geht um unsere Klein- und Mittelbetriebe, die es in der heutigen Bankenwelt oft schwer haben. Es geht um diverse sinnvolle Projekte mit Bürgerbeteiligung. Und es geht um unser Bürgerrecht, uns selbst zu organisieren!" Weitere Info auf http://www.w4tler.at/geaneu/2590/fma-vs-gea/fma-podiumsdiskussion
Zur Podiumsdiskussion wird ein Livestream im Internet eingerichtet, zudem werden Mitfahrgelegenheiten auf facebook organisiert - die aktuellen Infos dazu hier...
Die Vorbereitungen für den "Macht Geld Sinn Energie" Kongress von Global Change Now von 8. bis 14. März 2013 in Köthen/Sachsen-Anhalt laufen bereits auf Hochtouren. Einblick ins bisherige Programm gibt die Website http://www.macht-geld-sinn.de, auch der Ticketverkauf ist bereits gestartet. Im Vorfeld des Kongresses erzählt der "Film PolyPoly - Geld für alle" von bereits praktizierten Komplementärwährungen - den Trailer dazu gibt´s hier...
Am Mittwoch, 7. November 2012 ab 19.30 Uhr wird in Vorarlberg im Bildungshaus St. Arbogast das Buch- und Filmprojekt "Allmeinde Vorarlberg. Von der Kraft des gemeinsamen Tuns" vorgestellt. Die Autorin und der Regisseur von ALLMEINDE VORARLBERG geben "Hinter- und vielleicht sogar Tiefgründiges" aus ihrer Recherchearbeit preis, das nicht den Weg in das Buch gefunden hat. Kritisch setzen Sie sich mit der Genossenschaftsidee und den Recherchen auseiander. Die ALLMENDA Social Business eG, vormals Talente Genossenschaft stellt ihre Ideen und Anliegen dar. Und am Freitag, 9. November 2012, wird in Dornbirn der Verein Bodenfreiheit vorgestellt – weitere Infos hier…
Zu einer einfachen, aber wirksamen Aktion zum Mitmachen für jedermann fordert ein Bündnis aus vierzehn Organisationen in Deutschland, darunter ATTAC und das Umweltinstitut München in der „Bankwechselwoche“ von 29. Oktober bis 4. November 2012. JedeR kann selbst entscheiden, ob das eigene Geld für Geschäfte eingesetzt wird, bei denen Menschenrechte und Umweltschutz mit Füßen getreten werden oder nicht. Das Bankwechselbündnis ruft dazu auf, mit allen Konten von den Großbanken wegzugehen. Unter dem Motto „Bankenwechselwoche - Zeit für Krötenwanderungen“ finden bundesweit auch Veranstaltungen sowie Lichtinstallationen, die Kröten auf Bankgebäude projizieren. Die Auftaktaktion Auftaktaktion "Spar Dir das!" findet am Montag, 29.10.2012 um 11.30 Uhr beim Commerzbank Tower, Eingang Kaiserplatz, 60311 Frankfurt/Main statt, abends folgt die Lichtinstallation "Krötenwanderung" in der Frankfurter Innenstadt. Weitere Infos auf http://www.bankwechsel-jetzt.de/startseite/ und alle dezentralen Aktionen im Rahmen der Bankenwechselwoche gibt´s auf der Aktionskarte online
Der Verein zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie Energiefeld Tirol lädt zur Workshopreihe "Gemeinwohlbilanz für mein Unternehmen". Am Montag, 29. Oktober 2012, findet ein Einstiegsworkshop statt, zu dem keinerlei Vorkenntnisse notwendig sind. Die Gemeinwohlbilanz ist ein interessanter Ansatz zur eigenen Organisationsentwicklung nach den Regeln nachhaltigen Wirtschaftens mit der Chance beträchtlichen Imagegewinns. Damit steht ein strukturiertes Werkzeug für den Stakeholder-Dialog zur Verfügung. Diese Bilanz wird von den Unternehmen (17 haben sich in Nordtirol schon angemeldet, 30 waren es in Südtirol in der ersten Runde) in gemeinsamen Workshops mit viel Erfahrungsaustausch erarbeitet. Weitere Infos zur Workshopreihe hier als pdf-Dokument
In Zürich findet von 16. bis 21. Oktober 2012 eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto "Danach - Alternativen zum Wachstumszwang" statt, zu der der Verein Momo - Monetäre Modernisierung einlädt. Weitere Informationen zur Konferenz "Wohlstand ohne Wachstumszwang" sehen Sie hier, zur gesamten Veranstaltungsreihe hier...
Von 8. bis 10. Oktober 2012 findet in Wien die 2. Internationale Konferenz "Wachstum im Wandel" statt, veranstaltet vom Lebensministerium. Der erste Tag steht im Zeichen der Bestandsaufnahme - das Wachstumsparadigma wird auf den Prüfstand gestellt, Krisenphänomene beleuchtet und Grenzen ausgelotet. Was in der Wirtschaft und Gesellschaft in Zukunft soll wachsen soll und was endlich sein? Zur Eröffnung geben die Minister Nikolaus Berlakovich und Gabriele Heinisch-Hosek Stellungnahmen über politische Perspektiven ab. Am 8. Oktober 2012 findet auf Initiative des Lebensministerium in Kooperation mit den „pioneers of change“ (www.pioneersofchange.at) und plenum im Rahmen der zweiten internationalen Konferenz „Wachstum im Wandel“ das Wandel-Fest „Inspirationen für den Wandel“ in Wien in der Aula der Wissenschaften statt (ab 20 Uhr Einlass, Beginn 20.30 Uhr.) Das Wandel-Fest ermöglicht das Kennenlernen und Vernetzen von Initiativen mit alternativen Lösungsansätzen. Weitere Infos sowie das Konferenzprogramm finden Sie auf http://www.wachstumimwandel.at/konferenz2012/programm/
Am Samstag, 13. Oktober 2012, findet von 10 bis 19:30 Uhr in Dortmund eine Geldtagung unter dem Motto „Macht-Geld-Sinn“ statt. Der Dortmunder Geldkongress fragt nach Auswegen aus der finanzpolitischen und ökologischen Verschuldungskrise: Können sich überschuldete Kommunen mit Hilfe von Regionalwährungen neue Gestaltungsspielräume erschließen? Um 14 Uhr steht eine Kundgebung der Occupy Bewegung Dortmund am Programm. Referenten beim Kongress sind der Politologe Heiko Kastner, Prof. Dirk Löhr, Thomas Staude, Dirk Schumacher und Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger Institut Wörgl. Veranstalter sind: Christen für gerechte Wirtschaftsordnung e.V., Bedingungsloses Grundeinkommen Initiative Dortmund, der BGEKreis KohlenPott und Global Change Now e.V. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt´s aufwww.macht-geld-sinn.de/dortmund/
Mit der Komödie "Das Wunder von Wörgl" bescherten Felix Benesch und seine Kollaborateure der Klibühni in Chur einen großen Publikumserfolg, der nun die Neuauflage des Stückes im Frühjahr 2013 in Aussicht stellt. Am 22. September 2012 endete die Spielsaison, wieder vor ausverkauften Rängen. Autor und Regisseur Felix Benesch lehnt sein "Wunder von Wörgl" an die wahre Geschichte des Wörgler Freigeldes an und bringt mit seiner Schauspiel- und Musikertruppe ein lebendiges, mitreißendes Volksstück auf die Bühne, die in Form einer Wirtshausstube mit dem Publikumsraum verschmilzt. Seine Inszenierung der Wörgler Ereignisse damals hält uns heute den Spiegel vor - und zeigt, wie zeitlos aktuell das Thema ist - mehr dazu...
Der Kitzbüheler Anzeiger bringt in seiner Sonderausgabe Sommer/Herbst 2012 die Reportage "Als das Geld das Laufen lernte" von Elisabeth Galehr über das Wörgler Freigeld-Experiment, die Sie hier alspdf nachlesen können. In drei Gemeinden im Brixental im Bezirk Kitzbühel - Westendorf, Brixen und Kirchberg - zirkuliert seit eineinhalb Jahren der Brixentaler mit dem Ziel, Kaufkraft in der Region zu halten. Weitere Infos über das Gutscheingeld gibt´s auf www.derbrixentaler.at
"Das Wunder von Wörgl - ein Tiroler Wirtschaftsabend" nennt sich die aktuelle Theaterproduktion der Klibühni in Chur in der Schweiz, die noch bis 22. September 2012 auf dem Spielplan steht. "Wir unternehmen hier den Versuch, aus dem an sich finanztheoretischen und geschichtsträchtigen Thema Unterhaltungstheater zu machen, mit 5 wunderbaren Schauspielerinnen und Schauspielern, 3 ebensolchen Musikern, mit allerlei Songs und vielen Pointen", teilt Stückautor Felix Benesch mit, der die wahre Geschichte gemeinsam mit "den Kollaborateuren" neu erzählt und am Plakat verspricht: "Wir lösen die Finanzkrise!" Weitere Infos zum Stück gibt´s online beim Theaterverein in Chur auf http://www.klibuehni.ch/index.php?spielplan
Lars Keller und Alexander Schober, beide Lehrende an der Universität Innsbruck, verfassten im Schulbuchverlag westermann wien mit Geograffiti2 ein Lehrbuch für Geographie für BBS - Berufsbildende Schulen wie Handelsakademien, Höhere Schulen für wirtschaftliche Berufe und Höhere Lehranstalten für Tourismus. Das magazinartig, mit spannenden aktuellen Themen aufgebaute Schulbuch beinhaltet Informationen über Östereich und Europa, Wirtschaft im Wandel, sozialökonomische und geopolitische Raumstrukturen und Migration, Infos zu Finanzmärkten, Ursachen und Folgen der aktuellen Finanzkrise und stellt unter der Rubrik "Quer gedacht: Alternative Wege, Wirtschaft zu betreiben?" das Wörgler Freigeld und als Beispiel für aktuelle Regionalwährungen den Waldviertler vor. Damit findet das Thema Komplementärwährung erstmals Eingang in den regulären Unterrichts-Lehrplan, das Schulbuch wurde vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur mit Bescheid für den Schulgebrauch als geeignet erklärt. Weitere Infos gibt´s online beim Schulbuchverlag unter http://www.westermann.at/artikel/370-342162/Geograffiti-2/schultyp/8
Am Samstag, 21. Juli 2012, kommt ein Beitrag über die Regionale Wirtschaftsgemeinschaft ReWiG München im Fernsehen, den Oliver Sachs und Hanni Welter geschrieben und gedreht haben. Das Modell der Regionalen Wirtschaftsgemeinschaften (www.regionale-wirtschaftsgemeinschaften.info) hat Kooperatives Wirtschaften zum Ziel und kombiniert die Teilhabergemeinschaft mit Euro-Investitionen in nachhaltige Anlagen in der Region mit einer Marktgemeinschaft, in der Leistungen und Waren mit der Komplementärwährung Realo verrechnet werden. Sendezeit: Samstag 21.7. von ca. 18:10 bis 18:30 Uhr. Die Senderkennung heißt SAT.1 Bayern, der Beitrag steht hier online: http://www.sat1bayern.de/news/20120721/lebensformen-in-bayern-die-schulden-krise/
Am 14. Juli 2012 startete ein spannendes Kultur- und Bürgerbeteilungsprojekt in der Stadt Hoyerswerda in Sachsen/Deutschland: Drei Wochen lang dient ein Würfelhaus im Abbruchgebiet mit 18 Wohnungen auf sechs Etagen als Raum zum Nachdenken über die Zukunft der Stadt, die einen drastischen Bevölkerungsrückgang seit der Wende verzeichnet. "Gründlich und kreativ" die möglichen Perspektiven der Stadt auszuloten ist Ziel des Bürgerbeteilungsprojektes "AusZeit", in dessen Rahmen sich auch die Regionalwährung Lausitzer im eingerichteten "Labor für Wertkreisläufe und Bürgerbeteiligung" vorstellt -mehr dazu hier...
Im Rathaussaal Freilassing in Bayern fand am Samstag, 7. Juli 2012 nachmittags ein Fachgespräch zum Thema "Nachhaltiges Wirtschaften in der ländlichen Region - welche Rolle können Regiogelder komplementär übernehmen?" statt, Veranstalter waren Bündnis90/Die Grünen. Im Bild Moderatorin Anne Franke mit den Referenten Christiane Fischer-Urlbauer, Christian Gelleri, Veronika Spielbichler und Dr. Bernhard Zimmer (von links). Nähere Infos zum Programm hier...
Einen Bericht über das Fachgespräch lesen Sie hier...
Das Buch People Money - the Promise of Regional Currencies erzählt die Geschichte von 16 führenden Regionalwährungssystemen rund um die Welt. Das Buch enthält eine erfrischende Dosis guter Nachrichten und viel gesunden Menschenverstand zu einem Zeitpunkt, wo Nachrichten über die Finanzkrise den Ton angeben. Die Alternativen sind echt und sie finden jetzt statt. Margrit Kennedy und Bernard Lietaer haben mit John Rogers (Bild) zusammen die erste englische und grundlegend neu überarbeitete Ausgabe ihres Buches über Regionalwährungen (ursprünglich 2004) erstellt, die am 5. Juli 2012 bei Triarchy Press, England, erscheinen wird. Weitere Infos zum englischsprachigen Buch auf http://www.triarchypress.com/pages/Regional-Currencies-People-Money.htm, Rezensionen sehen Sie hier... Eine neue deutsche Ausgabe ist in Arbeit.
Das Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck führt derzeit das Studienprojekt Money Matters - der Umgang mit Geld als kulturelle und soziale Praxis unter der Leitung von Ass.-Prof. Dr. Silke Meyer durch, dessen Höhepunkt die gleichnamige Tagung Money Matters am 21. und 22. Juni 2012 darstellt. Dabei werden die Ergebnisse des europäische-ethnologischen Studienprojekts präsentiert. Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich willkommen - hier das Programm zur Tagung. Vom 18. bis 29. Juni 2012 findet zudem eine Posterausstellung mit Präsentationen der Einzelprojekte im Ausstellungsraum des Bruno-Sander-Hauses statt.
"Banken in die Schranken" betitelt sich eine Initiative, die sowohl eine EU-Petition als auch ein Volksbegehren in Österreich anstrebt. Gefordert wird Menschenrecht vor Finanzherrschaft, eine gerechte Vermögensverteilung, Bankgeschäfte nur mehr für die Realwirtschaft - Schluss mit dem Bankencasino, eine neue Geldpolitik und ein Stopp der Spekulation mit lebenswichtigen Ressourcen. Weitere Informationen über die Inhalte zu den Schlagworten gibt´s online auf http://www.banken-in-die-schranken.eu/. Volksbegehren und EU-Petition können auch online unterstützt werden. MMag. Manfred Gotthalmseder von der Initiative http://geldmitsystem.org hat dazu einen Beitrag verfasst, nachzulesen auf http://docs.banken-in-die-schranken.eu/Verteilungsgerechtigkeit_durch_Chancengleichheit.pdf
Einen Entschließungsantrag zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Komplementärwährungen sowie zur Durchführung von Forschungsprojekten zu Komplementärwährungen, die Etablierung von wissenschaftlich begleiteten Pilotprojekten und die Einführung eines universitären Lehrstuhles dazu brachte die Wörgler Nationalratsabgeordnete Carmen Gartelgruber am 13. Juni 2012 im österreichischen Parlament ein. Sie beruft sich dabei auf die 2009 eingereichte Petition Neues Geld (weitere Info hier) und die dazu vom Bundesministerium für Finanzen abgegebene Stellungnahme. Den Entschließungsantrag in vollem Wortlaut lesen Sie hier...
zart - die Vernetzungs-Plattform für Zusammenarbeit regionaler Transaktionssysteme lädt am Samstag, 14. Juli 2012, in Dorbirn zum vierten Mal zur Entwicklungswerkstatt für Komplementärwährungen - weitere Info hier...
2013 wird Global Change Now e.V. den dritten Macht-Geld-Sinn-Kongress ausrichten und ihn thematisch um den Bereich erneuerbare Energie erweitern. Die Wirtschaftskongresswoche in der Stadt Köthen in Sachsen-Anhalt ist von 8. bis 14. März 2013 anberaumt, weitere Infos über Programm und Referenten gibt´s auf www.macht-geld-sinn.de Das engagierte Global Change Now-Team stellt die Kongressbeiträge von 2012 in nächster Zeit online, der erste Beitrag von Tom Aslan ist bereits auf youtube verfügbar (hier der Link).
Der Westdeutsche Rundfunk widmete am 5. Juni 2012 die Sendung Quarks & Casper dem Thema "Zehn Dinge über das Geld" und erstellte dazu auch einen 3minütigen Beitrag über das Wörgler Freigeld. Regisseurin Gabriele Rose mit Kameramann Daniel Ritter (links) und Tontechniker Rolf Martens besuchten dazu Wörgl und filmten im Heimatmuseum sowie im Unterguggenberger Institut. Die Sendung ist online in der Mediathek noch abrufbar (www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/06/05/quarks-und-co.xml). Den Direkteinstieg zum Wörgler Beitrag gibt´s auf www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2012/0605/geld_3_008.jsp
"fairventure - Vertrauen wagen" - unter diesem Motto stand ein zweitägiger Kongress in Leipzig am 7. und 8. Juni 2012, der sich als Teil eines laufenden Prozesses zur Gestaltung neuer Wirtschaftsformen und Geldsysteme verstand. Die Initiatoren luden die 180 KongressteilnehmerInnen dazu ein, "eineinhalb Tage im Bewusstsein des Wandels voneinander zu lernen". Eingebunden wurde auch die Oberstufe der Freien Waldorfschule Leipzig, deren Schüler der 7. Klasse mit der "Leipziger Lerche" eine eigene Kongresswährung gestalteten. Neues kennenlernen und spielerisch erproben, beim Blick auf das Geldsystem nicht die darunterliegenden Strukturen übersehen und die Bedeutung des eigenen Tuns erkennen - dazu boten Referenten-Inputs und das Veranstaltungsformat mit Freiräumen für Vernetzung und Erfahrungsaustausch die richtigen Zutaten. Das positive Echo vieler KongressteilnehmerInnen freute das engagierte Organisationsteam rund um Peter Krause, Jens Martignoni und Leander Bindewald - hier weiterlesen...
Bewusstsein schaffen für die Bedeutung regionalen Geldumlaufes will die Social Trade Organsation STRO mit einer Geld-Pickerl-Aktion: "Kaufe lokal" fordern Aufkleber, die auf 2-Euro-Münzen geklebt werden können. Das Ziel: durch digitale Regionalwährungen mehr Kaufkraft, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in einem Europa der Regionen. Weitere Infos gibts auf http://www.spendlocal.org/de/
Der Verein MoMo - Monetäre Modernisierung - organisierte am 1. und 2. Juni 2012 eine spannende Tagung unter dem Motto "Vollgeld oder Systemkrise" in Zürich mit rund 300 interessierten TeilnehmerInnen und Fachleuten - einen Tagungsbericht von Thomas Brändle und Mark Joób lesen Sie hier...
Neue Wirtschafts- und Geldformen stehen im Brennpunkt einer Tagung, die vom Coinstatt-Kooperationsring an der Freien Waldorfschule Leipzig am Donnerstag, 7. Juni und Freitag, 8. Juni 2012, organisiert wird: Der erste fairventure-Kongress befasst sich mit Themen wie Wirtschaft der Zukunft, Geld neu verstehen, Ökologie im Alltag, Komplementärwährungen und der Finanzierung von Initiativen. Zu den Referenten zählen Margrit Kennedy, Leander Bindewald, Peter Krause, Jens Martignoni, Hildegard Kurt, Johannes Heimrath und Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger Institut Wörgl (Beitrag am Freitag, 8. Juni 2012 im Abendprogramm: "Gegen den Strom - mit dem Geld entwickelt sich auch die Demokratie" - Statement der Referentin zur Währungspolitik der Zukunft hier zum Nachlesen). Weitere Infos zum Programm hier...
Der Verein "Monetäre Modernisierung" (MoMo) lädt zur öffentlichen Tagung an die Universität Zürich ein "Vollgeldreform oder Systemkrise? – Wie Staatsschulden abgebaut und Finanzkrisen verhindert werden können." Die Veranstaltung ist als öffentliche Debatte im Hinblick auf die geplante Lancierung einer Volksinitiative gedacht. Programm: Freitag 1. Juni 2012 (17:30Uhr - 20:00Uhr) Referat von Prof. Dr. Joseph Huber zu „Euro-Staatsschuldenkrise, Lösungsansätze und Vollgeldreform“, anschließend Podiumsdiskussion mit Gästen. Samstag 2.Juni 2012 (9:00Uhr - 17:30Uhr): Referate von Dr. Peter Hablützel, Prof. Dr. Marc Chesney, Prof. Dr. Margrit Kennedy, Dr. Mark Joób und Prof. Dr. Philippe Mastronardi, jeweils anschließend Diskussion mit den Referenten bzw. Podium. Details gibt es auch unter www.vollgeld.ch/fachtagung
Tauschen statt kaufen und Zeit als Währung - das liegt im Trend, immer mehr Menschen interessieren sich für andere Formen des Wirtschaftens in ihrem unmittelbaren Umfeld. So registrieren Österreichs Tauschsysteme, die sich am 14. April 2012 zum jährlichen Vernetzungstreffen wieder in Salzburg einfanden, derzeit reges Interesse seitens der Öffentlichkeit und auch der Medien. Die Verunsicherung durch die anhaltende Finanz- und Bankenkrise mag dazu ebenso beitragen wie zunehmendes Bewusstsein hinsichtlich beschränkter Resourcen unseres Planeten - wiederverwenden und reparieren statt wegwerfen, den "Ökologischen Fußabdruck" durch Belebung regionaler Wirtschaftskreisläufe verkleinern und dabei noch eigene Talente und Fähigkeiten entfalten und damit den eigenen Handlungsspielraum erweitern. Wie Österreichs Tauschsysteme aufgestellt sind und was den Initiativen unter den Nägeln brennt lesen Sie hier...
Seit 30 Jahren bemüht sich Hermes-Österreich im Sinne der antroposophischen Grundsätze um einen ethischen, ökologischen Umgang mit Geld. Anlässlich des Jubiläums findet am 20. und 21. April 2012 im Dorothea Porsche Saal in Salzburg, Waldorfstraße 13, eine Tagung unter dem Motto "Geld - trügt der Schein?" statt, bei u.a. Prof. Dr. Margrit Kennedy und Christian Felber mitwirken. Weitere Infos finden Sie hier...
In der Region Steyr - Kirchdorf in Oberösterreich wird am 17. April 2012 das Projekt "MehrWertGeld" vorgestellt, das nach dem Vorbild des Ethical Banking der Raiffeisenkasse Bozen (www.ethicalbanking.it, Förderverein Ethical Banking http://www.ethical-banking.org) im Kremstal eine neue nachhaltige Spar- und Kreditmöglichkeit darstellt. Das Modell wurde von einer zivilgesellschaftlichen Initiative für die Region entwickelt. Weitere Infos dazu erhalten Sie auf http://www.mehrwertgeld.at/
Das Seminar für freiheitliche Ordnung in Bad Boll lädt am 14. und 15. April 2012 zur Tagung "Auswirkungen einer Reform der Geldwirtschaft" - nähere Infos zum Programm sehen Sie hier....
Die Monetative und Oppupy Zürich laden am Mittwoch, 18. April 2012 in Zürich ab 20 Uhr zu Vortrag und Diskussion zum Thema Finanzblasen und Schuldenkrisen und klären dabei über Geldschöpfung und Funktion der Banken auf - weitere Infos dazu auf http://vollgeld.ch/2012/04/04/finanzblasen-und-schuldenkrisen/
Das jährliche Vernetzungstreffen aller österreichischen Tauschinitiativen findet heuer am Samstag, 14. April 2012 von 09:30 bis 17:00 Uhr wiederum in Salzburg statt, und zwar im Parkhotel Brunauer, Elisabethstr. 45a, 5 Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Den Entwurf der Tagesordnung sehen Sie hier. Bereits am Vorabend, Freitag, 13. April 2012 hält Tobias Plettenbacher von TIMESOZIAL einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema "Zukunftsweisender Umgang mit Talenten, Geld und Zeitgutscheinen in Tauschsystemen", Beginn ist um 19 Uhr, Veranstaltungsort ist "DAS KINO", Giselakai 11 an der Staatsbrücke in Salzburg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, auch neue Initiativen sind beim Vernetzungstreffen herzlich willkommen. Weitere Info und Anmeldung bei Fritz Keller vom Talentetauschkreis Salzburg, Mail f.keller(at)gmx.at.
Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst - Bewusstsein schaffen für die Notwendigkeit eines globalen Wandels und aktiv dafür etwas tun, das zeigte das junge Team von Global Change Now mit der in Köthen organisierten Kongresswoche "Macht Geld Sinn" von 10. bis 16. März 2012. Um die Theorie mit der Praxis zu verbinden, initiierte Global Change Now die Regionalwährung Lutze-Taler, die mit dem Start des Geldkongresses in Umlauf gebracht wurde und von rund 20 Geschäften und Gastro-Betrieben als regionales Zahlungsmittel akzeptiert wird. Für die Kongressbesucher übernahm das GCN-Organisationsteam im Köthener Ratskeller die Funktion des Regionalgeld-Bankschalters, an dem Euro gegen die neue Regionalwährung eingetauscht werden konnten - hier im Bild Alex, Ronja-Mercedes, Sarah und Bernhard von Global Change Now (von links) mit druckfrischen Lutze-Talern. Mehr zur spannenden Kongresswoche mit 40 ReferentInnen und vielen Highlights in Köthen hier...
"Milch kaufen - von der eigenen Kuh" - damit bringt Markus Lobis in seinem Webblog Zigorimedia eine Schlussfolgerung aus dem Ost-West-Clubabend zum Thema Parallelgeld und Regionalwährungen mit Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes am 14. März 2012 in Meran auf den Punkt und bietet den Diskussionsabend online zum Nachhören: http://zigorimedia.wordpress.com/2012/03/16/milch-kaufen-von-der-eigenen-kuh-interessante-erkenntnisse-beim-ostwestzigori-club-abend-zum-regio-geld/
Das Terra-Institute in Südtirol (www.terra-institute.eu) versteht sich als Think & Do Tank für nachhaltiges Wirtschaften und persönliche Entwicklung und veranstaltete 2011 erstmals Tage der Nachhaltigkeit in Südtirol. Unter dem Titel "Think more about it" organisiert das Institut heuer von 10. bis 13. Mai 2012 einen Kongress im Bildungshaus Kloster Neustift und an der Universität Brixen, um alternative Wirtschaftsmodelle und ihre Vorteile aufzuzeigen. Das Thema von Kongress und kulturellem Rahmenprogramm 2012: Die Kunst des Weitblicks. Unter den Referenten sind Franz Galler von der RegioSTAR-Genossenschaft in Berchtesgaden sowie Christian Felber von Attac, der die Gemeinwohlökonomie thematisiert. Mit dabei sind weiters u.a. Jakob von Üexküll, Vandana Shiva, Hans-Peter Dürr, Frithjof Bergmann und Susanne Elsen. Weitere Infos hier...
Anlässlich von Silvio Gesells 150. Geburtstag interviewte Wolfgang Uchatius von der deutschen Wochenzeitung "Die ZEIT" den Wirtschaftswissenschaftler Dipl.Ök. Werner Onken, hier bei seinem Vortrag beim Kongress Macht Geld Sinn in Köthen am 12. März 2012. Den empfehlenswerten Artikel gibt´s online auf http://www.zeit.de/2012/12/Interview-Onken sowie hier als pdf.
"Monetäre Modernisierung durch Vollgeld und Monetative" - zu Vortrag und Diskussion zu diesem Thema mit Prof. Dr. Joseph Huber lädt am Mittwoch, 28. März 2012, im Abgeordnetenhaus Berlin die Piratenfraktion Berlin - weitere Infos hier
Der Talentetauschkreis Vorarlberg lädt am Montag, 19. März 2012 ab 19.30 Uhr im Bildungshaus Arbogast zum Vortrag mit Bernd Senf über Zinssystem, Geldschöpfung und Spekulation – Tiefere Ursachen der Schuldenkrise und mögliche Auswege, weiters zum Talente-Basar am 25. März und zum Schenktag am 31. März 2012 - weitere Info hier...
Der nächste OstWest|Zigori Clubabend befasst sich diesesmal mit dem Thema “Parallelwährungen: Spielerei oder tragfähige Alternative?” Markus Lobis disktutiert zu diesem interessanten Thema mit Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes Wörgl, am Mittwoch, 14. März 2012, mit Beginn um 20:00 Uhr im OSTWEST-CLUB in Meran (Passeirergasse 29). Eine Veranstaltung des OSTWEST|ZIGORI Clubabend in Zusammenarbeit mit CACTUS.
"Reichtum und Armut gehören nicht in einen modernen Staat" betitelt Werner Onken die Auswahl der Textzitate für eine Buch-Neuauflage zu Silvio Gesells 150. Geburtstag. "Am 17. März 2012 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag des Kaufmanns und Sozialreformers Silvio Gesell, der wegen seiner grundlegenden Vorschläge für die Verwirklichung einer freiheitlichen und gerechten, den Frieden fördernden Gesellschaftsordnung mehr Beachtung verdient, als ihm bisher im allgemeinen und in der Wissenschaft im Besonderen zuteil wurde. Aus diesem Anlass soll das vorliegende Buch die Persönlichkeit Silvio Gesells vorstellen und anhand einer Auswahl von Textpassagen aus seinen Werken einen Einblick in seine sozialreformerische Gedankenwelt vermitteln", erklärt Onken. Das Buch ist um 19,90 Euro beim Fachverlag für Sozialökonomie erhältlich.
Der Lutzetaler steht bereits in den Startlöchern: die Regiowährung soll im Rahmen des “Macht-Geld-Sinn”- Kongresses von 10. bis 16. März 2012 in Köthen/Anhalt eingeführt werden. Namensgeber ist Arthur Lutze, ein bekannter Köthener Heilpraktiker, der es 1854 schaffte 100.000 selbst gedruckte Scheine an private Spender abzusetzen und so den Bau des damals größten homöopathischen Klinkums zu finanzieren. Der Lutzetaler stellt eine praktische Verknüpfung der Vorträge zu alternativen Geldsysthemen mit der Praxis dar und kann in dieser Woche nicht nur von den 700 Besuchern des Kongresses, sondern auch von den Bürgern und Gewerbetreibenden Köthens genutzt werden. Infos zum Wörgler Freigeld gibt´s beim größten Fach-Kongress zur Freiwirtschaft vom Unterguggenberger Institut (Dienstag, 13. März 2012 um 16 Uhr, Programm: http://www.macht-geld-sinn.de/#3), weitere Infos auf www.globalchangenow.de Foto: www.globalchangenow.de
Über tiefere Ursachen und mögliche Auswege aus der aktuellen Schuldenkrise referiert Prof. Dr. Bernd Senf am 17. und 18. März 2012 in der Waldhof-Akademie für Weiterbildung - weitere Infos hier...
Soeben ist das neue Buch von Dr. Gero Jenner bei Signum (LangenMüller Herbig) erschienen: Von der Krise ins Chaos. Der Titel klingt reißerisch - der Inhalt ist nüchtern, präzise, aber auch schonungslos in der Analyse der gegenwärtigen Situation und der zu erwartenden Folgen. Hier werden Opfer und Täter benannt. Weitere Infos zu Buch und Autor: http://www.gerojenner.com/portal/gerojenner.com/Startseite.html
Vier Veranstaltungen, bei denen Frauen zum Thema Wirtschaft zu Wort kommen, organisiert ATTAC Linz ab 29. Februar 2012 unter dem Titel "Ökonomia" - weitere Details hier...
Das ORF2-Magazin "Winterzeit" porträtiert diese Woche Menschen und Initiativen, die "ihres dazu beitragen wollen, dass die Welt die Welt gerechter, ökologischer und menschlicher wird" und startete die Serie mit einem Beitrag über die Wörgler Kerbhölzer und das Wörgler Jugendprojekt I-MOTION. Redakteurin Susanne Riegler besuchte dafür mit einem Kamerateam von Pilger-Film in Innsbruck mit Iris Staggl und Thomas Bergler das Wörgler Heimatmuseum und war einen Nachmittag lang mit Wörgls I-MOTION-Kids unterwegs - vom InfoEck bis zur "Senioren-Computernachhilfe". Der Beitrag über diese beiden komplementären Verrechnungssysteme mit dem Titel "Wörgler Kerbhölzer" (direkt anklicken) kann noch eine Woche lang in der ORF TV-thek online angesehen werden - hier der Link zur Sendung: http://tvthek.orf.at/programs/1003023-Winterzeit
Mit Aufgaben und Chancen der Politik angesichts der "Macht der Märkte" und einer ausgehöhlten Demokratie befasst sich eine Veranstaltung am 15. März 2012 in Wien mit Prof. Walter Otto Ötsch - weitere Info hier...
Eine spannende Kongresswoche steht im März 2012 in Köthen in Anhalt/Deutschland bevor: Global Change Now organisiert von 10. bis 16. März den zweiten "Macht Geld Sinn-Kongress" mit rund 40 Referenten, um den Reformbedarf im Geldsystem klar zu machen. Das Programm gibt´s online - das Unterguggenberger Institut Wörgl zählt zu den rund 150 Kooperationspartnern - und mit einem Newsletter informiert das engagierte GCN-Team über weitere Details - hier weiterlesen.
"Die große Krise - Ursachen, Folgen, Gegenstrategien" lautet der Titel eines Vortrages vom Wirtschaftsforscher Dr. Stephan Schulmeister am Donnerstag, 23. Februar 2012 in Wien - weitere Infos dazu hier...
Die Welt staunte über "Wunder von Wörgl" - unter diesem Titel berichtet Martin Dunst in der Wochenend-Ausgabe der Oberösterreichischen Nachrichten am 11. Februar 2012 über Wörgl und das historische Freigeld-Experiment und schildert dabei auch seine Eindrücke von unserer Stadt heute bei seinem Recherche-Besuch. Der Text ist online nachzulesen auf http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/art58,815968
Und hier gibt´s mit Erlaubnis der OÖ-Nachrichten den Artikel im Druckformat als pdf: Seite 8 und Seite 9 der OÖ Nachrichten vom 11. Februar 2012.
"Ich bin begeistert von diesem Vorschlag", kommentiert Geldexpertin Margrit Kennedy den von Christian Gelleri und Thomas Mayer ausgearbeiteten Vorschlag "Expressgeld statt Euroaustritt". Christian Gelleri, Initiator von Deutschlands erfolgreichstem Regiogeld Chiemgauer (www.chiemgauer.info) und Thomas Mayer, Gründer und langjähriger Geschäftsführer von "Mehr Demokratie" (http://www.mehr-demokratie.de/), schlagen vor, in Krisenländern ein umlaufbeschleunigtes und abflussgesichertes Regiogeld parallel zum Euro zur Belebung der Binnenwirtschaft einzuführen und damit einen Wirtschaftsaufschwung zu ermöglichen. Das einleuchtende und empfehlenswerte Konzept gibt´s hier als pdf zum Download - bitte weiter verbreiten!
Philipp Löpfe verfasste am 3. Februar 2012 in der Basler Zeitung eine Analyse über die Zinspolitik der amerikanischen Notenbank FED unter dem Titel "Wenn Geld rostet". In der Absicht des Notenbankchefs Ben Bernanke, den Zinssatz bis 2014 bei Null zu belassen und damit den Unternehmen durch die Inflation einen Investitionsanreiz zu bieten, sieht er die Schwundgeld-Idee Silvio Gesells wiederbelebt. Zur Erinnerung: Silvio Gesells Schwundgeld wurde durch einen Negativzins abgewertet. Um den Wert des Geldscheines zu erhalten, wurde eine Geldgebühr (Umlaufsteuer) in Form von Klebemarken eingehoben. Löpfe erwähnt Wörgl und die WIR-Bank in der Schweiz als Beispiele für das Funktionieren von Gesells Idee in der Praxis. Den Bericht in der Basler Zeitung gibt´s online nachzulesen auf http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Wenn-das-Geld-rostet/story/21779839
Am 17. Jänner 2012 drehte Redakteurin Susanne Riegler (Bild Mitte rechts) für die TV-Sendereihe Winterzeit auf ORF2 mit einem Kamerateam von Pilger-Film in Innsbruck mit Iris Staggl und Thomas Bergler zwei Beiträge - über das historische Wörgler Freigeld sowie über das laufende Wörgler Jugendprojekt I-MOTION, das Zeitwertkarten als Komplementärwährung für die Belohnung engagierter Jugendlicher verwendet. Für die Dreharbeiten besuchten sie u.a. das Wörgler Heimatmuseum, das Unterguggenberger Institut, das InfoEck und das Kinderhaus Miteinander. Der Beitrag übers Wörgler Freigeld wird am Dienstag, 7. Februar 2012 ab 17.40 Uhr auf ORF2 in Winterzeit ausgestrahlt.
Die 50. Mündener Gespräche der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft von 16. – 18. März 2012 befassen sich aus Anlass des 150. Geburtstags des Sozialreformers Silvio Gesell am 17. März 2012 mit der Erinnerung an die Grundgedanken seines Geld- und Bodenreformkonzepts sowie mit der Frage, was dessen Aktualisierung zur Lösung der heutigen Krisen auf den Finanz-, Immobilien- und Rohstoffmärkten beitragen könnte. Nähere Informationen über das Programm dieser Tagung sowie organisatorische Hinweise finden Sie auf der Website www.muendener-gespraeche.de
Auf eine recht unkonventionelle Idee kam die Stadt St. Gallen in der Schweiz angesichts der drohenden Wirtschaftskrise: Im April 2009 beschloss das Stadtparlament, an alle Einwohner Gutscheine im Wert von je 50 Franken zu verschenken. Die Gutscheine konnten bei Betrieben in der Stadt bis Februar 2010 in Zahlung gegeben werden, wobei von den 74.100 verteilten Gutscheinen im Wert von 3,7 Millionen Franken 97 % eingelöst wurden. Zur schweizweit einmaligen Aktion verfasste Reinholf Harringer eine Studie über die Stärkung der Kaufkraft auf Gemeindeebene aufbauend auf die Erfahrungen mit dem St. Galler Gutschein, die er freundlicherweise kostenlos allen Interessierten zur Verfügung stellt - download der pdf-Datei hier.
Die Grüne Bildungswerkstatt Tirol und das Offene Grüne Forum Kufstein laden am Dienstag, 7. Februar 2012, zum Philosophischen Café in der Kunstveranda in Kufstein, Prof.-Sinwel-Weg 2 (gegenüber Fussl) mit dem Thema "Demokratisierung des Geldes - Die Macht über das Geld zurückgewinnen". Referentin ist Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes Wörgl - weitere Info hier...
"Verantwortung für Generationen" - unter diesem Motto stand am 17. Jänner 2012 in Wörgl ein Vortrag von Gernot Jochum-Müller mit Diskussion über umsetzbare Modelle der Altersvorsorge mithilfe von Zeitgutschriften. Der Obmann des Talentetauschkreises Vorarlberg stellte dabei drei Modelle vor, die im Rahmen des Interreg-Projektes "Gemeinschaft Vorsorge Nahversorgung" ausgearbeitet wurden: Die Zeitvorsorge für das Land Vorarlberg, das Modell der Schweizer Stadt St. Gallen sowie eine Vereinslösung. Mehr zur Veranstaltung, zu der die Grüne Bildungswerkstatt, die Wörgler Grünen und das Unterguggenberger Institut mit Unterstützung des Wörgler Seniorenheimes eingeladen hatten, lesen Sie hier...
"Anders Wirtschaften" lautet das über.thema der aktuellen Ausgabe der "über.morgen", das Monatsmagazin des Vereins für studentische Eigeninitiative. Gefragt wird nach Utopie und Praxis alternativer Ökonomien. Dazu auf den Seiten 6-7 die Tiroler Erzählung vom Wörgler Freigeld, auf Seite 8 eine Reportage über den Kost-Nix-Laden und auf Seite 9 ein Interview mit Herbert Grill vom Tauschkreisverbund. Das Magazin gibt´s zum kostenlosen Download auf www.uebermorgen.at
Durch die nun auf Österreich ausgedehnten Aktivitäten gerät die neue HuMan-Weg-Partei auch hierzulande immer mehr ins Visier kritisch denkender Menschen, die in dieser Bewegung keine Lösung für die anstehenden Herausforderungen sehen. Eine fundierte Kritik dazu verfasste der Volkswirtschafter Prof. Bernd Senf, nachzulesen auf seiner Website unter dem Link http://www.berndsenf.de/pdf/Klaussner.pdf . Senf kommt nach seiner Analyse zum Schluss: "Das Konzept der "Freien HuMan-Wirtschaft von Hans-Jürgen Klaussner allerdings scheint mir - trotz einer Reihe origineller Gedanken - insgesamt eine grobe Irreführung, durchsetzt mit Demagogie und Allmachtsphantasie."
Nach dem großen Erfolg des ersten Zertifikatskurses für nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume bietet die Hochschule München in Kooperation mit dem Strascheg Center for entrepreneurship und der Gemeinwohl-Genossenschaft RegioSTAR einen weiteren Hochschul-Kurs mit selbem Inhalt an. Die Anmeldefrist läuft noch bis 15. Februar 2012 - weitere Infos hier...
Auf der Suche nach alternativen Geldansätzen kam Ken Jebsen vom Berliner Radiosender KenFM (Info: http://www.kenfm.de/wordpress/) im Herbst 2011 unter anderem ins Wörgler Unterguggenberger Institut. "Geld regiert die Welt! Alle Jahre wieder crasht das Geldsystem. Das exponentielle Wachstum durch Zins und Zineszins ist die Ursache und systemimmanent. Doch wie funktionert Geld überhaupt? Und wie muss man sich eine Gesellschaft vorstellen, die ohne Geld auskommt?" formulieren die Radiomacher ihre Motivation, eine Geldsendung zu recherchieren und zu veröffentlichen. KenFM war in den letzten Monaten im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs, um mit Professoren, Historikern, Zeitzeugen und Whistleblowern über Geld und die wahren Gründe der derzeitigen Krise zu sprechen. Zu den Gesprächspartnern zählen Michael Unterguggenbergers Tochter Lia Rigler, Zeitzeugin des Wörgler Freigeldes, der Historiker und Buchautor Dr. Wolfgang Broer (Buchtipp: "Schwundgeld"), der Wiener Wirtschaftsprofessor Dr. Franz Hörmann sowie Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes Wörgl. Nachhören kann man die insgesamt 4 Stunden dauernde, sehr empfehlenswerte Sendereihe online auf http://vimeo.com/33908662 Mit dem Wörgler Freigeld befassen sich intensiv Teil 2 und Teil 3 der Geld-Sendereihe.
Jetzt Nahrungsmittel-Spekulation in Europa stoppen! - Dafür engagiert sich das globalisierungskritische Netzwerk ATTAC und ruft zur Beteiligung an einer Petition an das EU-Parlament zum Verbot der Nahrungsmittelspekulation auf. "Finanz-Wetten auf Nahrungsmittelpreise sind ein Skandal: Während Millionen unter Hunger und Armut leiden, machen Bankiers und Rohstofffonds enorme Gewinne mit dem Hochtreiben von Nahrungsmittelpreisen", kritisiert ATTAC und lädt ein, jetzt die Petition an EU-Parlamentarier zu unterzeichnen - weitere Info auf www.attac.at/nahrungsspekulation_stoppen
Warum Zinsen für einen Kredit bezahlen, wenn´s ohne billiger geht? Den Vorteil zinsloser Finanzierungen nützen die Kunden der JAK-Bank in Schweden ebenso wie die Mitglieder der Ohne-Zins-Bewegung in Deutschland. Das Erste Deutsche Fernsehen ARD strahlte einen Beitrag über die alternative Finanzierungsform aus - den Beitrag online sehen Sie hier: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9162206&mid=56
Am 7. Januar 2012 wird im Spektral am Lendkai 45 in 8020 Graz ein Verschenkbazar von "gib und nimm Graz" veranstaltet . Jeder kann mitbringen, was er verschenken möchte (Dinge, Dienstleistungen) und auf einen Tisch legen. Es besteht kein Tauschzwang. Dauer: 10 - 17 Uhr.Geschenke, die bis 17 Uhr keinen Abnehmer gefunden haben, müssen wieder mitgenommen werden. Für Dienstleistungen und größere Gegenstände gibt es eine Pinnwand. Bitte nur Sachen anbieten, die man auch selber nehmen würde.
Die Tiroler Tageszeitung berichtete in ihrer Sonntagsausgabe vom 1. Jänner 2012 über das Wörgler Freigeld und über das Unterguggenberger Institut. Unter dem Titel "Das Wörgler Meisterstück" erinnert Michaela Spirk-Paulmichl an das Wörgler Währungsexperiment und dessen Vorbildwirkung - den gesamten Artikel gibt´s hier online
"John Chandor hat den bisher besten Film über die Bankenkrise gedreht: Margin Call – der große Crash" befand die ZEIT über einen Film (Info: http://margincallmovie.com/), der hinter die Kulissen dubioser Wertpapiergeschäfte an der Wall Street blickt und jetzt in den Kinos läuft. Am 2. Dezember 2012 fand dazu eine Podiumsdiskussion in Wien statt. Am Podium Franz Hörmann http://www.franzhoermann.at, Otmar Pregetter, Max Edelbacher (ehem. Leiter des Wiener Sicherheitsbüros) http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Edelbacher, Christian Felsenreich (Psychotherapiewissenschafter, Human Factors Training, Kabarettist) und Karl Kriechbaum (Börsen Psychologe) http://www.kriechbaum.eu/, Diskussionsleitung: Yolanda Kramer - online auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=PNHGNUt76U8
Im Buch "Monetäre Modernisierung" schildert der Wirtschaftssoziologe Joseph Huber die Funktionsweise und die Fehlfunktionen des heutigen Geldsystems. Im Anschluss stellt er verschiedene Reformansätze vor, insbesondere der Vollgeld-Ansatz. Dieser beruht auf der Trennung von Geldschöpfung und Kreditvergabe. An die Stelle des Giralgeldes der Banken tritt das vollwertige gesetzliche Zahlungsmittel, das ausschließlich von der unabhängigen Zentralbank in Umlauf gebracht wird. Weitere Infos zum Buch hier sowie ein Interview mit dem Autor hier.
Der ORF 2 sendet am Mittwoch, 30. November 2011, um 23 Uhr einen Club 2 zum Thema "Wenn der Finanzcrash kommt - was dann?" Bei Peter Rabl im Studio diskutieren Franz Hörmann, Wirtschaftswissenschafter, Autor des Buches „Das Ende des Geldes“, Dirk Müller, Börsenmakler, bekannt als „Mister DAX“, Mathias Horx, Zukunftsforscher, Barbara Kolm vom Hayek Institut, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger Institut Wörgl und Reinhard Schanda, Wirtschaftsanwalt. Weitere Info: http://tv.orf.at/program/orf2/20111130/540439101/326206/
Einen Überblick über aktelle Entwicklungen im Komplementärwährungsbereich gibt der Artikel "Alternative Währungen: An den Banken vorbei" in der deutschen Wochenzeitung "Die ZEIT", der online nachgelesen werden kann: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/06/Alternative-Waehrungen
Ein Vorsorgemodell auf Zeitbasis – was bringt das? Gernot Jochum-Müller, Unternehmensberater und Obmann der Talente-Genossenschaft Vorarlberg, hält am Dienstag, 17. Jänner 2012, um 19 Uhr im Seniorenheim Wörgl einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema „Verantwortung für Generationen“ und stellt dabei drei Zeitvorsorgemodelle vor - hier weiterlesen...
Dr. Christian Thiel verfasste 2011 seine Dissertation am Institut für Soziologie an der Universität München, die nun in Buchform der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Thiel befasst sich mit den seit einigen Jahren deutschlandweit entstandenen Regionalwährungen. "Diese, nur regional gültigen, privaten Gelder sollen bei den Menschen ein besseres – moralisches, soziales oder ökologisches – Verhalten bewirken. Dahinter steckt eine aktive soziale Bewegung, die mit ihrem praktischen Gegenkonzept das globalisierte Wirtschafts- und Finanzsystem reformieren will. Die historische und ethnographische Analyse offenbart die hier zugrunde liegenden verschiedenen Geldkonzepte, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts von diversen geldreformerischen Bewegungen als Lösung für krisenhafte Modernisierungserscheinungen propagiert werden. Weiterhin wird in einer qualitativen Fallstudie bei einem dieser privaten Geldexperimente untersucht, wie dieses andere Geld im Alltag eingesetzt wird und welche individuellen und sozialen Auswirkungen es tatsächlich hat", schildert der Autor seine Arbeit. Buchtipp: Das ‚bessere’ Geld. Eine ethnographische Studie über Regionalwährungen. Erschienen in Wiesbaden im VS Verlag, ISBN: 978-3-531-18333-6 - weitere Info: http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-18333-6/Das-‚bessere’-Geld.html
Als Botschafterin für das Wörgler Freigeld-Experiment von1932/33 wirkt Hollis Doherty in den USA. Die Schriftstellerin, Schauspielerin und Währungsaktivistin mit Hochschulabschluss in Biologie an der Universität für Colorado besuchte das Unterguggenberger Institut im April 2009. Ihren Blog gibt´s auf http://hollisdoherty.wordpress.com/. Ihren Vortrag bei TEDx Black Rock City online auf http://www.youtube.com/watch?v=s0K65v_V8Sg&feature=youtu.be
Was sind Finanzkrisen und wie entstehen sie? Wer sind die Verursacher und wie können sie verhindert werden? Welche Rolle spielen dabei Ratingagenturen und wie ist das Verhalten der Politik zu bewerten? Und wie lege ich mein Geld gesellschaftsverträglich an? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt von Veranstaltungen zum Thema nachhaltiges Wirtschaften im Haus der Begegnung in Innsbruck am 2. und 3. Dezember 2011 mit dem Sozial- und Wirtschaftsethiker Mag.Dr. Klaus Gabriel, Geschäftsführer des Corporte Responsibility Interface Center/Frankfurt am Main. Weitere Infos zur Veranstaltung des Hauses der Begegnung in Kooperation mit dem Unterguggenberger Institut und dem Zukunftszentrum Tirol hier...
Professor Jem Bendell ist Direktor und Gründer der Liveworth Consulting, die für einen Systemwandel hin zu nachhaltiger Entwicklung arbeitet. Jem Bendell spricht in seinen Vorträgen über die versteckte Ursache der Wirtschaftskrise im Geldsystem und sieht Komplementärwährungen als Weg aus der Krise, nicht nur im Finanzbereich, sondern auch im Umweltbereich. Bendell thematisiert das Tabu großer Medien, sich mit der wahren Ursache der Krise auseinanderzusetzen - einen Livemitschnitt von einem seiner Vorträge gibt´s auf youtube unter http://www.youtube.com/watch?v=X5uGLbV5zVo
Viele Infos und interessante Veranstaltungstipps beinhaltet der neueste TIMESOZIAL-Newsletter, den Tobias Plettenbacher zusammengestellt hat. Unter anderem weist er auf den online abrufbaren Vortrag von Franz Hörmann "Das Ende des Geldes" hin - weitere Info hier...
Alternativen zum Euro wie die Regionawährung Waldviertler und Tauschsysteme in Österreich stellt das Magazin TOP-GEWINN in der November-Ausgabe 2011 vor. Unter dem Titel "´Jedem seine Währung" stellt Mathias Kirner Parallenwährungen in Österreich vor. Seinen Artikel als pdf zum Download gibt´s hier und weitere Infos hier...
Der Sterntalerverein STAR e.V. und die Hochschule München laden am Sonntag, 20. November 2011 um 19 Uhr in der Salzachhalle Laufen zum Vortrag "Das Geld der Zukunft" mit der Währungsexpertin Prof. Dr. Margrit Kennedy - weitere Info hier...
Der Verein Unterguggenberger Institut lädt am Mittwoch, 16. November 2011 um 19 Uhr in der Haagstube im Hotel Schachtnerhof in Wörgl, Salzburgerstraße 6, zur jährlichen Generalversammlung. Vereinsmitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen.
“Die Zeit der Banken und des Geldes ist vorbei”, schreiben die beiden Wirtschaftswissenschaftler Franz Hörmann und Otmar Pregetter, der am 8. November 2011 zu Gast im Studio der ORF1-Fernseh-Diskussion Contra - der Talk war. Denn Banken erfinden Geld aus Luft, die freien Märkte sind Blasenmaschinen zum Missbrauch für die Eliten, unser gegenwärtiges Finanzsystem ist ein reines Betrugsmodell. Die Folge: Der ultimative Finanzcrash droht; damit verbunden, das Ende des Geldes. Doch die beiden Autoren verbreiten in diesem Buch keineswegs Hiobsbotschaften, wenn sie “grundlegende Veränderungen der Gesellschaft” fordern. Sie zeigen realistische Möglichkeiten auf, wie eine Gesellschaft auch ohne Geld funktionieren kann, und sie bieten einen Wegweiser in eine ökologisch und sozial orientierte Zukunft.
Auf ORF 1 befasst sich die Sendereihe Contra - der Talk am Dienstag, 8. November 2011 um 23.25 Uhr mit dem Thema "Angst ums Geld - was kommt nach der Euro-Krise?" Das Sendungs-Format ermöglicht Live-Einstiege des Publikums via facewall - weitere Infos auf http://contradertalk.orf.at/contra/show_content.php?hid=1
Zur Exkursion des Zertifikatskurs "Nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume" erstellte Christian Holzner für das Regionalfernsehen Oberbayern den Beitrag "Lokale Lösungen für die Finanzkrise" über den Chiemgauer und den Besuch in Wörgl - online abrufbar auf http://www.rfo.de/mediathek/Lokale_L%C3%B6sungen_f%C3%BCr_die_Finanzkrise-13775.html
Ein toller Erfolg wurde die Abschlusstagung des Interreg Projektes "Gemeinschaft, Vorsorge, Nahversorgung" am 21. Oktober 2011 in Vorarlberg: Über 100 Besucher aus fünf Ländern zeigten großes Interesse - weitere Infos dazu finden Sie auf der Online-Plattform für die Zusammenarbeit regionaler Transaktionssysteme za:rt auf http://www.zart.org/193.0.html?&pos=2
Seit dem Frühjahr 2011 läuft der Zertifikatskurs "Nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume", der von der Hochschule München in Kooperation mit der RegioSTAR-Genossenschaft in Berchtesgaden und dem Strascheg Center für Entrepreneurship München durchgeführt wird. Am 22. Oktober 2011 kamen Teilnehmer und Leiter des Zertifikatskurses nach Wörgl, um sich beim Unterguggenberger Institut übers Wörgler Freigeld 1932/33 und Komplementärwährungen heute zu informieren. Mehr dazu hier...
Wie kann man sein Wissen über Hintergründe unseres Geld- und Wirtschaftsystems auf unterhaltsame Weise vertiefen? Das Meisterstück gelingt dem Krimi "Das Geheimnis von Montreux", der nebst spannender Krimihandlung mit jeder Menge geschichtlicher, keinesfalls erfundener Facts aufwartet. Aufschlussreich wie das Buch war nach der Lesung mit Autor Thomas Brändle am 19. Oktober 2011 im Sparkassensaal Wörgl auch die Diskussion mit dem Ex-Kantonsrat und Schriftsteller, der das Kapitel Geldsystem in seiner Arbeit noch längst nicht abgeschlossen hat. Dem Krimi-Genre bleibt er mit seinem neuen Buch "Vatikan City" dabei ebenso treu wie der wissenschaftlichen Herangehensweise in der Anthologie "Über Geld schreibt man doch", die im November 2011 erscheinen wird. Mehr zum gleichermaßen unterhaltsamen wie informativen Abend mit Thomas Brändle - hier im Bild mit Jutta Seethaler (rechts) und Veronika Spielbichler (links) vom Vorstand des Unterguggenberger Institutes lesen Sie hier...
Seinen Bezug zu Wörgl schilderte Thomas Brändle zu Beginn der Lesung - zu sehen hier auf youtube
Das Seminar für Freiheitliche Ordnung organisiert am 19. und 20. November 2011 in Bad Boll die Tagung "Vom Regiogeld zum nationalen Parallelgeld - Ein Beispiel: die griechische Drachme". Können staatliche Parallelgelder eine Lösung der Schuldenkrise bringen? Referenten sind u.a. Eckhard Behrens und Christian Gelleri, vorgestellt werden Regiogelder als Bürgerinitiative und die WIR-Genossenschaftsbank in der Schweiz, die mit dem WIR-Franken seit 1934 ein nationales Verrechnungssystem zur Unterstützung der klein- und mittelständischen Wirtschaft erfolgreich betreibt. Weitere Infos zur Tagung hier...
"Über Geld schreibt man doch" betiteln die beiden Herausgeber Thomas Brändle und Dominik Riedo ihre Anthologie, die im November 2011 erscheint. Die Wissenschaftler Sandra Maß, Hans Christoph Binswanger, Heinzpeter Znoj und Peter Hablützel beleuchten das Thema Geld aus historischer, ökonomischer, ethnologischer und politischer Sicht. In Kenntnis der vier Impulstexte verfassten 25 Schweizer Autorinnen und Autoren ihre Gedanken über Geld. Mehr zum neuen Buch "Über Geld schreibt man doch" hier...
Die Talente-Genossenschaft in Vorarlberg hat in den letzten drei Jahren, mit Partnern um den Bodensee, ein Interreg Projekt realisiert. Themen sind der Einsatz von komplementären Währungen im Zusammenhang mit der Versorgung von alten Menschen (Demographischer Wandel), der Sicherung der Nahversorgung im umfassenden Sinn und der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements (Freiwilligenarbeit, Gemeinwesenarbeit, etc.).Die Ergebnisse der Tagung werden am 21./22. Oktober der Öffentlichkeit präsentiert. "Unsere rechtlichen Erhebungen haben folgende Fakten ergeben: Laut österreichischen Recht dürfen Kommunen, Landesverwaltungen etc,. alle von uns verwendeten komplementären Währungen an Eurostatt für Gebühren und Steuern annehmen. Besonders im Bereich der Zeitwährungen / Private Währungen gibt es einen interessanten rechtlichen Spielraum, was diese deutlich von Euro gedeckten Währungsmodellen unterscheidet", informiert TTK-Obmann Gernot Jochum-Müller. Das Programm zur Tagung "Motivation für die Region" sehen Sie auf ww.zart.org
Das Unterguggenberger Institut lädt am Mittwoch, 19. Oktober 2011 im Sparkassensaal Wörgl zur Lesung und anschließenden Diskussion mit dem Schweizer Kantonsrat a.D. und Buchautor Thomas Brändle, der 2008 den spannenden Kriminalroman „Das Geheimnis von Montreux“ zum Sonderfall Schweiz verfasste. Weitere Infos zur Veranstaltung, zu der bei freiem Eintritt herzlich eingeladen wird, gibt´s hier...
Zu Beginn der Woche des Grundeinkommens lädt das Haus der Begegnung in Innsbruck, Rennweg, in Kooperation mit dem Netzwerk für Christen und dem Evangelischen Bildungswerk Tirol am Montag, 19. September 2011, zur Diskussionsveranstaltung "Grundeinkommen - bedingungslos? Eine christliche Annäherung?" mit dem Referenten Dr. Markus Schlagnitweit von der Katholischen Sozialakademie Österreichs. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Weitere Info zur Woche des Grundeinkommens hier...
Der Österreichische Rundfunk berichtete am 13. September 2011 auf ORF 2 in der Sendereihe Report über Komplementärwährungen in Niederösterreich und Vorarlberg und stellt dabei den Waldviertler in Heidenreichstein und die Langenegger Talente vor. Der Beitrag kann in der TV-Thek unter dem Link http://tvthek.orf.at/programs/1310-Report/episodes/2895189-Report/2895201-Regionales-Geld noch angesehen werden.
Die Grüne Bildungswerkstatt Tirol und das Tagungshaus Wörgl laden am Dienstag, 27. September 2011 zur Buchpräsentation "Hurra, wir dürfen zahlen - der Selbstbetrug der Mittelschicht" mit Buchautorin Ulrike Hermann im Tagungshaus. Die Autorin zeigt auf, wie die Mittelschicht immer tiefer in die finanzielle Krise schlittert. Laut Herrmanns Thesen ist die Mittelschicht dabei Opfer und Täter zugleich. Denn indem sich der Mittelstand der Oberschicht näher fühlt als den Armen, welche sie als Ursache für soziale Abstiege verantwortlich macht, stimmt die Mittelschicht Reformen zu, die ihr eigentlich selbst schaden. Im Glauben an die eigene Karriere und den nahenden Reichtum zeigt sie sich mit der Oberschicht solidarisch und nimmt die dabei entstehenden Ungerechtigkeiten nicht mehr wahr. Die Buchvorstellung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Anschließend kann mit der Autorin über Lösungsvorschläge diskutiert werden. Eine gemeinsame Veranstaltung der Grünen Bildungswerkstatt, den Wörgler Grünen, den Grünen in der AK und dem Tagungshaus Wörgl. Einen Kommentar verfasste Ulrike Hermann für den Spiegel - online nachzulesen auf http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,687760,00.html und einen Filmmitschnitt gibt´s auf www.youtube.com/watch?v=4FNNBDzcGxs
Schwundgeld - die Schweiz führt Negativzinsen ein! Anders als beim Wörgler Freigeld geht diese "Geldgebühr" nicht als Sozialsteuer an die öffentliche Hand, sondern bleibt bei den Banken - Info: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/negativzinsen100.html
Unter dem Titel "Manifeste d'économistes atterrés" sorgt derzeit eine Streitschrift gegen neoliberale Weisheiten in Frankreich für Furore. Vier Ökonomen haben das »Manifest der bestürzten Wirtschaftswissenschaftler« verfasst. In Deutschland ist das Büchlein von den vier französischen Ökonomen Philippe Askenazy, André Orléan, Henri Sterdyniak und Thomas Coutrot weitgehend unbekannt, in Frankreich dagegen ist das Manifest ein Bestseller. Mehr als 1000 Ökonomen haben die Streitschrift unterschrieben. Zehntausende Exemplare wurden verkauft, obwohl das Buch im Internet auf Französisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch frei erhältlich ist. Nach Stéphane Hessels »Empört euch« ist nun dieses Manifest erfolgreich. Den gesamten Artikel dazu gibt´s online auf http://www.neues-deutschland.de/artikel/204584.oekonomen-gegen-neoliberale-weisheiten.htmlund weitere Infos zum Buch hier...
Regionale Wege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise geht die soziale Genossenschaft RegioSTAR im Berchtesgadener Land. Wie sie das umsetzt, schildert Franz Galler, gelernter Bankkaufmann, Vermögensberater, Gründungsvorstand des Sterntaler-Vereins und der Sozialgenossenschaft und Lehrbeauftragter an der Hochschule München auf der neuen DVD "Regiogeld und Genossenschaftsgedanke", die auf www.nachhaltige-region.de bestellt werden kann. Weitere Infos zur DVD, die auch einen Beitrag von Norbert Rost enthält, auf www.regiostar.com . Beide Autoren veröffentlichten Beiträge in dem Buch "Ökosoziale Transformation - Solidarische Ökonomie und die Gestaltung des Gemeinwesens", herausgegeben von Susanne Elsen in der Reihe Müncher Hochschulschriften für Angewandte Sozialwissenschaften. Weitere Infos zum Buch hier...
Gute Beispiele vor den Vorhang: Die Regionale Wirtschaftsgemeinschaft (ReWiG) München, gegründet im Jänner 2011, engagiert sich als Genossenschaft für einen Strukturwandel in der Wirtschaft hin zu mehr Kooperation, Wertschätzung der Regionalität und Nachhaltigkeit. Basierend auf den Kriterien der Gemeinwohl-Ökonomie (www.gemeinwohl-oekonomie.at) umfasst sie die drei Bereiche Mitglieder, Teilhabergemeinschaft und Tauschgemeinschaft. Die Genossenschaft beteiligt sich an Unternehmen und bietet zum Tausch ohne Geld die virtuelle Komplementärwährung Realo an, die nicht direkt an den Euro gebunden, sondern über die realen Sachwerte der Genossenschaft gedeckt ist. Weitere Infos gibt´s online auf http://rewig-muenchen.de
"How to Liberate America from Wall Street Rule" - eine Anleitung, wie sich Amerika von den Wall Street-Regeln befreien und ein neues Geldsystem aufbauen kann, veröffentlichte jetzt die New Economy Working Group. Das gemeinsam mit dem New Economy Network erarbeitete Papier gibt´s in englische Sprache online auf http://neweconomyworkinggroup.org/report/how-liberate-america-wall-street-rule und hier als pdf-Dokument
Nachdem der Tauschkreisverbund Ostösterreich seit vergangenem Jahr Zeitwertscheine verwendet, gibt heuer auch der Talente-Tauschkreis Vorarlberg Zeitgutscheine zusätzlich zu den Talentegutscheinen heraus. Der Tauschkreis will damit auch vermehrt Vereine erreichen und informiert darüber am Ideen-Kanal des Büros für Zukunftsfragen des Landes Vorarlberg: http://www.ideenkanal.at/de/ideen/gernot-jochum-mueller. Neu ist auch das Engagement des TTK im Energie-Sektor: Gemeinsam mit der Stadt Bregenz wird ein Bürgerkraftwerk in Form einer Photovoltaik-Anlage errichtet, an der sich BürgerInnen mit niedrig verzinsten Euro-Einlagen beteiligen können. Am 18. Juli 2011 wurde das Pilotprojekt in einer Pressekonferenz vorgestellt - Infos dazu auf http://www.talentiert.at/index.php?id=152. "Rendite und auch Rückzahlungen sind sowohl in Talenten als in Regionalwährungen möglich", teilt TTK-Obmann Gernot Jochum-Müller mit. Weitere Infos auch auf http://rea.talentiert.at
Volksnah zeigte sich Österreichs Bundes- präsident Heinz Fischer am 9. Juli 2011 bei seinem Besuch in Wörgl, der ganz unter dem Motto des Europäischen Jahres der Freiwilligenarbeit und des Kennenlernen von Ehrenamtlichen aus Vereinen uns Sozialeinrichtungen stand. Den Empfang der Stadt nützte Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes, um auf das historische Wörgler Freigeld und Komplementärwährungen heute hinzuweisen und ersuchte das Staatsoberhaupt, diese im Rahmen seines politischen Wirkens zu unterstützen. Das Schreiben an den Präsidenten sehen Sie hier.
"Wirtschaften wie noch nie! Alternative Ansätze in Diskurs und Praxis" lautet das Motto der 10. ATTAC-Sommerakademie von 13. bis 17. Juli 2011 in Graz. „Unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem ist nicht zukunftsfähig. Profitmaximierung und grenzenloses Wachstum sind seine Dogmen. Wenn wir allen Menschen das Recht auf ein gutes Leben zugestehen ist ein "Weiter wie bisher" nicht möglich. Auf unserer 10. Attac Sommerakademie führen wir Modelle alternativen Wirtschaftens zusammen und diskutieren Schritte zu ihrer Umsetzung“, kündigt das globalisierungskritische Netzwerk an. Zentrale thematische Ankerpunkte sind Postwachstumswirtschaft, Gemeinwohl-Ökonomie, Commons/Gemeinschaftsgüter und Solidarische Ökonomie. Weitere Info und Anmeldung: www.attac.at/soak2011
Neue und faire Wirtschaftsformen - darum dreht sich der Kongress fairventure2012 in Leipzig am 7. und 8. Juni 2012, zu dem die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren laufen. Alle Infos dazu auf www.fairventure.de. Heute, 30. Juni 2011, besteht übrigens noch die Möglichkeit, den Frühbucher-Bonus zu nützen!
Was ist von der Hacker-Währung Bitcoins zu halten, die als weltweit gültiges Zahlungsmittel angeboten und durchaus widersprüchlich beurteilt wird. Der "Spiegel" geht den Fragen nach, ob es ein gefährliches Projekt zur Destabilsierung von Regierungen sowie für kriminelle Machenschaften oder ein Schritt zu mehr Unabhängigkeit von Banken und Regierungen ist. Die digitale Hacker-Währung, die aus der Open-Source-Bewegung entstanden ist, interessiere sogar die CIA und mache einige Menschen gerade sehr reich. Die Stellungnahme zu Bitcoin des Komplementärwährungsexperten Tobias Plettenbacher von TIMESOZIAL lesen Sie hier auf neuesgeld.com
In der Konsumgesellschaft leidet die seelische Reife. Die moderne Geldwirtschaft arbeitet gegen die Gefühle der Menschen. Der Kapitalismus zerstört die Empathie. Anhand des Märchens "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff erläutert Buchautor Wolfgang Schmidbauer in seinem gleichnamigen neuen Buch die psychologische Wirkungsweise des Kapitalismus - von der Macht des Geldes und dem Verlust der Gefühle. Mehr zum Buch auf http://www.wolfgang-schmidbauer.de/neuerscheinungen/das-kalte-herz
Die Geldwende: die Wiedervereinigung von Werten und Währung - einen Ausflug in die Theorie und Praxis neuer Währungsformen bietet dieses Seminar im Seminarhaus Rommerz am 17. und 18. September 2011 mit John Rogers & Leander Bindewald (Coinstatt Akademie): „In diesem Wochenendseminar eröffnen wir Ihnen einen Ein- und Überblick in das Feld der unterschiedlichen Währungsformen der Geldwende.“ Eine Veranstaltung für alle, die sich mit solidarischen Wirtschaftsformen beschäftigen, mehr über Komplementär-Währungen wissen wollen, ahnen, dass Geld auf Werten und nicht Gewinn basieren kann , in Ihrem Umfeld eine eigene Währung planen und die Geldwende aktiv mitgestalten wollen. Weitere Info hier...
Von 3. bis 7. September 2011 findet zudem ein weiterer Komplementärwährungs-Workshop in Findhorn/Schottland mit den beiden Referenten statt - weitere Info auf http://www.findhorncollege.org/programmes/onthemoney.php
Die Initiative "Mut zur Nachhaltigkeit" brachte im Jänner 2011 das Modul "Geld und Weltfinanzsystem" heraus: In diesem Modul wird erklärt, was Geld ist und in welchem Zusammenhang Geld, Wertschöpfung und nachhaltige Entwicklung stehen. Thematisiert wird weiteres das mangelhafte globale Regelsystem aber auch Lösungswege, die ein – bis zur Erreichung einer nachhaltigen Balance als notwendig erachtetes - kontrolliertes, qualitatives Wachstum innerhalb fester Leitplanken ermöglichen und international umgesetzt werden können. Das Thema ist multimedial aufbereitet und wird durch methodisch-didaktisch vielfältige Materialien ergänzt. Weitere Info hier...
Die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über Regiogeld in Österreich unter dem Titel "Das andere Geld" und stellt dabei den Waldviertler sowie die Vorarlberger Gemeindegelder vor, die in Kooperation mit dem Talentetauschkreis ausgegeben werden. Die Quartalsmarken auf den Waldviertlern seien "eine Hommage an die berühmteste Zweitwährung der österreichischen Geschichte: das Wörgler Schwundgeld", schreibt der Autor Christoph Zotter - sein Beitrag steht auch in der Online-Ausgabe der ZEIT auf http://www.zeit.de/2011/21/A-Waldviertel
Ein positives Zukunfts-Szenario entwirft die Sendereihe "Die Welt im Jahr 2035", die diese Woche im österreichischen Kultursender Ö1 ausgestrahlt wird. Wie könnte die Welt nach dem erforderlichen Wandel aussehen? Und welche Initiativen und Ideen tragen dazu bei? Unter den vorgestellten positiven Motoren des Wandels sind auch Komplementärwährungen wie der Talentetauschkreis Vorarlberg, dessen Obmann Gernot Jochum-Müller in der Sendung am 18. Mai 2011 interviewt wird. Ö1 kann online 7 Tage lang "nachgehört" werden. Programminfo auf http://oe1.orf.at/programm/274808
Der Wert selbst produzierter Lebensmittel wird angesichts industriell gefertigter Produkte von immer mehr Menschen geschätzt und als Teil der eigenen Gesundheitsvorsorge wie auch der Artenvielfalt begriffen. Einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung alter Sorten und regionaler Spezialitäten leistet der Verein Arche Noah und seit zehn Jahren Urkorn Tirol, das beim Bauernmarkt in Schwaz am 14. Mai 2011 zum Aktionstag lud und dabei von befreundeten Organisationen und Initiativen unterstützt wurde. Mehr dazu...
Mit einstimmigem Beschluss widmete der Wörgler Gemeinderat am 31. März 2011 das Areal Michael Unterguggenbergerstraße 1 als öffentlichen Park und gab grünes Licht dafür, die Neugestaltung nach Möglichkeit nach Permakultur-Gestaltungsprinzipien im Rahmen einer Projektarbeit durchzuführen. Integriert werden sollen in die Gestaltung Hinweise auf den Freigeldwanderweg sowie auf Michael Unterguggenberger. Das Projekt wird am Freitag, 20. Mai 2011 bei der Diskussion zu Umwelt und Natur in Wörgl vorgestellt, zu dem der Wörgler Umweltausschuss in den Gasthof Weißes Lamm einlädt. Beginn ist um 20 Uhr, gesucht werden Interessierte, die aktiv beim urbanen Permakulturprojekt mitmachen - mehr dazu hier...
Geld – selbst gemacht – wie das in Wirtschaftskrisenzeiten erfolgreich gelingt, zeigte in den 1930er Jahren das Wörgler Freigeld als regionale Zweitwährung. Wie ergänzende Währungen heute für Regionen und Gemeinschaften Nutzen stiften, stellte das Unterguggenberger Institut in Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt und dem Tagungshaus Wörgl am 29. April 2011 anhand der dreier Beispiele aus der Praxis vor: dem Tauschkreisverbund Ostösterreich, dem Nachbarschaftshilfe-Netzwerk KAESCH aus Wien und der sozialen RegioSTAR-Genossenschaft aus Bayern. Hier im Bild die Referenten mit den Workshop-ModeratorInnen vom Unterguggenberger Institut – von links: Georg Brandenburg (KAESCH), Jutta Seethaler, Rudo Grandits (Tauschkreisverbund Ostösterreich), Veronika Spielbichler, Franz Galler (RegioSTAR) und Heinz Hafner. Mehr zum Workshop Geld - selbst gemacht hier...
Im Jahr 2009 fand in Wien der 1. Kongress für Solidarische Ökonomie mit großem Publikumsecho statt. Die Initiatoren planen nun einen weiteren Kongress 2012 und laden zum Auftakt der konkreten Planungsphase alle Interessierten zu einem Treffen in Wien am 4. Juni 2011 - weitere Info dazu hier...
"Urkorn Tirol" ist ein Stammtisch von Landwirten und HobbygärtnerInnen aus Tirol, die Mitglieder des Vereins Arche Noah mit Sitz in Schiltern in Niederösterreich sind. Sie treffen sich seit 10 Jahren mit der Zielsetzung, alte Kulturpflanzensorten insbesondere aus Tirol und dem Alpenraum, Wissen und Können zu erhalten, zu verwenden und zu verbreiten. Aus Anlass des 10jährigen Jubiläums lädt Urkorn Tirol am Samstag, 14. Mai 2011 von 9 bis 16 Uhr in Schwaz beim Bauernmarkt zum Aktionstag, der u.a. auch vom Talente Netz Tirol unterstützt wird - weitere Info hier...
Einen Tag lang Erfahrungen austauschen, einander über aktuelle Entwicklungen informieren, gemeinsame Anliegen herausfinden und die Zusammenarbeit koordinieren sowie Visionen aufzuzeigen, wie sich die Tauschsysteme weiterentwickeln sollen - das Vernetzungstreffen der Österreichischen Tauschsysteme am 9. April 2011 in Salzburg brachte den 35 TeilnehmerInnen wertvolle Informationen und Inputs für ihre tägliche Arbeit und Organisation. Mehr dazu hier...
Die Arbeitsgemeinschaft Regiogeld Salzburg - hier im Bild von links Dr. Anita Moser, DI Ernst Fingerl, Mag. Hermann Signitzer, Liesi Löcker, Fritz Keller und Mag. Rudi Gruber - lud am 8. April 2011 zur Tagung "Das Geld im Dorf lassen", die Regiogeld- und Regionalwirtschafts-Initiativen als Lösungsansätze zur System- und Wirtschaftskrise thematisierte. Rund 80 TeilnehmerInnen fanden sich im Pfarrzentrum Max Glan ein, informierten sich in Workshops und beteiligten sich an der Diskussion "Auf dem Weg zu einer Salzburger Regionalwährung". Mehr zurTagung "Das Geld im Dorf lassen" hier...
Seit Mai 2010 besteht der Tauschkreisverbund Ostösterreich mit gemeinsamem Marktplatz und gemeinsam verwendeten Zeitwertscheinen. Beim Vernetzungstreffen der Österreichischen Tauschsysteme am Samstag, 9. April 2011 in Salzburg stellte der Tauschkreisverbund Ostösterreich seine neue Organisationsstruktur vor. Die vier darin zusammengeschlossenen Tauschsysteme gründeten am 24. März 2011 einen Verein zur Abwicklung der gemeinsamen Aufgaben. Die Delegiertenversammlung, die sich aus je einem Delegierten pro 50 Mitglieder eines Tauschsystems zusammensetzt, wählte dabei den Tauschkreisverbund-Vorstand mit Obmann Herbert Grill und dessen Stellvertreter Rudo Grandits (rechts) - mehr dazu...
Im Pfarrzentrum Maxglan in der Maximiliangasse 2 in Salzburg findet nach der Tagung "Das Geld im Dorf lassen" am Freitag, 8. April 2011 am folgenden Tag, Samstag, 9. April, von 10 bis 17.30 Uhr das Vernetzungstreffen der österreichischen Tauschsysteme statt. Nach der Begrüßung gibt es eine inhaltliche Einstimmung mit einem Tagungsrückblick. Danach stehen Berichte aus dem einzelnen Initiativen auf der Tagesordnung. Für die Arbeitsgruppen nachmittags liegen als Konferenzthema u.a. Rechtsfragen, Cyclos-Anwendung und die Zusammenarbeit in ZARTesNETZ am Tisch. Weitere Info und Anmeldung bei f.keller@gmx.at
"On the Money" betitelt sich ein Komplementärwährungs-Design-Workshop, den das Findhorn College in Schottland von 3. bis 7. September 2011 unter der Leitung der Komplementärwährungs-Experten John Rogers und Jonathan Dawson anbietet. Am ersten Workshop nahmen 12 TeilnehmerInnen aus Europa, den USA und Südafrika teil. In den zweiten fließen Live-Videokonferenzen mit Susan Witt von der Lokalwährung Berkshares in den USA und dem Autor von "Local Money", Peter North mit ein. Weitere Info auf http://www.findhorncollege.org/programmes/onthemoney.php
Geld als Instrument zur Gestaltung von Gesellschaft verstehen - und damit den Handlungsspielraum Einzelner wie auch von Gemeinschaften ausweiten, dieses Ziel verfolgen gemeinnützige Komplementärwährungen heute, die zusätzlich zum Euro in Umlauf sind. Praktische Beispiele dazu stellt der Workshop "Geld - selbst gemacht" am 29. April 2011 in Wörgl vor. Die TeilnehmerInnen erhalten neben grundsätzlichen Informationen die Möglichkeit, Details kennenzulernen und mit den Referenten zu diskutieren - weitere Info zum Workshop "Geld - selbst gemacht" hier....
"Ein neues Geld braucht das Land" - sind die Veranstalter, der Initiativkreis 9,5 (www.9komma5thesen.de) der Tagung in der Gemeinde St. Theodor in Köln Vingst vom 13. bis 15. Mai 2011 überzeugt. Die Tagung geht spielerisch an das Thema heran und lädt zum Mitmachen bei Planspielen für eine gemeindliche Ökonomie mit der "Kirchenmark". Anmeldung bis 6. Mai 2011, weitere Info hier als pdf-Dokument (1,4 MB download).
Regionalisierung als kraftvolle Strategie, die hilft, unsere zerbrochene Welt zu reparieren - das Ökosystem ebenso wie unsere Gesellschaft und das Individuum - diese Botschaft beinhaltet der Film "The Economics of Happiness", was mit "Die Wirtschaft des Glücks" übersetzt werden kann. In Los Angeles/USA lädt die gemeinnützige Organisation "Burbank Green Alliance" am Donnerstag, 31. März 2011 ab 19 Uhr zur Filmpremiere im Fletcher Jones Auditorium an der Woodbury Universität in Burbank/CA mit anschließender Diskussion. Einen Filmtrailer sehen Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=VkdnFYDbiBE und Infos zum Film auf www.theeconomicsofhappiness.org
Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren Podiumsgäste mit dem Publikum u.a. über Ethisches Investment, Komplementärwährungen, "Das Wunder von Wörgl", nachhaltige Gemeinden und lokale Lebensmittelproduktion. Am Podium: The Woergl Experiment & Complementary Currencies:
Hollis Doherty (Screenwriter, The Miracle in Woergl), New Economics and Responsible Investing: Gregory Wendt, CFP (VP Sustainable & Responsible Investing - EP Wealth Advisors, Inc. & Green Business Networking), Food Localization & Sustainable Communities: Deborah Eden Tull (Sustainability Coach & Author, The Natural Kitchen: Your Guide to the Sustainable Food Revolution) und Echo Park Time Bank: Autumn Rooney (Co-Founder, Director).
"Small is beautiful" - die Rückkehr zum menschlichen Maß, dafür ist der aus Deutschland stammende britische Ökonom Ernst Friedrich Schumacher bekannt. 1980 gründete sich in den USA die E.F.Schumacher Society, die sich mehr als 30 Jahren für den Aufbau einer starken lokalen Wirtschaft, die Menschen in Gemeinden und im Land verbindet, einsetzt. Dazu zählt etwa die Regionalwährungsinitiative "BerkShares" in Massachusetts (Info: www.berkshares.org) sowie das New Economic Institute (Info: www.neweconomicsinstitute.org). Im November 2010 brachte die Gesellschaft anlässlich ihres 30jährigen Bestehens drei starke Stimmen für einen Wandel des Wirtschaftsystems zusammen: Gus Speth, Newa Goodwin und Stewart Wallis. Die Vorträge, gehalten in englischer Sprache, können auf vimeo als Videos abgerufen werden: http://vimeo.com/channels/150944 Das New Economic Institute sieht es als seine Aufgabe, systemische Lösungen für eine Reihe von aktuellen Problemen der Menschen zu entwickeln, zu erforschen und bei deren Einführung zu helfen. Es arbeitet dabei mit der New Economic Foundation in London zusammen.
„Vom exponentiellen Wahnsinn des Geldsystems“ Tiefere Ursachen von Weltfinanzkrisen – eine Aufklärung mit Prof. Dr. Bernd Senf gibt´s auf Einladung des globalisierungskritischen Netzwerkes ATTAC am Freitag, 18.3. 2011, ab 18 Uhr beim Abendvortrag an der Joh. Kepler Universität Linz und am Samstag, 19.3.2011, von 9-17 Uhr beim Tagesseminar im Wissensturm Linz in der VHS. Vortrag: freier Eintritt! Seminarbeitrag: € 40,- (50% Ermäßigung für StudentInnen, Attac-Mitglieder und für AktivpassinhaberInnen, 10% Ermäßigung für Mitglieder der MitveranstalterInnen). Vortrag und Seminar können jeweils unabhängig voneinander besucht werden.Weitere Infos und Anmeldung siehe http://community.attac.at/linz.html.
"Mehr als Geld - Wirtschaft gestalten" - unter diesem Titel präsentieren die Flensburger Hefte im März 2011 Beiträge von Helmut Creutz, Raimund Dietz, Bernd Eckstein, Johannes Heimrath, Margrit Kennedy, Peter Krause, Paul Mackay, Werner Peters, John Rogers, Heidemarie Schwermer, Veronika Spielbichler und Gerd Wessling. Im Blickpunkt stehen dabei positive Ansätze: "Lesen Sie von Transition-Towns, Ökodörfern, Komplementärwährungen oder vom Leben ganz ohne Geld. Wir zeigen in diesem Buch nicht nur Probleme auf, sondern stellen auch praktikable Lösungen vor." Weitere Info als pdf-Dokument und auf http://www.flensburger-hefte.de/titel/fh/fh111.html
Der TV-Sender 3sat strahlt erneut den Dokumentarfilm "Der Schein trügt" aus - und zwar zur "Prime-Time" am Sonntag, 20. März 2011 um 21 Uhr. Filmautor Claus Strigl und sein DENKmal-Filmteam unternehmen mit dem 90minütigen Film eine Expedition in die Rätsel des Geldes und interviewten dazu u.a. den Geldexperten Bernard Lietaer, den Philologen Jochen Hörisch, den Mulit-Milliardär Warren Buffet, Brasiliens Staatssekretär für solidarische Ökonomie Paul Singer und Joaquin de Melo von der brasilianischen Komplementärwährung Palmas. Auf seiner Reise machte das Filmteam auch in Wörgl Station und widmete dem Wörgler Freigeld einen Beitrag. Weitere Infos zum Film auf http://www.denkmal-film.com oder http://www.derscheintruegt.com
Ein mehrtägiger Kongress mit Fachmesse, Vorträgen und moderierten Podiumsdiskussionen findet von 1. bis 3. April 2011 in Bayern in Wolfratshausen statt. Unter den Referenten sind Prof. Bernd Senf und der Buchautor und Begründer der Ersten Transnationalen Republik Georg Zoche. Gezeigt wird auch der Dokumentarfilm "Der Schein trügt". Im Rahmen der Geldtage 2011 läuft seit Jänner ein Veranstaltungsprogramm. Näheres zu den Geldtagen 2011 auf http://geld2011.blogspot.com/
Die Organisation "Global Change Now" und eine Reihe von Mitiniatoren, u.a. die INWO Deutschland, die Humanwirtschaftspartei und die Partei der Violetten laden am Samstag, 12. März 2011 in Berlin zum ersten Geldkongress unter dem Motto "Macht, Geld, Sinn". Weitere Informationen bietet die Website http://www.macht-geld-sinn.de
"Das Geld im Dorf lassen" betitelt sich eine Tagung am Freitag, 8. April 2011 im Pfarrzentrum Maxglan in Salzburg, bei der es um Regiogeld und Regionalwirtschaftsinitiativen als Lösung zur System- und Wirtschaftskrise geht. Langeneggs Bürgermeister Georg Moosbrugger zählt ebenso zu den Referenten wie Tobias Plettenbacher von TIMESOZIAL. Über Regionalentwicklung im Tennengau berichtet DI Eva-Maria Habersatter-Lindner, der langjährige Raiffeisenbanker Thomas Fuchs stellt ein Nullzinsmodell als Chance für Regionalbanken vor und Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger Institut bietet Informationen über Wörgler Initiativen. Um 19 Uhr beginnt die Podiumsdiskussion "Auf dem Weg zu einer Salzburger Regionalwährung" und danach gibt´s noch ein "Moneyfest". Anmeldungen sind bis 4. April 2011 erbeten - weitere Infos zur Tagung hier...
In Freiburg am Fuße des Schwarzwaldes in Deutschland findet am 14. und 15. Mai 2011 das 2. Symposium "Neues Denken" zum Thema "Auf der Suche nach der neuen Ökonomie" im Waldhof, Akademie für Weiterbildung statt. Referenten sind u.a. Dr. Michael Harder, Prof. Dr. Heiner Flassbeck, Prof. Dr. Bernd Senf, Prof. Dr. Tilmann Allert, Dr. Michael Kalff und Prof. Dr. Niko Paech. Nach Befassung mit der Frage, ob die bestehende Ökonomie noch zu retten ist, werden Grundzüge einer neuen Ökonomie vorgestellt. Weitere Infos und Anmeldung: http://www.waldhof-freiburg.de/veranstaltungen/details/182-2symposium-qneues
Am Freitag, 4. März 2011, findet in Innsbruck im Haus der Begegnung eine Tagung über "Wege zu selbstbestimmtem Arbeiten und Wirtschaften" statt - nähereInfo hier...
Bereits die 12. Auflage gibt es von Tobias Plettenbacher im Jahr 2008 erstmals erschienenen Buch Neues Geld - Neue Welt. Die überarbeitete Ausgabe wird wieder vom planet-Verlag herausgegeben und geht auf Ursachen und Auswege aus der Wirtschaftskrise ein. Weitere Infos zu Buch und Autor auf http://www.planet-verlag.at/programm/politik-und-gesellschaft/neues-geld-neue-welt/
Die 48. Mündener Gespräche der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft am 26. und 27. März 2011 bei Kassel befassen sich mit dem Thema "Wasser(politik) im Spannungsfeld zwischen Privat- und Gemeineigentum". Weitere Infos dazu online unter http://www.muendener-gespraeche.de/MundenerGesprache/mundenergesprache.html
"Ab 2011 akzeptiert die Stadtgemeinde Heidenreichstein als erste Gemeinde in Niederösterreich 30 % der Kommunalsteuer in Waldviertler, die am Jahresende wieder als Vereinsförderungen an die Vereine weitergegeben werden", teilt der Waldviertler - Verein für regionales Wirtschaften mit und will ganz besonders auf das neue Online-Magazin www.magzin.at hinweisen, das über Regionen berichtet, wie man es in anderen Medien nicht findet. Auch über den Waldviertler ist dort unter http://www.magzin.at/der-waldviertler-die-regionalwaehrung-in-heidenreichstein-hat-neue-erfolge/1747 ein Beitrag zu finden. Auf der Homepage www.waldviertler-regional.at finden Sie aktuelle Zeitungsartikel der NÖN und Kronenzeitung über die Regionalwährung.
Im Rahmen des Sozialstammtisches lädt das Haus der Begegnung in Innsbruck, Rennweg 12, am Dienstag, 1. Februar 2011 zur Podiumsdiskussion "Die Lehren der Finanz- und Wirtschaftskrise" - weitere Info dazu hier...
"Komplementärwährungen - was ist das? Wie funktionieren sie und warum sie relevant sind" - unter diesem Motto findet am Dienstag, 1. Februar 2011 in Californien, West Hollywood eine Informationsveranstaltung mit Gregory Wendt und Hollis Doherty statt, die sich beide für die Einführung von Komplementärwährungen engagieren. Gregory Wendt zählt zu den führenden Finanzberatern für ethisches, nachhaltiges Investment. Hollis Doherty ist Autorin, Schauspielerin und Währungs-Aktivistin. Zu ihren Projekten zählt u.a. ein Filmprojekt über "The Miracle in Wörgl", für das sie 2009 auch in Wörgl recherchierte. Mehr dazu hier...
CCMagazin heißt ein englischsprachiges Online-Magazin für gemeinnützige Komplementärwährungen, das über aktuelle Entwicklungen weltweit informiert. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter wollen damit zur Vernetzung von Komplementärwährungs-Initiativen beitragen und Erfahrungen aus der Praxis weitergeben. Der Link zum CCMagazin lautet http://ccmag.communityforge.net/home
Die neue Vereinszeitung von TIMEsozial, der organisierten Nachbarschaftshilfe in Oberösterreich, bringt zum Jahresbeginn gute Neuigkeiten, u.a. über das Wirtschaftssystem Ecosimia in Ecuador: "Ecosimia - das Ökosystem ist meine Verantwortung". Ecosimia ersetzt "Schuldenwirtschaft" durch "soziales Gedächtnis". Mehr über diesen anderen Ansatz, Wirtschaft zu organisieren, können Sie hier in der Times nachlesen!
Aus- oder Weiterbildungsmöglichkeiten in zukunftsträchtigen Wachstumsbereichen wie „Nachhaltigkeit“, „Regionalentwicklung“ und „Agenda21“ waren in ganz Deutschland bisher rar gesät. Vor diesem Hintergrund bietet die Hochschule München, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften gemeinsam mit dem Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) und RegioStar e.G. ab März 2011 erstmals das Zertifikatsprogramm „Nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume“ an. Anmeldefrist für die Teilnahme (beschränkte Teilnehmeranzahl) ist am 15. Jänner 2011, weitere Infos auf http://www.nachhaltige-region.de/zertifikatskurs
Eine ganzseitige Reportage widmet die deutsche Wochenzeitung Die ZEIT in ihrer Weihnachtsausgabe am 22. Dezember 2010 dem historischen Wörgler Freigeld 1932/33. Unter dem Titel "Das Wunder von Wörgl" schildert Wolfgang Uchatius, der für die Recherche im Herbst auch Wörgl besuchte, auf Seite 22 ausführlich den Ablauf des historischen Geldexperimentes und zitiert dabei aus demBuch "Schwundgeld" des Historikers und Publizisten Dr. Wolfgang Broer. Die Freigeldlehre blieb nach dem 2.Weltkrieg eine Außenseitertheorie, die selbst vielen Fachleuten unbekannt sei, schließt Wolfgang Uchatius seine Reportage und nimmt Bezug auf die zahlreichen Regionalgeldinitiativen heute im deutschsprachigen Raum. Einige davon seien "Spielereien, andere eine ernsthafte Zweitwährung - immer aber hatten ihre Initiatoren denselben Gedanken: Das Geld soll nicht herumliegen, sondern zirkulieren, vom Zimmermann zum Metzger, vom Metzger zum Bauern, auf dass es allen besser gehe, wie einst in Wörgl."
Im September 2009 besuchte der italienische Journalist Giorgio Simonetti Wörgl, um zum Thema Wörgler Freigeld zu recherchieren. Dabei interviewte er als Zeitzeugin Johanna Manzl und mit Veronika Spielbichler die Obfrau des Unterguggenberger Institutes. Weitere Interviewpartner sind u.a. der belgische Finanz- und Komplementärwährungsexperte Bernard Lietaer, Christian Gelleri vom Chiemgauer und Volkswirtschaftsprofessor Dr. Gerhard Rösel von der Fachhochschule Regensburg. Jetzt steht seine Video-Doku auf youtube online: http://www.youtube.com/watch?v=UVrQtqH4Tlw
Am 25. November 2010 wurde an der Universität Salzburg das Buch Geld - Gier - Gott als Sammelband von Vorträgen vorgestellt, die im Rahmen einer gleichnamigen Lehrveranstaltung am Fachbereich für Politikwissenschaft und Soziologie der Kultur- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg gehalten und um weitere Beiträge von Experten und Praktikern zum Thema ergänzt wurden. Die Gesellschaft für Kultursoziologie an der Uni Salzburg lud ein und rund 60 Gäste kamen zur Buchpräsentation - mehr dazu...
Am Mittwoch, 24. November 2010 startete der Tauschkreis "KAESCH" in Wien. Unter den Gästen begrüßte Georg Brandenburg, Regionalgruppenleiter von Untermeidling, u.a. Dr. Rudolf Scholten, Vorstandsmitglied der österreichischen Kontrollbank (rechts). KAESCH möchte ein "Alternatives Geldsystem" etablieren. "Bereits 1932 gab es ein entsprechendes Regional-Geld in Wörgl. Nun starten die Regionen Kabelwerk, Schöpfwerk, Alterlaa und Unter-Meidling ihr eigenes Geld. 100 KAESCH entsprechen einer Stunde Arbeit", teilt Georg Hitsch, Gründungsmitglied des Vereines KAESCH - Netzwerk für Nachbarschaftshilfe mit. Einen Bericht vom Auftaktfest mit rund 100 Interessierten gibt´s hier.
Die Finanzlobby verhindert die nötigen Reformen, um das entfesselte Finanzsystem in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Will man Finanzmärkte wirklich regulieren, muss man auch den Einfluss der Finanzlobby auf die Politik brechen. Der Kurzfilm "Unter Freunden" der Organisation WEED - Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung - nimmt die Absichten der Finanzlobby sowie den Schulterschluss zwischen Finanzlobbyisten und Finanzpolitikern pointiert aufs Korn: Lacht uns die Finanzlobby aus? Film "Unter Freunden“ online: http://www.weed-online.org/themen/finanzen/4197074.html
Geld entsteht durch Vertrauen und Leistung ohne Bank und ohne zentrale Verwaltungsstelle - dieses Prinzip setzt seit rund 10 Jahren das WAT-System in Japan (Beschreibung der Gesell Research Society Japan - Übersetzung von Robert Mittelstaedt auf: http://www.watsystems.net/watsystems-translation/german.html) um und seit 2009 ein Netzwerk, das die Minuto-Zeitgutscheine im deutschsprachigen Raum etablieren will. Während das WAT-System als Wertbezug Energie und damit die Kilowattstunde verwendet, orientieren sich Minuto-Zeitgutscheine am Rechenwert von Minuten qualitativer Leistung, wobei dabei eine Stunde derzeit mit dem Wert von 30 Euro bewertet wird. Mehr zum Minuto-Konzept gibt´s auf der Website www.minuto-zeitgutscheine.de
Das Ende des Geldes verbindet Thomas Greco aus Arizona/USA in seinem neuen Buch "The end of money and the future of civilization" mit dem Beginn der Zivilisation. Der Autor hält sich in diesen Tagen in Wien auf und gab zu seinem neuen Buch Franz Nahrada ein Interview auf englisch, das hier auf http://www.youtube.com/watch?v=jFTmZMNIhlc&feature=player_embedded angesehen werden kann. In englischer Sprache bietet die Website http://beyondmoney.net/ geldkritische Hintergrundinfos.
Unter dem Motto "Wie entdecke ich meine Talente?" steht das nächste Treffen des Talente Netz Tirol am Samstag, 20. November 2010 in der Waldorfschule in Kufstein, Sterzinger Straße 12/Ecke Stuttgarter Straße. "Unser Obmann Michael Graf, ausgebilderter Coach und Supervisor, begleitet uns beim Prozess, unsere Fähigkeiten ans Licht zu bringen und dabei Visionen umzusetzen", lädt Gaby Carl ein. Das Treffen mit Tauschmarkt beginnt um 16.30 Uhr, weitere Info bei Gaby Carl, Tel. 0650-6677430.
Die Initiative Zivilgesellschaft organisiert ihre 8. Konferenz Zivilgesellschaft erstmals in Oberösterreich - von 19. bis 21. November 2010 in Schloss Zell an der Pram unter dem Motto "Wandel - global und lokal". Neben den vielfältigen Beiträgen der Mitglieder der Initiative Zivilgesellschaft stehen zwei Gastbeiträge am Programm: Christian Felber, Buchautor und ATTAC-Mitbegründer, stellt das Konzept der Demokratischen Bank und Gemeinwohl-Ökonomie vor und Karl Sieghartsleitner, Altbürgermeister von Steinbach a.d. Steyr und LA21-Pionier, referiert über "Partnerschaft - Chance für Gemeinden, Regionen und die Welt". Weitere Informationen und Anmeldung:http://www.initiative-zivilgesellschaft.at
Das österreichische Wochenmagazin Format bringt derzeit eine Serie über Hintergründe unseres Geldsystemes: "Kapitalismus 2.0" titeln die Reportagen, deren 3. Teil sich auch mit Komplementärwährungen befasst und dabei das Wörgler Freigeld zitiert. Die 1932/33 während der Weltwirtschaftskrise erfolgreich eingesetzte Regionalwährung gilt heute noch als Vorbild. "Ein entsprechendes aktuelles Projekt ist das Ende November in Wien startende KAESCH, das die Bewohner der Wohnhausanlagen Kabelwerk, Alt-Erlaa und Schöpfwerk probieren wollen. 100 KAESCH entsprechen einer Stunde Zeit, mit der man die Arbeit anderer bezahlen kann", heißt es im Bericht von Martina Mader und Arndt Müller, der in voller Länge hier nachzulesen ist: http://www.format.at/articles/1040/525/279339/kapitalismus-2-0-format-serie-teil-3-willkommen-utopia
Der Talente Tauschkreis Vorarlberg lädt am 9. und 10. November 2010 zu Vortrag und Workshop zum Thema "Geld, Gutscheine und Gemeinschaft" - weitere Info hier...
"Weltkrieg der Währungen" lautet der Titel eines neuen Buches von Daniel D. Eckert, das am 25. Oktober 2010 im FinanzBuch-Verlag erschienen ist und sich damit beschäftigt, wie Euro, Gold und Yuan um das Erbe des Dollars kämpfen und was das für unser Geld bedeute. Das informativ und auch für Laien verständlich verfasste Buch mit der ISBN-Nr. 978-3-89879-595-1 kostet 19,95 Euro. Weitere Infos zum Buch Weltkrieg der Währungen hier
Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels bringt in der aktuellen Ausgabe seiner Monatszeitschrift "handelsjournal" unter dem Titel "Der Tauschhandel kommt zurück" eine Reportage über Regionalwährungen in Deutschland und bewertet diese sehr positiv: "Professionell organisiert, profitieren sie vom neuen Wertebewusstsein der Konsumenten und stärken die Regionen", schreibt Norbert Lehmann und sah sich dafür die Praxis der Regiogelder in Deutschland anhand etablierter Systeme wie dem Chiemgauer an. Da nicht alle Regiogelder gleich erfolgreich sind, nimmt sich Lehmann Erfolgsfaktoren unter die Lupe und kommt zum Schluss: "Sind die Träger engagiert und zeigen Ausdauer, kann Regionalgeld gerade für den inhabergeführten Fachhandel neue Kunden gewinnen und Kaufkraft binden. Gewarnt sie jedoch vor laienhaften Experimenten. Für solche Versuche zahlt am Ende vor allem der Einzelhandel die Zeche." Bebildert ist die doppelseitige Reportage mit einem prominenten Unterstützer: Liedermacher Hans Söllner zahlt im Bioladen seines Vertrauens regelmäßig mit "Sterntalern".
Der Verein Unterguggenberger Institut Wörgl lädt seine Mitglieder am Mittwoch, 24. November 2010 ab 20 Uhr zur jährlichen Generalversammlung im Hotel Schachtnerhof in Wörgl. Willkommen sind auch neue Interessenten! Anmeldung erbeten unter ui@snw.at
Eine Autorengruppe in Kooperation mit attac befasst sich in dem Buch "Losarbeiten - Arbeitslos?", erschienen im Unrast-Verlag, mit Globalisierungskritik und der Krise der Arbeitsgesellschaft. Die Krise der Arbeitsgesellschaft äußert sich in Massenarbeitslosigkeit, Lohnrückgängen und der allmählichen Auflösung des Normalarbeitsverhältnisses. Diese Entwicklungen scheinen nicht nur die Finanzierbarkeit des Sozialstaats, sondern den sozialen Zusammenhalt überhaupt in Frage zu stellen. Können Arbeit und die auf ihr beruhenden sozialen Beziehungen noch eine Perspektive für gesellschaftlichen Fortschritt bieten, oder sind sie selbst in eine fundamentale Krise geraten? Das Buch kostet 16 Euro, ISBN 3-89771-443-4. Mehr zum Buch hier....
Die Vorteile von regional gültigen Zweitgeldern nützen immer mehr Menschen in Österreich: In Vorarlberg wandeln derzeit 21 Gemeinden im Walgau ihre Walgauer-Geschenkmünzen in eine Regionalwährung um (Info: http://wiki.imwalgau.at/wiki/index.php?title=Dossier:_Regionalw%C3%A4hrung_im_Walgau) und in Salzburg bestehen mit den Talente-Tauschkreisen in Neumarkt und Bad Ischl ebenso zwei neue Initiativen (inen Auszug aus der September-Marktzeitung sehen Sie hier als pdf-Dokument). Der Talentetausch Graz feiert am 30. Oktober 2010 von 10 bis 19 Uhr sein 15jähriges Bestehen in der Pfarre Don Bosco an der Südbahnstraße (Anmeldung und Info unter 0699-10711266).
Nach dem Buch "Das neue Schwarzbuch der Markenfirmen", in dem der Autor Hans Weiss gemeinsam mit Klaus Werner Lobo die Machenschaften der Weltkonzerne unter die Lupe nahm, veröffentlichte Weiss heuer mit seinem neuen "Schwarzbuch Landwirtschaft" einen aufrüttelnden Einblick in die Misswirtschaft der Landwirtschaftssubventionen in Österreich, in die Machenschaften von Agrargemeinschaften in Tirol, in die Privilegien des Bauernstandes und Einrichtungen wie Raiffeisen sowie in die Schmähs der Gentechnik-Industrie. Klaus Weiss´ Schwarzbuch Landwirtschaft ist im Deuticke-Verlag erschienen und kostet 15,90 Euro. Einen Blick ins Buch gewährt amazon
Ein bemerkenswertes Interview gibt Franz Hörmann, Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien am 13. Oktober 2010 der österreichischen Tageszeitung "Der Standard". Er erklärt, warum unser Bankenmodell ein Betrugsmodell ist udn warum nun der ultimative Crash droht. Nachzulesen ist der Beitrag "Banken erfinden Geld aus Luft" unter http://derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft
In Zeiten einer zunehmenden Polarisierung zwischen Reichtum und Armut nehmen die 47. Mündener Gespräche der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft am 30. und 31. Oktober 2010 diese Fehlentwicklung näher in den Blick und befassen sich mit Wegen zu einer Gesellschaft ohne den Gegensatz zwischen Reichtum und Armut. Nähere Einzelheiten zur Tagung und das Anmeldeformular (Anmeldungen bis 21. Oktober 2010) finden Sie auf
der Website www.muendener-gespraeche.de
Einen weiteren Schritt zur Wörgler Energie-Unabhängigkeit im Jahr 2025 setzen die Stadtwerke Wörgl mit einem Sonnenstrom-Bürgerbeteiligungsmodell, das am 6. Oktober 2010 öffentlich von Bürgermeisterin Hedi Wechner - hier im Bild mit Stadtwerke-GF Helmuth Müller (2.v.r.) und dessen Nachfolger Reinhard Jennewein (links) sowie dem neuen Energie-Programmkoordinator Peter Teuschel vorgestellt wurde. Die Wörgler Sonnen-Scheine berechtigen 20 Jahre lang zum kostenlosen Sonnenstrombezug aus dem bereits bestehenden Sonnenscheinkraftwerkspark I. Mit 900 Euro ist man dabei - und kann als Stadtwerke-Stromkunde die Vorteile von ökologisch sauberem Solarstrom nützen und sich 20 Jahre lang von Energiepreissteigerungen unabhängig machen. Mehr zu den Wörgler Sonnen-Scheinen hier...
"Leute, besinnt euch auf eure Talente und macht sie auf Talente-Basis nutzbar", das wünscht sich Michael Graf, Obmann des Taltente-Netz Tirol zum 15-Jahr-Jubiläum des Tauschkreises, das am vergangenen Wochenende, 1. und 2. Oktober 2010 mit einem Tauschmarkt und Fest gefeiert wurde. Dem Talente-Netz Tirol gehören derzeit rund 350 Mitglieder an - mehr zum Tauschkreis-Jubiläum hier...
"Wir nützen unsere Talente und tauschen" - mit diesem Vorsatz starteten vor einem Jahr ein Dutzend Menschen im Südburgenland einen Talentetauschkreis, der mittlerweile an die 70 Mitglieder zählt und am Sonntag, 26. September 2010 zum Tauschkreisfest im Offenen Haus Oberwart einlud, das am Tag davor mit dem Symposium "Alte Ansichten - Neues Geld" und der Eröffnung der Ausstellung "Geldgeschichte(n)" ein interessantes Programm bot. Mit dem Tauschkreisfest startete für die talentierten TeilnehmerInnen eine neue Ära: Der Talentetauschkreis Südburgenland gehört zum Tauschkreisverbund Ostösterreich und verwendet ab sofort die Zeitwertgutscheine des Verbundes zur einfacheren Abwicklung der Tauschgeschäfte. Gegen Belastung des Tauschkreiskontos können sich Mitglieder die Zeitwertscheine ausbezahlen lassen, so wie hier im Bild Sandra, die als erstes am "Zeitbankschalter" sich die neuen Scheine von Rudo Grandits abholte. Mehr zu Symposium, Ausstellung und Tauschkreisfest im OHO hier...
Ohne Systemänderung ist die aktuelle Wirtschaftskrise nicht nachhaltig zu bewältigen. Hinter die Kulissen unseres Geldsystems blickt jetzt auch der deutsche Liedermacher Konstantin Wecker und widmet in seinem Webmagazin "Hinter den Schlagzeilen" dem Thema zinslose Komplementärkredite breiten Raum - nachzulesen hier: http://hinter-den-schlagzeilen.de/2010/09/21/zinslose-komplementarkredite/
Das Talente-Netz Tirol wurde vor 15 Jahren gegründet. Heute verzeichnet der Tauschkreis rund 480 Mitglieder und freut sich über neue Initiativen im Oberland ebenso wie im Bezirk Kitzbühel. Das 15jährige Bestehen wird jetzt richtig gefeiert - mit einem Fest am Freitag, 1. Oktober 2010 im Eltern-Kind-Zentrum in Amras in Innsbruck. Im Garten wird gegrillt, für talentierte Tauschkreismitglieder stehen Raum und Tische zur Präsentation der Talente bereit. Von Nichtmitgliedern wird ein Kostenbeitrag von 10 Euro eingehoben. Am Samstag, 2. Oktober 2010, besteht die Möglichkeit, nachmittags an einem Ausflug nach Wörgl mit Besuch des Heimatmuseums sowie des Unterguggenberger Institutes teilzunehmen, bei dem das historische Freigeld-Experiment vorgestellt wird. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten - entweder bei Gaby Carl, Tel. 0650-4477430, mail gabycarl@gmx.de oder bei Wolf Klex, Tel. 0680-2044340, mail klex.wolf@chello.at
Die Humanwirtschaftspartei Deutschlands promoted das Wörgler Freigeld mit einem neuen Internet-Auftritt auf youtube: unter http://www.youtube.com/user/MrUnterguggenberger sind Filmausschnitte und Beiträge zum Thema Geldreform, Schwundgeld und Geldsystem eingestellt, u.a. Filmausschnitte aus Yorick Niess´ Film "Der Geist des Geldes" und der Denkmal-Filmdoku "Der Schein trügt". Danke für die Initiative nach Dresden zu Peter Zimmermann, dem Autor des Comics "Der Schatz von Wörgl" und seinem Team. Infos zur Humanwirtschaftspartei gibt´s auf http://www.youtube.com/user/freiwirt06
Im Veranstaltungsschwerpunkt "Dunkelschwarz VI" im Offenen Haus Oberwart geht´s am 25. und 26. September 2010 um Wirtschaft und Geldwesen in Afrika und Europa. Ziel ist der Versuch eines Vergleichs zwischen den wirtschaftlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten und den daraus resultierenden Wirtschaftsräumen in Afrika und Europa, eine Dekonstruktion von ökonomischen Vorurteilen und Machtverhältnissen. Das Symposium beinhaltet die Diskussion und Präsentation neuer Formen von Volks- und Geldwirtschaft und den Möglichkeiten von Komplementärwährungen.Dazu gibt es eine Ausstellung und am Sonntag ein Tauschkreisfest des Tauschkreises Südburgenland, bei dem auch die neuen Zeitwert-Gutscheine des Tauschkreisverbundes Ost präsentiert werden. Weitere Details zur Veranstaltung Alte Ansichten - Neues Geld hier...
Am Dienstag, 28. September 2010, findet um 20 Uhr im Haus der Begegnung am Rennweg 12 in Innsbruck die Präsentation des Buches "Gemeinwohlökonomie" von Christian Felber statt. Felber ist freier Publizist und Autor und Mitbegründer von ATTAC in Österreich. Er versteht die Gemeinwohl-Ökonomie als Alternative zur kapitalistischen Marktwirtschaft. Beitrag: 6 Euro. Zur Veranstaltung laden das Haus der Begegnung, das Zukunftszentrum Tirol, das Welthaus Innsbruck, die Kath. ArbeitnehmerInnenbewegung, die Buchhandlung Wiederin und Attac Tirol.
Am Renner-Institut in Wien findet am 16. Oktober 2010 von 9 bis 17 Uhr die Tagung "Wirtschaftsdemokratie - ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?" statt, zu der eine ganze Reihe von Organisationen einlädt. Weitere Infos dazu hier...
Die Gruppe der Attac-UnternehmerInnen ist Mitgestalterin des Wirtschaftsmodells Gemeinwohl-Ökonomie und Organisatorin des Symposiums Unternehmen neu denken / Gemeinwohloekonomie und andere Alternativen am 6. Oktober 2010 in Wien . Hauptinitiator des Modells ist der Autor Christian Felber, der dieses in seinem neuesten Buch „Die Gemeinwohl-Ökonomie. Das Wirtschaftsmodell der Zukunft“ detailliert beschreibt. Bei der Veranstaltung „Unternehmen neu denken“ treffen Theorie und Praxis aufeinander. Die Theorie: ein schlüssiges und rundes Modell mit dem „Herzstück“ Gemeinwohl-Matrix, bestehend aus messbaren Kriterie für soziales, ökologisches, demokratisches und solidarisches UnternehmerInnentum. Die Praxis: Beispiele aus der Wirtschaft, die zeigen, was schon möglich ist und wohin wir uns in unserer Gesellschaft entwickeln können. Weitere Info auf http://www.attac.at/gemeinwohlsymposium.html
Zum Tag der Regionen sowie zu den BNE-Aktionstagen der Unesco findet im Berchtesgadener Land in Bayern im September und Oktober 2010 eine Veranstaltungsreihe mit Filmen und einem Abendvortrag mit Prof. Dr. Hans Diefenbacher zum Thema Geld und Nachhaltigkeit statt, zu dem das Biosphärenreservat Berchtesgadener Land, der Sterntaler-Verein STAR e.V. und das Park-Kino Bad Reichenhall einladen. Gezeigt wird u.a. auch der Denkmal-Film "Der Schein trügt." Mehr dazu...
Die Toblacher Gespräche 2010 stehen unter dem Thema "Geld regiert die Welt - doch wer regiert das Geld?" - Wege zu einer öko-sozialen Finanzwirtschaft und bieten am 1. und 2. Oktober 2010 ein spannendes Tagungsprogramm. U.a. referiert Ralf Becker zum Thema "Geld von unten" über Theorie und Praxis von Regionalwährungen. Weitere Infos sowie das gesamte Tagungsprogramm der Toblacher Gespräche 2010 sehen Sie hier...
Auf großes Interesse stößt die Initiative von Christian Felber und ATTAC, in Österreich eine Demokratische Bank ins Leben zu rufen. Nach den ersten Medienberichten meldeten sich über 800 Personen, allein auf dem Demokratische-Bank-Workshop bei der ATTAC-Sommerakademie waren über 40 TeilnehmerInnen. Das mittlerweile gebildete Koordinationsteam bereitet die Bankgründung sowie die für den Herbst 2010 geplante Kick-off-Veranstaltung dazu vor und versandte erstmals einen Newsletter. Weitere Infos gibt´s auf www.demokratische-bank.at
Der Philosoph, Ökonom und Wirtschaftsethiker Karl Heinz Brodbeck gibt am Donnerstag, 19. August 2010 ab 21 Uhr im TV-Sender 3SAT bei Scobel Extra Antworten auf die Frage, ob der Buddhismus Anregungen für den Umgang mit Geld geben kann. Mehr zum TV-Tipp hier...
Tauschen statt zahlen und damit die Regionalwirtschaft fördern - das Salzburger TV-Magazin Servus-TV stellt in einem Beitrag das Talente Experiment Salzburg und im benachbarten Bayern die RegioSTAR-Tauschaktivitäten vor - und hier der Link zur Sendung: http://www.servustv.com/cs/Satellite/Article/Servus-Salzburg-011259286573734
Der Wandel unserer Erde und ihrer Zivilisation ist eine Tatsache, ökologisch wie sozial! Werden wir die damit verbundenen Herausforderungen aktiv ergreifen oder bleiben wir bei einem zögerlichen Reagieren? Die Aufgaben stellen sich im Kleinen wie im Großen - lokal und global: Vieles kann regional vor Ort geändert werden, wozu auch Komplementärwährungen beitragen können. Mit dem Wandel und den damit anstehenden Herausforderungen befasst sich die Konferenz der Initiative Zivilgesellschaft von 19. bis 21. November 2010 im Schloss Zell an der Pram. Die Konferenz der Initiative Zivilgesellschaft findet seit 2006 nun schon zum 8. Mal statt - weitere Infos auf www.initiative-zivilgesellschaft.at
Hohe Auszeichnung für die Vorarlberger Gemeinde Langenegg, die seit Mai 2008 mit den Langenegger Talenten ihre eigene Gemeindewährung hat und dazu die Infrastruktur des Talentetauschkreises Vorarlberg nützt: Die Gemeinde gewann den Europäischen Dorferneuerungspreis 2010! In der Begründung der Jury wird auch die Komplementärwährung erwähnt. Mehr dazu lesen Sie hier...
Kabarettisten schaffen es immer wieder, auch komplexe Themen einleuchtend in ihren Programmen zu erklären. Der Wirtschaftskrise widmet sich Erwin Pelzig, von dem es Kabarett-Beiträge online gibt: "Die Reichen und die Krise" sehen Sie auf http://www.youtube.com/watch?v=5v1J2dxvppU und zur Staatsverschuldung gibt´s einen Beitrag auf http://www.youtube.com/watch?v=IBT4UhT_nIA&NR=1
Ein aktueller, am 29. Juni 2010 veröffentlichter Bericht der UNO kommt zum Schluss, dass der Dollar als verlässliche internationale Währung ausgedient hat und durch eine neues, stabileres Weltwährungssystem ersetzt werden soll. Den CNN-Bericht in englisch dazu gibt´s auf http://edition.cnn.com/2010/BUSINESS/06/29/un.report.dollar/index.html?fbid=EUC2Owsrw7p
"Mit einem anderen Geldsystem lassen sich auch regionale Wirtschaftsblüten in ansonsten krisengeschüttelten Zeiten und Ländern bewirken. Das zeigt die historische Erfahrung mit dem „Wunder von Wörgl“ 1932 und mit ähnlichen Modellen Anfang der 30er Jahre in den USA. Inzwischen gibt es schon wieder eine Reihe von Regionalwährungen – auch in Deutschland, zum Beispiel den „Chiemgauer“. Warum sollten diese Erfahrungen nicht auch auf das große Geldsystem im nationalen und internationalen Rahmen übertragen werden können?", meint der Volkswirtschaftsprofessor Bernd Senf in einem Interview, das er Haidrun Schäfer vom Online-Portal SEIN gegeben hat. Senf kritisiert weiters die gängige Praxis der Geldschöpfung: "Geldschöpfung gehört nicht in private Hand und darf sich nicht an privaten Geschäftsinteressen orientieren", meint der Begründer der "Monetative" (www.monetative.de). Das Interview in voller Länge lesen Sie auf www.sein.de
"Mein Leben und Werk" nannte der Automobil- und Industrie-Pionier Henry Ford (1863-1947) seine Autobiografie, die auch in der Bibliothek des Wörgler Bürgermeisters Michael Unterguggenberger stand. Nachdem das Buch jahrzehntelang vergriffen war, ist es wieder beim Deltus-Verlag erhältlich. Das Time-Magazine nahm Fords Autobiografie in die Liste der 100 wichtigsten Bücher des 20. Jahrhunderts auf. Ford schildert seinen Werdegang und spart dabei keineswegs mit Kritik am Geldsystem. Fords Resümee: "Wüsste das Volk über die Geldwirtschaft Bescheid, so würde es im Handumdrehen für Abhilfe sorgen, damit nicht Staaten und Völker unter die Herrschaft einiger weniger Individuen gezwungen werden“. Weitere Infos zum Buch hier...
"Mitten in der Krise - Ein New Deal für Europa" titelt das neue Buch des Wifo-Ökonomen Stephan Schulmeister, der im Sparkurs der Staatshaushalte den falschen Weg in der Bekämpfung der aktuellen Wirtschaftskrise sieht. Die Fehler der 1930er Jahre nicht wiederholen, lautet sein Appell, in dem er mehr Geld für Bildung, Großprojekte gegen den Klimawandel und Projekte zur Stärkung des sozialen Zusammenhaltes fordert. Zur Finanzierung schlägt er vor, das Geld dort zu holen, wo es ist - bei den Vermögenden. Die österreichische Tageszeitung der Standard hat am 21. Juni 2010 einen Chatroom mit Stephan Schulmeister zum Thema eingerichtet - hier der Link dazu: http://derstandard.at/1271377165616/Chat-Nachlese-Stephan-Schulmeister-Es-braucht-einen-New-Deal-fuer-Europa. Das Buch "Mitten in der Krise - Ein New Deal für Europa" erscheint im Picus-Verlag und kostet 9,90 Euro.
Das historische Wörgler Freigeld wird im Heimatmuseum Wörgl in der Brixentaler Straße 1 (Eingang gegenüber der Pfarrkirche) dokumentiert. Die Öffnungszeiten 2010 sind von 1. Juni bis 30. September jeweils dienstags und samstags von 10 bis 11.30 Uhr und sonntags von 17 bis 18.30 Uhr sowie für Gruppen nach telefonischer Anmeldung bei Hans Gwiggner unter 05332/77239 auch außerhalb dieser Zeit. Für Führungen zum Thema Freigeld ist auch die Anmeldung bei Veronika Spielbichler im Unterguggenberger Institut Wörgl möglich. E-mail: ui@snw.at, Telefon 0043-(0)650-83 111 83.
"Es geht auch ohne Geld - tauschen statt zahlen, nutzen wir unsere Talente!" meinte eine Initiativgruppe, die sich zur Gründung des Tauschkreises Wienerwald West zusammengefunden hat. Die Auftaktveranstaltung zur Gründung des Talente-Tauschkreises findet am 17. Juni 2010 um 19 Uhr im Gasthof Forthofer in Purkersdorf, Tullnersbachstraße statt. Weitere Infos auf der Website des Talente Tauschkreises Niederösterreich unter www.tauschkreis.org
Die Frage des Zinses wird beim Thema Geldreform immer wieder kontroversiell diskutiert. Das Institut für jüdische Geschichte in Österreich stellt seine Sommerakademie 2010 von 7. bis 9. Juli in der Erste Bank bei freiem Eintritt unter das Motto "Zinsverbot und Judenschaden". Weitere Infos dazu auf
Das Umudu-Festival für global nachhaltigen Konsum in Dresden von 27. Mai bis 5. Juni 2010 bringt mit einer bunten Mischung aus Kultur- und Informationsprogramm die Rolle unseres Einkaufsverhaltens in Bewusstsein. Aus aktuellem Anlass der Finanzkrise hat das 2. Umudu-Festival seinen Themenschwerpunkt auf nachhaltiger Finanzwirtschaft. Dabei wurde u.a. vor 50 interessierten Besuchern der Film "Der Waldviertler" über die Regionalwährung im österreichischen Waldviertel gezeigt und von Dipl.Inf. Norbert Rost das Elbtaler-Projekt vorgestellt. Unter anderem ist beim Festival noch der Film "Lets make Money" zu sehen - das gesamte Programm gibt´s auf www.umundu.de
Die Tiroler Organisation des globalisierungskritischen Netzwerkes ATTAC lädt am Donnerstag, 24. Juni 2010 ab 18 Uhr an der Uni Innsbruck, Hörsaaltrakt Innrain, im Hörsaal 4 zum Vortrag mit Diskussion von Wolfgang Weber zum Thema "Wenn MitarbeiterInnen wirklich MitunternehmerInnen sind - Forschungen zur Psychologie der Solidarischen Ökonomie". Gezeigt werden dabei auch kurze Filmausschnitte zu Mondragon und Solartechnik Wagner & Co. Wolfgang Weber ist Professor für Angewandte Psychologie mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie. Weitere News von ATTAC Tirol gibt`s hier...
Wie der Talente Tauschkreis Vorarlberg mitteilt, liegt jetzt eine rechtliche Stellungnahme seitens des Landes Vorarlberg und des Gemeindeverbandes Vorarlberg vor, die bestätigt, dass sowohl die von der Genossenschaft ausgegebenen regionalen Währungen als auch die Talente des Tauschkreises, von Gemeinden als Zahlungsmittel für Gebühren, Steuern etc. angenommen werden können. In Vorarlberg starten heuer weitere drei Regionalwährungen - der Walser Thaler, im Klostertal sowie im Herbst im Walgau. Anlässlich einer Exkursionsfahrt, an der etwa 30 Bürgermeister, Banker, Nahversorger, Regionalmanager und regional Bewegte teilnahmen, wurde die Gemeinde Langenegg als erste Gemeinde mit 3 TTT ausgezeichnet. Mehr dazu auf www.talentiert.at
"Wir tauschen - tausch mit!" - dazu lud der neu gegründete Tauschkreisverbund Ost am Pfingstsamstag, 22. Mai 2010 beim Tauschkreis-Info-Fest in St.Pölten ein und stellte dabei die neuen Zeitwertscheine vor, die künftig als Zahlungsmittel bei den Taltentetauschkreisen Niederösterreich, Wien, Südburgenland und bei LETS Wien gelten. Der Tauschkreisverbund nützt auch einen gemeinsamen Marktplatz und versteht sich als Alternative zum bestehenden Werte- und Wirtschaftssystem, die auf menschlichen Beziehungen und gegenseitigem Vertrauen aufbaut. Gegründet wurde die Plattform, die sich für den Austausch von Waren und Dienstleistungen anbietet, von Franz Holzer (TTK NÖ), Johannes Ertl (TTK NÖ), Renate Recher (LETS Wien), Rudo Grandits (TTK Südburgenland), Verena Berger (TTK NÖ), Christa Weinzettl (TTK Wien) und Elfie Jahn (TTK Wien). Weitere Infos zum Tauschkreisverbund Ost hier...
"Weil uns die Region am Herzen liegt" lautet das Motto der RegioSTAR-Genossenschaft im Berchtesgadener Land in Bayern, die von 14. bis 16. Mai 2010 erstmals zu einem Praxis-Workshop einlud und dabei ihr nachahmenswertes Regionalentwicklungskonzept mithilfe von Regiogeld, Talente-Tauschkreis und sozialen Genossenschaftsprojekten wie dem Dorfladen Mitterfelden (Bild Mitte) oder dem Permakulturgarten auf der Neubichler Alm (Bild rechts) vorstellte. Wie auch Menschen, die nicht in der Region leben, beim anderen Wirtschaften mitmachen und davon lernen können, war ebenso Thema des Workshops wie das Kennenlernen von Sterntaler-Partnern wie dem "Bio-Peter" Peter Nagy, hier im Bild links bei der Auszahlung von Sterntalern an Franz Galler, der mit seinem Genossenschafts-Mitarbeiterteam ein vorbildliches Gesamtkonzept zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe entwickelt hat und umsetzt. Mehr zum RegioSTAR-Praxis-Workshop hier...
Die Kulturzeit-Reihe "Schuld und Schulden" von 3SAT stellte am 19. Mai 2010 die Regionalwährung Chiemgauer in Südbayern vor: "Eigene Währung gegen den Wucher" titelt der sehenswerte Beitrag, den der Sender in seiner Online-Mediathek zum kostenlosen Ansehen bereitstellt. Der Link dazu: http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=18681&mode=play
Das Referat für Bildungspolitik der Österreichischen HochschülerInnenschaft Innsbruck lud am Donnerstag, 27. Mai 2010, ab 19.30 Uhr im Hörsaal 3 in der SoWi-Fakultät in Innsbruck zur Podiumsdiskussion "Freigeld für alle?" Vorgestellt wurde dabei das Wörgler Freigeld nach dem Schwundgeldprinzip der Freiwirtschaftslehre ebenso wie Komplementärwährungen heute und was diese für endogene Regionalentwicklung leisten können. Es diskutierten am Podium em. Univ. Prof. Dr. Karl Socher, ehem. Dekan der SoWi Fakultät und Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes Wörgl mit rund 50 interessierten TeilnehmerInnen. Den Flyer zur Veranstaltung sehen Sie hier als pdf-Dokument.
Die Fakultät für Soziologie an der Universität Salzburg lädt im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Geld - Gier - Gott" am Freitag, 21. Mai 2010, von 13 bis 16 Uhr zum Gastvortrag von Prof. em. Bernd Senf über "Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise. Zinssystem, Geldschöpfung und Spekulation - und notwendige Konsequenzen". Der Vortrag findet im Hörsaal 381, Gesellschaftswissenschaften, Rudolfskai 42 in Salzburg statt. Am Samstag, 22. Mai 2010, hält Prof. Senf ein öffentliches Ganztagsseminar zum Thema. Weitere Info hier...
"Im letzten Vierteljahrhundert haben sich mehr Finanzkrisen ereignet als je zuvor in einem solchen Zeitraum. Die Wurzel des Problems liegt im Geldsystem. Schon seine Bezeichnung als 'fraktionales Reservesystem' mit 'multipler Geldschöpfung' weist darauf hin, dass die Geldordnung undurchsichtig und kaum kontrollierbar ist", erklärt Prof. Dr. Joseph Huber in seinem neuen Buch "Monetäre Modernisierung - zur Zukunft der Geldordnung". Zur Analyse des bestehenden Systems liefert er Reformvorschläge. Weitere Informationen zum Buch Monetäre Modernisierung hier...
Die Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum in Dornach/Schweiz lädt am 18. und 19. Juni 2010 zur Tagung "Wirtschaft anders denken" mit Beiträgen der Kunst zur Gestaltung von Geldordnungen. Am Freitag refereriert Ulrich Rösch über "Ein anderes Denken in Steiners weltwirtschaftlichen Überlegungen" und Johannes Stüttgen, Gesellschafter vom Omnibus für Direkte Demokratie und freischaffender Künstler aus Stuttgart über "Kunst = Kapital - das Geld anders verstehen lernen". Am Samstag gibt es eine künstlerische Herangehensweise ans Thema und die Vorstellung von praktischen Beispielen wie Social Banking anhand der GLS, über dem Omnibus für Direkte Demokratie und das Grundeinkommen. Über Goethes Hinweise im Faust zur Entwicklung der Geldwirtschaft referiert Prof. Hans Christoph Binswanger in seinem Vortrag "Geld und Magie". Weitere Infos zur Tagung Wirtschaft anders denken hier als pdf.Dokument.
Das Wörgler Freigeld bewährte sich in der Weltwirtschaftskrise 1932/33 zur Ankurbelung der Regionalwirtschaft, um die Arbeitslosigkeit zu senken. Angesichts der andauernden Finanzmarktkrise steigt das Interesse an Komplementärwährungen heute wieder merklich an. Der Samstag des Pfingstwochenendes, der 22. Mai 2010, steht auf dem Rathausplatz von St. Pölten ganz im Zeichen von alternativen Wirtschaftssystemen. Dabei wird der neue Tauschkreisverbund Ost mit Tauschsystemen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mit gemeinsamem Marktplatz und gemeinsam genutztem Zeitwertschein vorgestellt. Dazu gibt´s von 10 bis 21 Uhr am Rathausplatz ein Open-Air-Fest mit Zeltstadt und Live-Konzert, bei dem auch die junge Wörgler Reggae-Ska-Band Masitova auftritt. Gezeigt wird auch der Dokumentar-Film "Der Schein trügt." Weitere Infos zum Tauschkreis-Info-Fest in St. Pölten hier...
In der politischen Kabarettsendung des ZDF "Neues aus der Anstalt" befassten sich am 13. Mai 2010 Urban Priol und Georg Schramm aus gegebenem Anlass mit dem Thema Staatsbankrott und Geldsystem. Georg Schramm kam dabei auch aufs Wörgler Freigeld zu sprechen und empfahl den Fernsehzusehern, sich darüber "ruhig mal im Internet zu informieren - sehr interessant!" Weitere Infos dazu gibt´s auf der ZDF-Website sowie auf youtube.
Gute Nachrichten gibt´s vom Talente Tauschkreis Vorarlberg: Nach dem Vorbild der Langenegger Modells starten in den nächsten Monaten gleich mehrere Regionalwährungen im Ländle: "Im Mai dieses Jahres führt das Große Walsertal eine eigene Regionalwährung ein, im August das Klostertal und im November startet eine Regionalwährung im Walgau", teilt Talente-Tauschkreis-Obmann Gernot Jochum-Müller mit, der sich über die tolle Unterstützung von Seiten des Landes ebenso freut wie über das steigende Interesse von Sozialeinrichtungen. Im Mai soll zudem ein Netzwerk für komplementäre Währungen in Vorarlberg gegründet werden. Weitere Infos auch auf www.talentiert.at
Unter dem Motto "Eine andere Welt ist möglich" findet von 13. bis 16. Mai 2010 das 5. Österreichische Sozialforum in Leoben in der Steiermark statt. Dabei präsente Themen sind die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und Forderungen für einen Systemwandel hinsichtlich der Klima-, Arbeitszeit- und Verteilungspolitik mit dem Ziel einer ökologische, sozial gerechteren Welt. Dazu gehören auch Änderungen im Finanzsystem. Weitere Infos zum ASF 2010 auf www.sozialforum-asf.at
Welche Alternativen gibt es zu einem angelsächsisch geprägten Kapitalismus? Weltweit werden neue Konzepte entwickelt und es wird auch auf tradierte Wirtschaftsweisen zurückgegriffen, die sich merklich von den neoliberalen Leitbildern absetzen. Mit Blick auf diese Beispiele stellt die Tagung "Ist eine andere Weltwirtschaft möglich?" am 11. und 12. Juni 2010 an der Evangelischen Akademie in Bad Boll, Württemberg, inwiefern Wirtschaft veränderbar ist. Welche Veränderungen brauchen wir und wie können Veränderungen von Wirtschaft auf den Weg gebracht werden? Weitere Infos zur Tagung hier...
"Die Salzburger Regionalwährung steht unmittelbar vor der Umsetzung", teilt Rudi Gruber vom Ressourcentauschring Salzburg und Mitglied der Arbeitsgruppe Salzburger Regio mit. Was geplant ist, können Sie im 2009 erstellten Projekt-Konzept Salzburger Regiogeld hier nachlesen...
Im ORF-Kulturcafé in der Argentinierstraße 30 a in 1040 Wien findet am Donnerstag, 6. Mai 2010, ab 19.30 Uhr bei freiem Eintritt die Veranstaltung "Radiokolleg zum Mitreden: Solidarische Ökonomie - Kooperation statt Konkurrenz" statt, zu der ZuhörerInnen vor Ort herzlich willkommen sind. Weitere Info hier...
Radiobeiträge zum Thema Solidarische Ökonomie laufen von Montag, 3. Mai bis Donnerstag, 6. Mai 2010 in der Sendereihe Radiokolleg, die jeweils um 9.05 Uhr ausgestrahlt und um 22.15 Uhr wiederholt wird. Weitere Info hier...
"Geld - regional und global, von oben und von unten. Der Beitrag der Komplemtentärwährungen zu einer neuen Geldordnung" lautete das Motto der ersten Tagung der Veranstaltungsreihe "Mut zum Umdenken: Bürgergeld als Beispiel sozialer Initiativen" am Goetheanum in Dornach in der Schweiz am 23. und 24. April 2010. Organisiert wird die tiefgehende Auseindersetzung mit Fragen der Geldordnung und Gestaltung des Geldes von der Sektion für Sozialwissenschaften der Freien Hochschule für Geisteswissenschaften amGoetheanum, dem Sitz der Antroposophischen Gesellschaft. Die Folgetagung am 18. und 19. Juni 2010 liefert Hinweise, wie Wirtschaft und Gesellschaft anders gedacht werden können und von 26. bis 28. November 2010 geht es darum, wie Initiativ-Ideen erfolgreich verwirklicht werden können. Mehr zur 1. Tagung lesen Sie hier...
Was tut sich bei den österreichischen Zweitgeld-Initiativen? Ganz im Zeichen des Erfahrungsaustausches sowie der Koordination der Zusammenarbeit stand das Salzburger Vernetzungstreffen österreichischer Tauschsysteme von 16. bis 18. April 2010. Mehr dazu lesen Sie hier...
Am Freitag, 23. April 2010, findet um 19 Uhr in der Universität Salzburg die Podiumsdiskussion "Welche Banken brauchen wir?" statt. Anlässlich der Generalversammlung von Attac-Österreich und im Kontext mit einer Lehrveranstaltungsreihe zum Thema "Geld - Gier - Gott" an der Uni Salzburg lädt Attac Salzburg ein zu einem öffentlichen Dialog über die Rolle der Banken nach der Krise. Bereits um 16.30 Uhr hält Christian Felber den Vortrag "Neue Werte für die Wirtschaft". Weitere Info hier...
Der Beitrag der Komplementärwährungen zu einer neuen Geldordnung steht im Mittelpunkt einer Tagung am 23. und 24. April 2010 in Dornach in der Schweiz. Unter dem Motto "Geld - regional und global, von oben und von unten" veranstaltet die Sektion für Sozialwissenschaften am Goetheanum - der Hochschule der Antroposophischen Gesellschaft - den zweitägigen Treffpunkt für Engagierte und Interessierte. Über die Chancen von Komplementärwährungen in der Regionalentwicklung referiert dabei am Eröffnungsabend Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger Institut Wörgl. Weitere Infos zur Tagung "Geld - regional und global" hier...
Steuer gegen Armut nennt sich eine Kampagne zur Unterstützung der Einführung einer Finanztransaktionssteuer, die seit Jahren von globalisierungskritischen Organisationen wie ATTAC und seit neuestem auch von europäischen Staaten gefordert wird. Bis zum G20-Gipfel im Juni 2010 in Toronto können Menschen auf der ganzen Welt auf www.makefinancework.org einen offenen Brief an die Regierungschefs der G20 unterschreiben und sie auffordern, ihren Worten Taten folgen zu lassen, und die Finanztransaktionssteuer endlich einzuführen.Die namentlichen Unterschriften werden den Staats- und Regierungschefs am 26. Juni beim Gipfel übergeben.
Der materielle Wohlstand in der Spaßgesellschaft und der Drang nachSelbstverwirklichung haben dazu geführt, dass die meisten Menschen ohne wahre Kommunikation in der Gemeinschaft isoliert sind. Wie Atome in einem Edelgas stoßen sie zwar aneinander, haben aber darüber hinaus kaum eine Wechselwirkung. Als Ersatz dient bestenfalls maschinelle Kommunikation, Mobiltelefon und Internet. Für Menschen, welche die Isolation des modernen Lebens überwinden wollen, bietet der Vortrag "Die Atomisierung der Gesellschaft und die Ich-Einsamkeit" von Herbert Pietschmann am Freitag, 16. April 2010 um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung in Innsbruck, Rennweg 12, einige Denkhilfen an.Prof. Dr. Herbert Pietschmann ist Universitätprofessor für theoretische Physik an der Universität Wien, war u.a. Gründungsvorsitzender des Fachausschusses Kern- und Teilchenphysik der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft, Direktor des Instituts für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Österreichischer Delegierter zum CERN-Rat, seit 2004 Emeritus des Instituts für Theoretische Physik der Universität Wien. Beitrag: freiwillige Spende. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Internationalen Ferdinand Ebner Gesellschaft.
Die zweite "Webinar-Serie" fürs Schaffen von Komplementärwährungen, durchgeführt von John Rogers, läuft von 22. April bis 20. Mai. Am ersten übers Internet organisierten Weiterbildungs-Seminar nahmen 10 Interessenten aus Indonesien, Nordamerika und Europa teil. Weitere Infos zum englischsprachigen Angebot gibt´s auf www.valueforpeople.co.uk/letsmakemoney
Das Talente-Netz Tirol/Kufstein lädt zum nächsten Treffen am Samstag, 17. April 2010 ab 16.30 Uhr in der Waldorfschule in der Sterzinger Straße 12, Ecke Stuttgarter Straße in Kufstein. Beim Tauschkreis-Marktplatz aktuell: Pflanzensetzlinge und alles für den Garten im Frühjahr. Natürlich gibt´s auch wieder Kaffee und Kuchen. Infos bei Gaby Carl, Tel. 0043-650-6677430
"Alles kann besser werden" betitelt der deutsche Soul-Star Xavier Naidoo sein im Herbst 2009 veröffentlichtes Album und singt im Song "Verschieden" gegen Zins und Zinseszins an: "Zins und Zinseszins haben ausgedient...." meint der Künstler und fordert auf, an der Lösung mitzuarbeiten. Danke für den musikalischen Beitrag und der INWO Schweiz für den Tipp!
Eine fundierte Einführung in die Schenk-Ökonomie bietet ein Workshop am 8. und 9. April 2010 in St. Arbogast in Vorarlberg sowie der erste Vorarlberger Schenk-Tag im Vereinshaus in Rankweil am 10. April 2010 - weitere Info hier...
Die Akademie für Umwelt und Natur des Landes Oberösterreich lädt am 6. Mai 2010 in Wels zur Fachtagung "Das Regionale in Wert setzen". Dabei werden regionale Finanzierungsmodelle, Regionalwährungen und Tauschsysteme und ihr Handlungsspielraum in Österreich beleuchtet. Referenten sind Tobias Plettenbacher von TIMESOZIAL, Gernot Jochum-Müller vom Talentetauschkreis Vorarlberg, Gaby Carl vom Talentenetz Tirol, Helmuth Bachmayer von der Raiffeisenbank Bozen, Margit Hoffmann-Derflinger von der SPES-Zukunftsakademie Schlierbach, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Urfahr-Umgebung Franz Tauber und Christian Gelleri vom Chiemgauer Regiogeld. Anmeldung bis 26. April 2010, das ausführliche Programm gibt´s hier als pdf-Dokument.
"Die Zukunft der Finanzmärkte - aus der Krise nichts gelernt?" lautet der Titel eines Vortrages mit Diskussion am Donnerstag, 25. März 2010 in Innsbruck, zu dem das Haus der Begegnung, Rennweg 12 gemeinsam mit ATTAC Tirol einlädt. Referent:M.A. Peter WAHL, Publizist und Mitarbeiter der Nichtregierungsorganisation „Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED)“, Gründungsmitglied von ATTAC Deutschland, Berlin. Der Referent wird in seinem Input seine Vorstellungen eines zukunftsträchtigen und nachhaltigen Finanzmarktes vorstellen und zur Diskussion stellen. Beginn 19.30 Uhr, Eintritt: 6 Euro.
Mit der Dokumentation "Der Schein trügt" gelang dem mehrfachen Grimme-Preisträger Claus Strigel mit seiner Denkmal-Film-Crew 2009 eine spannende Expedition in die Rätsel des Geldes, die hinter die Kulissen unseres Geldsystems blickt, komplexe Zusammenhänge für jedermann verständlich erklärt und realisierbare Alternativen zum derzeit scheinbar übermächtigen Finanzsystem aufzeigt. Ein Film, der Mut macht - das fand auch das Publikum bei der Tour von "Der Schein trügt" durch Tirol. Die Grüne Bildungswerkstatt organisierte in Kooperation mit dem Unterguggenberger Institut und Regionalgruppen der Tiroler Grünen Filmvorführungen mit anschließender Diskussion in St. Johann, Wörgl und Innsbruck, wo am 17. März 2010 Filmautor Claus Strigel den rund 130 TeilnehmerInnen für Fragen zur Verfügung stand (Bild rechts). Diskutiert wurde bei allen Veranstaltungen - auch in Wörgl, wo Komplementärwährungsexperte Rudo Grandits als Referent anreiste - hier im Bild (rechts abgebildet) mit dem Vorstand des Unterguggenberger Institutes Heinz Hafner, Veronika Spielbichler und Jutta Seethaler. Weitere Infos zum Film, der u.a. von 15. bis 21. April 2010 am Filmfestival von Nyon in der Schweiz laufen wird: www.denkmal-film.com
Herbert Jauch, Sprecher der Basic Income Grant Coalition Namibia und Gründungsdirektor des gewerkschaftlichen Forschungsinstituts LaRRI, wird die Ergebnisse des Grundeinkommen-Projektes in Namibia am Freitag, 19. März 2010 von 14 bis 17 Uhr im C3, Centrum für Internationale Entwicklung, 1090 Wien, Sensengasse 3 vorstellen. Das zweijährige und mittlerweile unbefristete Pilotprojekt bestand in der Auszahlung von rund 10 Euro (100 Namibia Dollar) monatlich an alle BewohnerInnen des 1000 EinwohnerInnen Dorfes Otjivero. Weitere Info zum Grundeinkommen-Workshop hier...
Auf dem Reformportal der Initiaitive Neue soziale Marktwirtschaft www.insm.de wird die Diskussion über Negativzinsen als Mittel zur Wirtschaftsbelebung mit einem Beitrag von Prof. Dr. Ulrich van Suntum von der Universität Münster weitergeführt: "Mit Negativzinsen aus der Rezession" - hier nachlesen - danke für den Tipp an Werner Onken von der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft!
Für Komplementärwährungen interessiert sich die neueste Ausgabe der Zeitschrift "Arbeit und Wirtschaft", die von der Arbeiterkammer und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund herausgegeben wird. Astrid Fadler stellt in ihrem Beitrag "Tausche Rat gegen Rad" Regionalwährungen und Tauschsysteme vor und berichtet u.a. darüber, dass in Wien in der Region Kabelwerk, Alt-Erlaa und Schöpfwerk ab kommendem Herbst das komplementäre Währungssystem KAESCH eingeführt werden soll. Den Artikel "Tausche Rat gegen Rad" lesen Sie hier...
Während die politisch Mächtigen dieser Welt die Wirtschaftskrise durch Fortsetzen des alten Weges, der in die Krise geführt hat, bewältigen wollen und damit weiter die Verteilungsprobleme, soziale Ungleichheit, den Hunger und die Naturzerstörung vorantreiben, entwickeln dieser Art der Globalisierung kritisch gegenüberstehende Menschen weitaus sinnvollere und hoffnungsvollere Konzepte. Zu den Vordenkern einer anderen, gerechteren Welt zählt der ATTAC-Österreich-Mitbegründer und Buchautor Christian Felber, der am 25. Februar 2010 im Wörgler Jugendzentrum ZONE auf Einladung der Lernwerkstatt Zauberwinkl eine fundierte Analyse der gegenwärtigen Krise sowie eine Reihe von konstruktiven Vorschlägen zur Bewältigung der Wirtschaftskrise lieferte. Mehr zum Vortrag von Christian Felber - hier im Bild links mit dem Obmann der Lernwerkstatt Zauberwinkl Helmut Mayrlesen Sie hier...
"Finanzkrise und Divergenzen in der Wirtschaftsentwicklung als Herausforderung für die Europäische Währungsunion" lautet der Titel der neuesten Schriften der Keynes-Gesellschaft, die von Günther Chaloupek und Jürgen Kromphardt als Buch herausgegeben wurden. Enthalten sind u.a. Beiträge von Stephan Schulmeister und Jörg Gude, der in seinem Beitrag auch aufs Wörgler Freigeld-Experiment zu sprechen kommt. Weitere Infos zum Buch sehen Sie hier...
"Fakten und Wuchteln aus dem neoliberalen Alltag" nennt sich eine Mischung aus Vortrag und Kabarett, für die sich der bekannte Globalisierungskritiker und ATTAC-Mitbegründer Christian Felber mit dem Kabarettisten-Duo Aigner und Schiller zusammengetan hat. Zu sehen ist die spannende Mischung aus einem Drittel Fakten und zwei Drittel Wuchteln am Donnerstag, 3. März 2010 ab 20 Uhr in der Gusenhalle Gallneukirchen in Oberösterreich. WeitereInfos dazu hier...
"Bausteine einer wirtschaftlichen Regionalisierung" lautet der Titel eines 40-Minuten-Vortrages, in dem der selbständige Wirtschaftsinformatiker und Regionalentwickler Norbert Rost der Frage nachgeht, wie eine Regionalisierung wirtschaftlicher Strukturen auf lokaler Ebene befördert werden kann. "Die ideal aufgestellte Region kann sich selbst mit Lebenswichtigem versorgen", meint Norbert Rost. Dazu zählen Energie, Lebensmittel und soziale Dienste. Regionalgeld kann diesen Prozess unterstützen. Das Video, das sich auch zum Einsatz im Schulunterricht bestens eignet, kann hier angesehen werden:
http://www.regionalentwicklung.de/1.9.0.0.1.0.phtml
"Die Billionen Dollar Krise" heißt die neue DVD des Money Museums Zürich, die die Chronik des Entstehens der 2008 durch das Platzen der Immobilien-Spekulationsblase in den USA ausgelösten Weltwirtschaftskrise mit ungewissem Ausgang erzählt. Autorin Natascha Schleich schildert nachvollziehbar und verständlich die Hintergründe des spekulativen Bankgeschäftes, geht auf die Ursachen ein und erklärt dabei auch komplizierte Finanzmarktprodukte. Die 31 Minuten-Dokumentation eignet sich auch für den Einsatz im Schulunterricht. Weitere Infos zur DVD "Die Billionen Dollar Krise" bei der Sunflower Foundation
Im Sommer 2009 befasste sich die ATTAC-Sommerakademie in Krems in einer Fishbowl-Diskussion mit dem Thema Zinskritik. "Im Anschluss an unsere Diskussion bei der letzten SOAK setzten wir die Diskussion "Pro & Contra Zinskritik" nun in dem frisch kreierten online-Blog fort", teilt ATTAC Österreich mit und lädt zum Mitdiskutieren ein und wünscht eine "sportliche und erhellende Diskussion". Hier geht es zum Blog: http://proundcontrazinskritik.twoday.net
"Zeit nehmen & Zeit geben" - unter diesem Motto arbeitet die neu gegründete Zeitbank Würzburg, die auf der Online-Plattform http://zeitbank-wuerzburg.ning.com/ ihre Projekte vorstellt: "Nachbarschaft 2.0 - Es steckt mehr hinter der Zeitbank. Nicht nur eine Belebung lokaler Wirtschaftskreisläufe sondern vor allem auch das Anstiften nachbarschaftlicher Kontakte über gegenseitige Hilfeleistungen ist durchaus im Sinne der Erfindung", meinen die Initiatoren. Sie regen die Gründung eines Tauschkreises ebenso an wie des Regiogeldes Main-Taler.
Der Internationale Versöhnungsbund, österr. Zweigstelle, lädt von 19. bis 21. März 2010 zu einem Seminar in Wien unter dem Motto "Segen und Fluch des Geldes" mit den Referenten Marianne Schallhas und Michael Striebel. Weitere Info hier...
Eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag fordert, dass die Geldschöpfung nicht mehr in Form von zinsbelastetem Kreditgeld bei den Geschäftsbanken, sondern durch den Staat erfolgen soll. Mehr zur Petition "Bankenwesen - Geldschöpfung durch den Staat" hier...
Weltweit boomen Komplementärwährungen, aber die österreichische Politik zeigt noch nicht viel Interesse daran. Dieser Schluss lässt sich aus der Behandlung der Petition Neues Geld ziehen, die am 29. Jänner 2010 nach Einholung einer Stellungnahme im Finanzministerium neuerlich im parlamentarischen Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen behandelt wurde. Der Wörgler Gemeinderat hatte im Oktober 2008 die Petition einstimmig befürwortet und alle Mandatare unterzeichneten sie. Die Wörgler Nationalratsabgeordnete Carmen Gartelgruber brachte sie im Parlament ein und zeigt sich enttäuscht darüber, dass nun keine weitere Zuweisung in den Ausschuss für Finanzen erfolgt, sondern die Petition nur "zur Kenntnis genommen wurde". Mehr zum aktuellen Stand der Petition Neues Geld hier...
Mit dem Dokumentarfilm "Der Schein trügt" erklärt Claus Strigel und das Denkmal-Filmteam die Funktionsweise unseres Geldsystems und den Nutzen von Komplementärwährungen. Filmabende mit anschließender Diskussion, bei denen die Doku gezeigt wird, finden am 18. Februar 2010 in St. Johann in Tirol, am 16. März 2010 in Wörgl und am 17. März 2010 in Innsbruck statt. Weitere Info zu den Filmabenden "Der Schein trügt" hier....
"Wie die Finanzkrise die VWL auf den Kopf stellt" titelte am 14. Jänner 2010 das Handelsblatt und berichtet über weltweit wichtigste Tagung für Volkswirte, bei der selbstkritische Ökonomen eine Runderneuerung ihres Faches forderten. Die Volkswirtschaftler hatten die Krise weder kommen sehen noch sind ihre gängigen Modelle in der Lage, sie abzubilden oder zu erklären. "Besonders in der Kritik stehen die bisher üblichen Postulate, dass Finanzmärkte Informationen effizient verarbeiten, dass Menschen rational ihre Erwartungen bilden und dass die Marktwirtschaft einen inhärenten Hang zu Stabilität hat", schreibt Olaf Storbeck - seine Fundamentalkritik im Handelsblatt gibt´s hier
Die tiefgreifende Finanzkrise regt angesichts von unverschämten Boni-Zahlungen an Bankmitarbeiter einmal mehr die Diskussion über die Bewertung von Arbeit an. Wie die New Economic Foundation feststellt, sind Putzkräfte wertvoller als Banker - hier weiterlesen.
Die 46. Mündener Gespräche der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft finden am 20. und 21. März 2010 zum Thema „Mit Wachstum aus der Finanzkrise in eine weitere Umweltzerstörung?“statt. Weitere Informationen, das Programm und organisatorische Hinweise finden Sie auf der Website www.sozialwissenschaftliche-gesellschaft.de
Verwurzelt in der Regionalwährungs-Idee des Wörgler Freigeldes läuft seit 2005 in Wörgl das Jugendprojekt I-MOTION, das ein Gutscheinsystem als Belohnung fürs Mitmachen verwendet. Das Wörgler Vorbild wird derzeit in Ludwigsfelde in Brandenburg/Deutschland im Sozialausschuss diskutiert, wie die Märkische Allgemeine am 26. Jänner 2010 unter dem Titel "Sozialausschuss: Dienstleistungen für die Allgemeinheit" berichtet.
Mit dem Jahreswechsel brachte die Waldviertler Regionalwährung neue Gutscheine in Umlauf, die regionale Motive zeigen. Aktiv sind die Waldviertler auch beim Thema erneuerbare Energie: Mit einer "Sonnenscheinaktion" soll eine Photovoltaik-Anlage am Wegwartehof errichtet werden. Für Sonnenscheine gibt´s als Gegenleistung die Bioprodukte aus dem eigenen Hofladen. Weitere Infos zur Waldviertler Regionalwährung und zur Sonnenschein-Aktion hier...
Am Mittwoch, 20. Januar 2010, steht das Thema Geld im Mittelpunkt beim ARD-Abendprogramm ab 20.15 Uhr. Nach dem Spielfilm "Gier" wird die Diskussion "Hart aber fair" ausgestrahlt und um 23.30 Uhr beginnt die Dokumentation "Geld für alle". Darin geht es um Alternativen im Geldwesen. Themen sind u.a. das Regiogeld Chiemgauer, das nach dem Vorbild des Wörgler Freigeldes gestaltet wurde und seit 2003 in Umlauf ist, weiters das bedingungslose Grundeinkommen und der Sozialismus in Kuba. Die ARD-Reporter Tobias Schlegl und York Pijahn besuchten Christian Gelleri und Franz Galler, die Initiatoren von neuen, ergänzenden Währungen wie dem "Chiemgauer" und dem "Sterntaler" in Bayern und kamen zur Recherche mit Prof. Margrit Kennedy (hier links im Bild im Heimatmuseum Wörgl mit Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes) auch nach Wörgl, wo in der Wirtschaftskrisenzeit 1932 und 1933 das Wörgler Freigeld höchst erfolgreich als Zweitwährung eingesetzt wurde. Weitere Info zur ARD-Doku "Geld für alle" hier...
"Nationale Schulden - wie Völker verwirtschaftet werden und wie es Europa besser machen könnte" nennt die Informatikerin und Software-Diagnostikerin Sabine Kurjo McNeil ihren aufschlussreichen und sehr professionellen Internet-Blog zum Thema Geldsystem und Währungsstabilität. Die Autorin engagiert sich u.a. in London im Forum für stabile Währungen (Logo rechts - ein globaler Baum mit nationalen Währungen) und liefert auf ihrer Website http://nationaleschulden.wordpress.com jede Menge Informationen über Bargeld, Kredit- und Zinsgeld, Steuern und die Höhe von Staatsschulden und Zinszahlungen dafür sowie Lösungsvorschläge, die u.a. auch die Geldschöpfung durch die Staaten direkt beinhaltet. Unter den Lösungen findet sich auch ein Link zu unserer Website www.neuesgeld.com - vielen Dank dafür! Auch wir empfehlen http://nationaleschulden.wordpress.com gerne weiter!
Im April 2010 feiert der "Krems-Taler" seinen fünften Geburtstag. Die Idee zum Start eines Talente-Tauschkreis in Neuhofen brachte Herbert Staufer (im Bild rechts) aus Enns mit. Bernhard Gruber vom Talente-Tauschkreis "Krems-Taler" (links im Bild) verfasste zum erfreulichen Jubiläum des Krems-Talers einen Bericht - hier anklicken...
Zwei weitere Möglichkeiten, den Dokumentarfilm "Der Schein trügt" zu sehen, gibt es einmal heute, am 5. Jänner 2010 ab 23.20 Uhr im Bayerischen Fernsehen sowie am Sonntag, 24. Jänner 2010 ab 18.30 Uhr im Münchner Stadtmuseum. Weitere Info zur Dokumentation der Denkmal-Film München "Der Schein trügt" hier....
Eine Anleitung zur Gründung von Komplementärwährungen gibt der Komplementärwährungs-Experte John Rogers übers Internet: Das Web-Seminar "Lets make money" zeigt in fünf Wochen, wie´s geht. Der fünfwöchige Kurs beinhaltet die Information über bestehende "best practice"-Komplementärwährungen weltweit, geht auf den Gemeinschafts-Bildungsprozess ein, informiert über Gestaltungsmöglichkeiten von Komplementärwährungen und deren Anwendung in der Praxis. John Rogers bietet zudem Training und Beratung für lokale Geldsysteme, gemeinnützige Komplementärwährungen und die Gemeinschaftsproduktion öffentlicher Dienstleistungen. Weitere Informationen über das "Lets make Money"-Webinar (in englisch) auf http://valueforpeople.co.uk/letsmakemoney
Kein "Weihnachtsmärchen", sondern in der Martin Luther-Stadt Wittenberg Wirklichkeit ist "Engelgeld", das als eurogedeckte Regionalwährung von einem gemeinnützigen Verein seit rund drei Jahren ausgegeben wird. Im "Engel" sehen die Initiatoren Wesen, die Gutes tun und den Menschen helfen. Zudem stehe der Engel für "Ein neues Geld", das in der Region die Wirtschaft und die Gemeinschaft stärken soll. Der "Engel" ist wie das Wörgler Freigeld mit einer Geldsteuer belegt: Alle vier Monate wird die Klebemarke im Wert von einem Prozent des Scheines fällig. Weitere Infos zum Engelgeld finden Sie auf www.engelgeld.de
Eine vierteilige Seminarreihe widmet sich im Frühjahr 2010 in Innsbruck dem Themenkreis Zusammenhänge in der Weltwirtschaft. Referenten sind Dr. Stephan Schulmeister, M.A. Peter Wahl, Prof. Dr. Brigitte Young und Mag. Karin Küblböck. Weitere Informationen zur Seminarreihe "Weltwirtschaft verstehen" hier...
Im deutschen Magazin "Münzenwoche" berichtet Ursula Kampmann im Artikel der Woche (später aufzufinden unter Archiv / Neuzeit / Österreich) über "Freigeld in Wörgl" als Antwort auf die Wirtschaftskrise in den 1930er Jahren. Den Münzenwoche-Artikel können Sie online hier nachlesen...
Bei Ausbruch der Finanzkrise im Herbst 2008 verfasste die Initiative Neues Geld eine Petition an die politischen Entscheidungsträger Österreichs zur Unterstützung von Komplementärwährungen sowie zur Zukunft des Weltfinanz-Systems. Den aktuellen Stand zur Petition Neues Geld lesen Sie hier...
Als Leitfaden zur Diskussion über die Zukunft unseres Währungssystems versteht sich das neue Buch "Welt Macht Geld" von Georg Zoche. Der Münchner Autor ist einer der Mitgebründer der 1. Transnationalen Republik (Info hier)und fordert auf, das Denken nicht anderen zu überlassen: "Heute ist abzusehen, dass uns der US-Dollar als Weltleitwährung verlassen wird und so stellt sich die Frage, was folgen soll. Die Beantwortung dieser Frage sollten wir aber nicht der Finanzindustrie oder mächtigen Nationen überlassen. Wir, die Zivilbevölkerung, müssen uns einmischen. Denn die zukünftige Finanz- und Wirtschaftsordnung wird entscheiden, ob wir die Probleme der Zukunft lösen können." Weitere Infos samt ausführlicher Leseprobe im Download-Bereich zum Buch Welt Macht Geld auf www.weltmachtgeld.de
Am 24. November 2009 ist das Buch "Neues Geld - Theorie und Praxis einer Komplementärwährung" erschienen. "Ich habe dieses Buch in den vergangenen Monaten geschrieben, um - von den Erfahrungen mit dem Aufbau von Coinstatt ausgehend - Lust auf nicht staatliche Währungen zu verbreiten", sagt Autor Peter Krause, Mitbegründer der leistungsgedeckten Regiogeld-Initiative Coinstatt in Nordrhein/Westfalen. In diesem Buch geht es um allgemeine und ganz praktische Fragen auf dem Weg zur eigenen Währung. Es beinhaltet zudem Ausführungen zum Thema Geld im Allgemeinen sowie einige überarbeitete "Coinstatt-Briefe" und kann beim Verlag epubli werden.
Am Mittwoch, 2. Dezember 2009, spricht im Rahmen der Ringdiskussion Audimax im von Studenten immer noch besetzten Audimax an der Uni Wien Dr. Stephan Schulmeister vom Wirtschaftsforschungsinstitut über den Finanzkapitalismus, die Ökonomisierung aller Lebensbereiche und die große Krise. Die Ringvorlesung beginnt um 17 Uhr - weitere Infos auf der Audimax-facebook-Seite.
Michael Moores "Capitalism - a love story" ist längst nicht der einzige Film aus den USA, der kritisch hinter die Kulissen eines kranken Finanzsystems blickt und über die vernebelten Hintergründe unseres Geldsystems aufklärt. Aus dem "Mutterland" des Kapitalismus kommt auch der neue Danny Schechter-Film "In debt we trust" (Info: http://www.indebtwetrust.org/). Seit ein paar Tagen steht auch die Denkmal-Film-Produktion "Der Schein trügt" als englischsprachige Version zur Verfügung: "In what we trust" lautet der englischsprachige Titel der 98-minütigen Dokumentation von Claus Strigel, die ab 2010 auch in den USA im Fernsehen ausgestrahlt wird. Infos zu "In what we trust" auf http://denkmal-film.com/inwhatwetrust/
Am Donnerstag, 2. Dezember 2009, referiert Dr. Andreas Poltermann von der Heinrich-Pöll-Stiftung in Berlin am MCI in Innsbruck über den "Green New Deal", mit dem der Klima- und Wirtschaftskrise als transatlantische Herausforderung begegnet werden kann - Infos zur Green-New-Deal-Veranstaltung hier
Der Talente-Tauschkreis Vorarlberg lädt am Donnerstag, 19. November 2009 um 19.30 Uhr zum Vortrag und am Samstag, 20. November 2009 von 9.15 bis 12.30 Uhr zum Workshop mit dem Theologen und Volkswirt Joachim Sikora zum Thema "Gemeinwohl-Ökonomie - ein Zukunftsentwurf". Weitere Infos zur Veranstaltung dazu hier...
Die Goldegger Herbstgespräche sind zwar vorbei, doch sie klingen in den TeilnehmerInnen noch immer nach, erfordert doch unsere komplexe Welt auch komplexe Lösungen. Zum Nachlesen stellen wir Ihnen noch zwei Themenbereiche vor: Am Samstag, 8. November 2009, referierten unter dem Motto "Eigenständiges Denken - Umbau unserer Zukunft" Gerald Häfner, Daniel Häni und Enno Schmidt zum bedingungslosen Grundeinkommen sowie Klaus Woltron über Vorschläge zur "Zähmung des Kapitalismus" - Bericht hier. Lichtblicke, wie die Energiewende von fossilen zu erneuerbaren Rohstoffen gelingen kann, lieferten am Sonntag Vormittag Josef Plank, Peter Vadasz und Raimund Holzer - mehr dazu hier. Die Goldegger Herbstgespräche gibt´s übrigens zum "Nachhören" auch auf CD. Info auf www.schlossgoldegg.at
Zum Goldegger "Ausklang" zählt ein Zweizeiler vom Waldviertler "Allrounder" Heini Staudinger:
"Will das Geld zur Wall Street laufen,
kannst dir hier drum nix mehr kaufen."
- danke Heini!
Nach “Bowling for Columbine”, “Fahrenheit 9/11” und “Sicko” geht der amerikanische Filmemacher Michael Moore in seiner neuen Kino-Doku "Capitalism - a love story" den Ursachen und Auswirkungen der globalen Finanzkrise nach. Seit November läuft der Film auch in österreichischen Kinos.„Dieser Film wird keine Lektion in Ökonomie“, so Moore gegenüber der USA TODAY, „sondern eher ein Vampir-Film. Nur, dass sich die Hauptakteure nicht am Blut ihrer Opfer weiden, sondern an ihrem Geld. Und, wie es aussieht, bekommen sie nie genug davon.“In der typischen Moore-Manier wird die Geschichte des Kapitalismus von den alten Römern bis heute erzählt. In Tirol läuft die Doku im Leo-Kino - weitere Info hier
"Souverän werden" - unter diesem Jahresthema steht das Veranstaltungsprogramm des Kulturvereines Schloss Goldegg in Salzburg, der von 6. bis 8. November 2009 zu den 10. Goldegger Herbstgesprächen unter dem Motto "eigensinnig. eigenständig - radikal anders leben!" einlud. Die Wirtschaftskrise ist noch nicht überwunden, steht durch den "Größen- und Wachstumswahn" unseres Wirtschaftsystems erst am Anfang. "Die Krise bietet die Chance, die Dinge grundlegend neu anzugehen", meinte Cyriak Schwaighofer vom Organisationskomitee bei der Begrüßung (Bild rechts). Wie kann das gehen, anders zu leben? "Wir haben nach Persönlichkeiten gesucht, die Perspektiven aufzeigen. Es geht um persönliche Wege - welche Potentiale kann man selbst nützen? Wie soll unsere Politik umgestaltet werden, um anders zu wirtschaften?", so Schwaighofer, der gemeinsam mit Moderator Günther Marchner und Heinz Kaiser das Konzept der spannenden und fächerübergreifenden Tagung zu Lebenskunst & Politik, Regionalwirtschaft, Grundeinkommen, Umbau unserer Zukunft und Energieautonomie entwarf. Mehr dazu...
Das Bildungshaus "Haus der Begegnung" der katholischen Diözese Innsbruck lädt am Samstag, 21. November 2009 von 9 bis 16 Uhr zum Seminar "Machen Sie mit Ihrem Geld doch, was Sie wollen - Einführung in ethisch-orientiertes Investment". Referent ist Dr. Markus SCHLAGNITWEIT, Priester, Sozialwissenschafter, Direktor der Katholischen Sozialakademie Österreichs aus Wien. Beitrag: 35 Euro. Anmeldung bis 13. November erforderlich. Mail-Kontakt: thomas.garber@dibk.at, weitere Info: www.hausderbegegnung.com
"eigensinnig.eigenständig - radikal anders leben!" unter diesem Motto werden die Goldegger Herbstgespräche von 6. bis 8. November 2009 auch dieses Jahr wieder den Diskurs über persönliche, wirtschaftliche und politische Wege in eine andere Zukunft anregen. Regionalwirtschaft und Regionalwährungen sind dieses Jahr eines der Kernthemen. Referenten sind u.a. Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises und Mitwirkender in Erwin Wagenhofers Film "Lets make money", Otmar Donnenberg, Mitbegründer der Triodosbank (NL), Christian Felber, Autor und Gründungsmitglied von ATTAC-Österreich, Veronika Spielbichler, Leiterin des Unterguggenberger Institutes Wörgl, Kaspanaze Simma, Bauernrebell aus Vorarlberg und Heini Staudinger, Gründer der Waldviertler Schuh- und Möbelwerkstatt GEA. Energieautarkie und Grundeinkommen runden als weitere Themenblöcke das Programm ab. Das Programm zum Download als pdf-Datei gibt´s hier - sowie weitere Infos und Anmeldung auf www.schlossgoldegg.at
"Die Kirchen sollen aus dem Zinssystem aussteigen", fordert heute, 30. Oktober 2009 der Initiativkreis 9,5 und schlägt an die Paulskirche in Frankfurt am Main analog zu Martin Luthers Thesenanschlag vor 492 Jahren "9,5 Thesen gegen Wachstumszwang und und für ein christliches Finanzsystem" an. Unter dem Titel "Wozu brauchen wir eigentlich Zinsen?" berichtet evangelisch.de über die Hintergründe der Aktion (hier anklicken). Martin Luthers Reformationsbewegung war eine Reaktion auf den Frühkapitalismus seiner Zeit. Er verurteilte das Zinsnehmen als Wucher: „Wiewohl der Zins ein zugelassener Handel ist, muss jeder zugeben, dass er das Werk tut, das der Wucher tut: Nämlich alle Länder, Städte, Herren und Volk beschweren und aussaugen und ins Verderben bringen. Dieses neu erfundene Geschäft macht sich zu einem frommen Schutzherrn des verdammten Geizes", zitiert Michael Bünker, Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche Österreichs den Reformator in seinen Gedanken zum Tag - hier hören und nachlesen.
Das Haus der Begegnung in Innsbruck lädt am Freitag, 20. November 2009 von 9 bis 19 Uhr zum Symposium "Segen und Fluch der Nachahmung - wirtschaftsethische Herausforderungen der Gegenwart in Unternehmenskultur und Finanzmärkten". Weitere Infos dazu hier...
Das Erste Deutsche Fernsehen ARD besuchte mit Geld-Expertin und Buchautorin (z.B. "Geld ohne Zins und Inflation" - download hier) Prof. Margrit Kennedy am Dienstag, 27. Oktober 2009 Wörgl für Drehaufnahmen, bei denen auch Wörgls Bürgermeister Arno Abler (Bild links) von Filmautor und Regisseur Ulli Stein (rechts) zum Interview über aktuelle Komplementärwährungs-Pläne gebeten wurde. Die Filmcrew mit prominenter Begleitung begab sich zudem auf "Spurensuche" zum historischen Wörgler Freigeld in der Stadt - hier im Bild bei der heute ausgebauten, 1932 mit Freigeld errichteten Sprungschanzenanlage, im Unterguggenberger Institut sowie im Heimatmuseum Wörgl. Die 45minütige Sendung "Geld ist nicht genug", in der auch über aktuelle Komplementärwährungen wie den Chiemgauer und Sterntaler berichtet wird, soll im Frühjahr 2010 ausgestrahlt werden. Der Sendetermin ist noch nicht fixiert. Zur Filmcrew zählten weiters Tobias Schlegl (Interviewpartner), Jens Müller-Ali (Ton) und Jan Kerhart (Kamera). Weitere Bilder vom Drehtag gibt´s hier in der Galerie...
Angesichts zunehmender Arbeitslosigkeit und der Unverschämtheit, mit der sich die Manager internationaler Bankkonzerne ungeachtet der angerichteten schweren Wirtschaftskrise höhere Bonuszahlungen als je zuvor zuschanzen, kann einem leicht das Lachen im Hals steckenbleiben. Eine Aufmunterung liefert da das Comic-Album zur Wirtschaftskrise "Der Schatz von Wörgl", das ein engagiertes Team aus Deutschland auf die Welt gebracht hat. Am 22. Oktober 2009 präsentierte das Unterguggenberger Institut in Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Wörgl, die als Regionalbank immer noch genossenschaftlich organisiert ist, die liebevoll gezeichnete Geschichte des Wörgler Freigeldes und freute sich, dazu den Zeichner Andreas Wehrheim begrüßen zu können (Bild).Mehr dazu hier...
Dass die Idee regionaler Währungskreisläufe heute aktueller denn je und wichtiger Bestandteil einer grundsätzlichen Geldsystem-Reform ist, zeigt Tobias Plettenbacher in seinem Artikel "Die Krise aus anderer Sicht" auf - der Buchautor und Experte für Komplementärwährungen (wir freuen uns, dass er auch Mitglied im Unterguggenberger Institut ist) veröffentlichte ihn in medianet(Link zur online-Ausgabe) und pdf-download hier
Der Dialog Neues Geld, zu dem das Haus der Begegnung in Innsbruck, das Zukunftszentrum Tirol und der Verein Tiroler Stunde laden, zeigt am Dienstag, 27. Oktober 2009 den neuen Dokumentarfilm "Der Schein trügt" (98 Minuten) und lädt anschließend zur Diskussion über den Film. Die Veranstaltung findet von 16 bis 19 Uhr im Zukunftszentrum Tirol, Universitätsstraße 15a in Innsbruck statt.
Modern leben ohne Betriebskosten für Wasser, Heizung, Strom und Abwasser zu bezahlen - wer denkt da nicht an den Wunschzettel ans Christkind? Dass es möglich ist, zeigt das ursprünglich in New Mexiko entwickelte Earthship-Konzept, das nun von einer handvoll engagierter Menschen an die europäische Umwelt angepasst wird. Das Ziel: Unabhängige Passiv-Energiehäuser, die rohstoffschonend aus Recycling- und Naturmaterialien gebaut werden. Eco-Buildings sind dank intelligenter Haustechnik buchstäblich Selbstversorger und bieten modernen Wohnstandard. Wie solche Gebäude funktionieren, konzipiert sind und in der Praxis gebaut werden, vermittelte von 10. bis 18. Oktober 2009 das internationale Trainingsseminar "Maker Difference - Eco-building for practical youth work" im Rahmen eines EU-Projektes in Cornwall, zu dem auch interessierte Teilnehmerinnen aus Tirol anreisten. Mehr dazu...
"Die Finanzkrise als Systemkrise - Warum wir erst am Anfang der Krise stehen" lautet der Titel eines Vortrage von Dr. Erhard Glötzl am Mittwoch, 4. November 2009 um 18.30 Uhr an der Universität Wien im Neuen Institutsgebäude NIG HS III. Univ.Doz. DI Dr. Erhard Glötzl befasst sich in seinem Vortrag im Speziellen mit der Rolle von Kapitaleinkommen als systemisches Problem. Weitere Infos zum Vortrag gibt´s hier...
Laut einer Commerzbankstudie kostete die im Herbst 2008 ausgelöste Finanzkrise bisher über 10 Billionen Dollar - pro Erdenbürger also rund 1.500 Dollar (Handelsblatt-Bericht dazu hier). "Das Thema unserer nächsten Mündener Gespräche am 24. und 25. Oktober 2009 ist also nach wie vor sehr aktuell: „Zur Krise auf den internationalen Finanzmärkten – Ursachen und Auswege“. Wir erwarten spannende Vorträge und Diskussionen", teilt Werner Onken von der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft mit. Weitere Infos und Anmeldeformular auf www.sozialwissenschaftliche-gesellschaft.de
Wie bringt man ein Kapitel Wirtschaftschaftsgeschichte mit Weltbedeutung in verständlicher und kurzer Form in eine ansprechende Bildergeschichte? Dieser Herausforderung stellten sich Textautor Peter Zimmermann von der NWO Dresden (Bild rechts), Szenarist "Mamei" (Bild Mitte) und der Zeichner Andreas Wehrheim (links) und stellten heuer im Frühjahr das höchst gelungene Resultat vor: "Der Schatz von Wörgl" betitelt sich das aktuelle Comic-Album zur Wirtschaftskrise, das die Geschichte von Michael Unterguggenberger und dem Wörgler Freigeld erzählt. Das Unterguggenberger Institut Wörgl freut sich, zum Jahr der Werte in Wörgl das Comic-Heft in Wörgl mit einer Ausstellung in der Raiffeisenbank Wörgl von 22. Oktober bis 13. November 2009 zu präsentieren und lädt alle Interessierten herzlich ein - mehr dazu...
"Der Niedergang des Dollars" titelt die britische Zeitung "The Independent" am Dienstag, 6. Oktober 2009 in einem Exklusiv-Report. Den Bericht auf englisch lesen Sie hier...
"easyswap" heißt eine neue Austauschplattform im Internet für Waren und Dienstleistungen mit weltweitem Einsatzgebiet, die in der Schweiz gegründet wurde. Als Währung dient die virtuelle Verrechnungseinheit swap, die nicht in konventionelle Währungen eingetauscht werden kann. Die Vermittlung kann kostenlos in Anspruch genommen werden und wird in fünf Sprachen angeboten. Zur Preisbildung definiert easyswap vier Arten von Dienstleistungsgruppen, wobei für die swaps die Stunde als Referenz dient. Auf Vorteile des neuen, professionell aufgezogenen Tauschsystems weist Gernot Jochum-Müller vom Talente-Tauschkreis Vorarlberg hin: "Damit könnten sich auch neue Gruppen organisieren". Weitere Infos auf http://www.easyswap.org/de
"Der Preis des Geldes" betitelt der TV-Sender 3Sat einen Thementag am Samstag, 3. Oktober 2009, der die Hintergründe der Finanzwelt beleuchtet und um 6.30 Uhr mit einem Interview mit dem ehemaligen Weltbank-Chefökonom Joseph Stiglitz zur aktuellen Krise beginnt. 24 Stunden lang beschäftigen sich Dokumentationen mit der Finanzwelt - mit Banken ebenso wie mit Mikrokrediten, Lottogewinnern und Managern. Dokus untersuchen den Fall der UBS-Steueraffäre am Schweizer Finanzplatz sowie den Staatsbankrott Islands. "Der Fall Lucona" steht ebenso am Programm wie "Der große Rausch", in dem der britische Investmentbanker Geraint Anderson über die Machenschaften der Spekulanten auspackt. Um 22.40 Uhr strahlt 3Sat den Dokumentarfilm "Der Schein trügt - eine Reise in die Rätsel des Geldes" aus, zu dem Autor Claus Strigel und Co-Regisseurin Julia Furch auch für Dreharbeiten zum Wörgler Freigeld ins Wörgler Heimatmuseum sowie ins Unterguggenberger Institut kamen. Das gesamte TV-Programm des 3Sat-Thementages finden Sie hier...
Eine Unternehmens-Allianz für eine lokale lebendige Wirtschaft organisiert BALLE - die "Business Alliance for Local Living Economies" in den Bereichen nachhaltige Landwirtschaft, erneuerbare Energie, Produktion ohne Abfall, unabhängiger Einzelhandel, Gemeinschaftskapital und ökologisches Bauen. Ziel der Webplattform www.livingeconomies.org ist es, lokale Wirtschaftsnetzwerke zu schaffen, die auf gemeinschaftsbasierten, ökologischen und fairen Regeln eine lebendige Lokalwirtschaft ermöglichen. Inmitten der Wirtschaftskrise brechen in den USA immer mehr Menschen auf, um Alternativen zur bestehenden Wirtschaft zu verwirklichen. Das Praxis Peace Institute lädt gemeinsam mit RSF Social Finance von 18. bis 23. Oktober 2009 in Sonoma, Californien, zur Tagung "Die Wirtschaft des Friedens", die sich auf die Suche nach vernünftigeren Handelsgeschäften und gerechteren Wirtschaftsbeziehungen macht. Dabei geht es auch um Komplementärwährungen und Wirtschaftsmodelle, die auf Kooperation statt auf Konkurrenz setzen. Infos zur Tagung gibt´s hier: http://www.praxispeace.org/conference09.php
Banken spekulieren wieder lustig drauf los, so als hätte es keine Finanzkrise gegeben. "Unser unerschütterliches Wohlstands-Urvertrauen hat aber Risse bekommen", schreibt Dominik Allemann auf www.bernetblog.ch und berichtet über eine regelrechte Renaissance der Tauschnetz-Idee in der Schweiz - ob "Tauschen am Fluss" in Zürich, das BonNetzBon-System in Basel oder das Luzerner Tauschnetz - seinen Beitrag lesen Sie hier...
Die aktuelle Wirtschaftskrise hat deutlich vor Augen geführt, wie wenig wir von internationalen Geldströmen und ihren Regeln wissen. 24 Stunden lang beschäftigt sich 3sat am Thementag "Der Preis des Geldes" am Samstag, 3. Oktober 2009 ab 6.30 Uhr mit den verschiedenen Facetten des Finanzsystems: mit Bankern, Banken, Spielern und Opfern. Um 22.35 Uhr wird der Dokumentarfilm "Der Schein trügt" ausgestrahlt. Filmausschnitte daraus gibt´s auf youtube: http://www.youtube.com/user/SCHEINtruegt
Aktuelle Informationen vom Interreg-Projekt zwischen dem Bregenzer Wald, Memmingen und Zürich sowie vom Verein za:rt liefert ein neuer Newsletter - hier anklicken.
attac Tirol und die Grüne Bildungswerkstatt laden am Mittwoch, 30. September 2009 in Innsbruck zu einem Vortrag mit Andreas Poltermann von der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin über den Green New Deal - einem Strategiepapier, das aufzeigt, wie Probleme des Klimawandels und der Finanzkrise gemeinsam gelöst werden könnten - mehr dazu...
Achtung: die Veranstaltung wurde verschoben - auf 2. Dezember 2009, Beginn 19 Uhr im Zukunftszentrum Tirol.
Seit 1991 besteht mit den Ithaca Hours im Bundesstaat New York eine der ältesten Komplementärwährungen im US-amerikanischen Raum. Die Initiative hat an mehr als 1.500 Teilnehmer Ithaca Hours in Form von Papiergeld im Wert von über 100.000 Dollar ausgegeben. Eine Ithaca Hour entspricht dem Wert von 10 Dollar und damit dem durchschnittlichen Stundenlohn im Landkreis (weitere Infos auf deutsch hier). Die Vorliebe für nachhaltiges Wirtschaften zeigt sich in Ithaca nicht nur beim Thema Geld: Inmitten der malerischen Seenlandschaft besteht seit 1992 ein Ökodorf, in dem großer Wert auf Leben im Einklang mit der Natur und in einer funktionierenden Gemeinschaft gelegt wird. Nach der Gründung von zwei Siedlungen mit je 30 Wohnungen entsteht gerade die dritte. Für die insgesamt 150 BewohnerInnen bieten zwei Gebäuce Platz für gemeinsame Mahlzeiten und zwei Bio-Bauernhöfe versorgen 1.000 Menschen im Ökodorf sowie in der Umgebung. Die Gemeinschaft organisiert sich diverse Dienstleistungen wie Gastronomie, Softwareentwicklung oder Gesundheitsberatung selbst und plant den Bau eine Schulungszentrums sowie einer Pflanzenkläranlagen. Weitere Infos über das spannende Ökodorfprojekt von Ithaca gibt´s auf http://ecovillageithaca.org./evi/
Die Erfolge des Wörgler Schwundgeldes beeindruckten in den 1930er Jahren den amerikanischen Volkswirtschaftsprofessor Irving Fisher, wie dessen Assistent Hans Chorssen in seinen Erinnerungen schreibt (hier anklicken). Dem staatlichen Währungsamt Gesells entsprach dann Fishers "100 % Geld"- Vorschlag, den nach Jahrzehnten Joseph Huber mit der Vollgeld-Idee wieder aufgreift. Dem Thema Geldschöpfung in öffentlicher Hand widmet sich eine Tagung in der Schweiz am 18. und 19. September 2009. "Den meisten Menschen ist unbekannt, dass der allergrößte Teil unseres Geldes von privaten Banken als Kredit geschöpft wird und dass die schweizerische Nationalbank dadurch nur einen sehr beschränkten Einfluss auf die Geldschöpfung bzw. Geldmenge hat. Das Arbeitstreffen soll der erste Schritt für das Einreichen einer Verfassungsinitiative sein", kündigt Thomas Brändle, Kantonsrat (Freisinnige) an. "Eine Umsetzung der "Geldschöpfung in öffentlicher Hand", behindert die ungerechtfertigten, leistungslosen Extragewinne der Privatbanken und die sich wiederholenden Finanzblasen und ermöglicht eine gerechtfertigte Mehreinnahme für die öffentliche Hand und damit die Gesellschaft anstelle privater Gewinne von Einzelnen. Als direkte Folge wird eine nachhaltigere Wirtschaft ermöglicht und der Sozialbereich sowie die Ökologie profitieren." Weitere Infos zur Veranstaltung: http://www.inwo.ch/geldschoepfung.html
Das Büro für Zukunftsfragen in Vorarlberg arbeitet mit dem Talentetauschkreis Vorarlberg zusammen und hat nun einen eigenen Talente-Gutschein. Unter dem Motto "tua eppas" wird für die Aktion "gemeinsam engagiert" geworben. So kommt dieser Gutschein z.B. bei der Dornbirner Messe von 9.-12. September zum Einsatz. Beim „tua-eppas-Gewinnspiel“, welches vom Büro für Zukunftsfragen in Kooperation mit der VLV angeboten wird, werden täglich Talente-Gutscheine, das ZwEITGELD im Ländle, zur Unterstützung einer lebendigen regionalen Wirtschaft verlost. Eingelöst werden kann dieser Gutschein bei allen Betrieben, die beim Talentetauschkreis Vorarlberg mitmachen. In Vorarlberg ist die Hälfte der Bevölkerung ehrenamtlich engagiert. Diesen Menschen widmet sich die Sonderschau auf der Dornbirner Messe - weitere Infos dazu hier.
Die Wirtschaft agiert ökologisch gesehen nicht unbedingt nachhaltig - spätestens mit der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise steht auch die ökonomische Nachhaltigkeit in Frage. Experten diskutieren, welche Herausforderungen anstehen - und zwar in der Radio-Sendung Ö1 Journal Panorama von Elisa Vass im ORF Radio Ö1 am Donnerstag, 10. September 2009 von 18.25 bis 18.55 Uhr. Im Mittelpunkt der Sendung "Lehren aus der Wirtschaftskrise: Wie können wir zu einer nachhaltigen Marktwirtschaft kommen?" steht die Veranstaltung "Nachhaltige Marktwirtschaft. Was können WirtschaftswissenschafterInnen beitragen?”, die das Ökosoziale Forums gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung diese Woche organisiert hatte. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es auf: http://www.oekosozial.at/osf/osf?cid=30465
Die Raiffeisenbank Vorderes Ötztal in Tirol erinnert in ihrem Kundenmagazin 2009 unter dem Titel "Ein Tiroler Weg aus der globalen Krise" an die Wirtschaftskrisenhilfe mit Wörgler Freigeld 1932/33. Angesichts der aktuellen Krise lohne sich ein Blick in die Tiroler Geschichte. Der Beitrag kann auch online auf der Homepage der Raiffeisenbank nachgelesen werden - hier anklicken
Das bedingungslose Grundeinkommen als Antwort auf die Krise und Weg in die Zukunft - dieses Anliegen erhält derzeit immer mehr Rückenwind im deutschsprachigen Raum. Über die Aktivitäten informieren Enno Schmidt und Daniel Häni mit ihrem Newsletter (download hier) sowie der Münchener Grundeinkommenskongress von 11. bis 13. September 2009, der mit dem Slogan "Du bis der Grund für ein Einkommen" zur Teilnahme einlädt - weitere Infos und Anmeldung auf www.grundeinkommenskongress.de
"Der Schein trügt - eine Expedition in die Rätsel des Geldes" lautet der Titel einer 98minütigen TV-Dokumentation übers Geld, für die sich die Denkmal-Filmcrew aus München mit Autor Claus Strigel (Bildmitte), Kameramann Waldemar Hauschild und Tontechnikerin Julia Furch dieses Frühjahr hinter die Kamera stellte. Am 27. März 2009 verbrachte das Filmteam einen Tag in Wörgl, um in der Stadt, im Heimatmuseum und im Unterguggenberger Institut übers Wörgler Freigeld sowie zum Thema Komplementärwährungen heute zu recherchieren. Der Dokumentarfilm wird nun erstmals im Fernsehen vom Bayerischen Rundfunk am 15. September 2009 um 22.35 Uhr ausgestrahlt. Ein weiterer Sendetermin ist am 3. Oktober 2009 im Rahmen eines Thementages rund ums Geld auf 3SAT, Beginn ist ebenfals um 22.35 Uhr. Weitere Infos zum Film auf www.denkmal-film.com
Löst wirtschaftliches Wachstum unsere Probleme wie Arbeitslosigkeit, steigende Armut, Umweltverbrauch und -verschmutzung oder verursacht es diese Probleme erst? Diese Fragestellung liegt dem Projekt "Wachstum im Wandel" zugrunde, das sich mit den Möglichkeiten für ein qualitatives Wachstum auseinandersetzt - für ein anderes Wachstum - das mit einer nachhaltigen Entwicklung im Einklang steht. Das Projekt läuft unter der Dachmarke "Wachstum im Wandel", unter der verschiedene Institutionen Aktivitäten veranstalten, die zu einem "größeren Ganzen" beitragen – um Kräfte zu bündeln und mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Aktivitäten werden bis zu einer internationalen Konferenz Ende Jänner 2010 aufeinander aufbauend gestaltet. Weitere Infos dazu unter http://www.wachstumimwandel.at/
Die Wirtschaftskrise führt zu vermehrtem Interesse am Thema Geld und Komplementärwährung. Das zeigt sich einerseits in zunehmender Wahrnehmung des Themas in den Medien ebenso wie in Anfragen bei bestehenden gemeinnützigen Komplementärwährungs-Systemen. Nur: einfach funktionierende Systeme kopieren ist nicht die Lösung. Hinter erfolgreichen Komplementärwährungen stehen Netzwerke, die für die jeweiligen Anliegen der Gemeinschaft maßgeschneiderte Systeme entwickelt haben. Worauf kommt es also an, wenn sich eine Gruppe entschließt, sich selbst über ein zusätzliches Zahlungs- und Verrechnungsmittel zu organisieren? Der Verein za:rt für die Zusammenarbeit regionaler Transaktionssysteme bot am 17. und 18. August 2009 im Bildungshaus St. Arbogast in Vorarlberg eine Komplementärwährungs-Entwicklungswerkstatt an, bei der Gernot Jochum-Müller, Obmann des Talentetauschkreises Vorarlberg, einleitend einen Überblick über Komplementärwährungen und ihre Zielsetzungen gab (Bild). Mehr dazu...
Enno Schmidt und Daniel Häni von der Initiative Grundeinkommen aus der Schweiz liefern mit ihrem neuen Filmbeitrag über die Greifswalder Tagesmutter Susanne Wiest, die als Direktkandidatin für ein bedingungsloses Grundeinkommen bei der deutschen Bundestagswahl am 27. September 2009 antritt, einmal mehr viele gute Argumente für die finanzielle Grundsicherung aller Menschen. Susanne Wiest brachte zur Überraschung vieler Anfang 2009 eine Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen im Deutschen Bundestag ein, der sich über 50.000 Menschen anschlossen. Sie ist bei der bevorstehenden Bundestagswahl nicht die Einzige, die für dieses Anliegen politisch aktiv wird. Infos über weitere Direktkandidaten gibt´s auf du-kannst-grundeinkommen-waehlen.de und den sehenswerten Film von Enno Schmidt und Daniel Häni auf http://vimeo.com/6184109
Eine Runde am Geldsystem interessierter Menschen lädt am Samstag, 5. September 2009 in Wien zum nächsten "Geldfrühstück" ein. Weitere Infos dazu gibt´s hier...
Zinsen verteuern Kredite - und je länger sie laufen, umso mehr Zinsen fallen an. Zinsen verteuern damit lang laufende Wohnbaukredite. Dem können Konsumenten in Schweden entkommen: Dort wurde 1965 Schwedens erste zinslose Bank als Genossenschaftsbank gegründet. Die JAK-Bank - die Anfangsbuchstaben stehen für Land, Arbeit und Kapital - bietet ihren Mitgliedern zinslose Spardarlehen. 2007 gehörten der Genossenschaftsbank 33.000 Mitglieder an, die rund 87 Millionen Euro Bankeinlagen verwaltete und 28 Zweigstellen betreibt. Über die JAK-Bank berichtete bereits 2004 Matthias Lohrer in der "taz" - hier weiterlesen. 2007 erstellte der italienische Journalist Giorgio Simonetti eine TV-Dokumentation über die JAK-Bank, die sie hier sehen: http://www.youtube.com/watch?v=aW2pj109Cr8&fmt=18
Die Wirtschafts-Online-Redaktion der "Zeit" widmet sich dem Thema "Geschichte des Geldes" und richtete dazu auf http://www.zeit.de/online/2009/33/bg-geld eine Galerie ein, in die auch das Wörgler Freigeld aufgenommen wurde - hier anklicken. Die Geschichte des Geldes in Bildern beginnt vor mehr als 2600 Jahren mit den Münzen des griechischen Herrschers Krösus, führt über Kakaobohnen als Zahlungsmittel der Azteken, Salz-, Stein- und Muschelgeld bis hin zum Metall- und Papiergeld. Die Hyperinflation der 1920er Jahre ist ebenso Thema wie das heutige "Plastikgeld". Die größten Crashes des Kapitalismus bringt die "Zeit" online auf http://www.zeit.de/online/2009/33/bg-blasen
Das Bildungshaus St. Arbogast lädt in Kooperation mit dem Talentetauschkreis Vorarlberg und der Talente-Genossenschaft im Rahmen der Vortragsreihe "WERTschaften" am Montag, 17. August 2009 zum Vortrag über das Wirtschaftsnetzwerk Ecosimia in Peru. Weitere Infos hier...
Einen Beitrag zur kontroversiellen Diskussion zum Thema Zinskritik liefert Dr. Gero Jenner mit seinem 2008 erschienen Buch "Das Pyramidenspiel". Darin geht er u.a. der Frage nach, ob, wie und in welchem Ausmaß der Zins von unten nach oben verteilt. "Jeden dritten Euro gibt der Konsument heute für den Zinsendienst aus" , ist Dr. Gero Jenner überzeugt, der zum Thema Wirtschaft und Wirtschaftspolitik mit seinem Ökopolitischen Portal eine informative Website anbietet. Weitere Infos auf http://www.gerojenner.com/
"Harte Zeiten führen zu Lokalwährungen" titelt das "Time Magazine" am 12. Juli 2009. Immer mehr Regionen in den USA geben eigene Währungen aus, berichtet Judith Schwartz und informiert ausführlich über die Regionalwährung in Berkshire County, die seit 2006 auf Initiative von Susan Witt von der E.F.Schuhmacher Society (www.smallisbeautiful.org) herausgegeben wird - den ausführlichen Bericht lesen Sie hier. Für 95 US-Dollar gibt´s 100 BerkShares. Seit 2006 kamen 2,5 Millionen BerkShares in Umlauf. Die Erfolgsstory interessierte auch Andy Jordan vom Wallstreet Journal - seinen Videobeitrag gibt´s online auf http://berkshares.org. BerkShares-Administratorin Susan Witt - hier im Bild mit BerkShares Inc.-President Asa Hardcastle beim Zählen von BerkShares in der Berkshare-Bank - arbeitet für die E.F.Schumacher Society und stellt angesichtes des Trends zur Regionalwährung grundsätzliche Fragen zum Thema Geld: Wer soll eine Währung ausgeben? Auf welcher Basis? Und wie wird sie bewertet? Mehr zur E.F.Schumacher Society gibt´s hier.
Die 45. Mündener Gespräche der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft am 24. und 25. Oktober 2009 befassen sich mit dem Thema "Zur Krise auf den internationalen Finanzmärkten - Ursachen und Auswege". Das ausführliche Programm mit allen Informationen gibt´s hier...
Den ursächlichen Zusammenhang zwischen Wirtschaftskrise und Geldsystem stellt Douglas Rushkoff in seinem neuen Buch "Life Inc." her und fordert im Zuge einer grundsätzlichen Neuorientierung unserer Gesellschaft auch Währungsvielfalt ein. Douglas Rushkoff liefert einen historischen Rückblick auf die Entwicklung unserer Wirtschaft und ortet den Ursprung unseres Debakels, vom Spätmittelalter bis heute im bestehenden kapitalistischen Geldsystem. Rushkoff sieht die spekulative Wirtschaft zusammenbrechen und zeigt mit seinem Buch Life Inc. auf, wie man sie durch den Aufbau einer menschlicheren Gesellschaft ersetzen kann. Die gegenwärtige Finanzkrise wertet er als eine historische Gelegenheit, den Handel und Kommunen wiederaufleben zu lassen auf der Basis der Realwirtschaft. Weitere Infos zum Buch sowie Videoclips mit Interview-Beiträgen des Autors zum Buch gibt´s hier...
Die Solidarregion Weiz als Initiative für eine Globalisierung an der Basis wurde heuer mit einem Sozialmarie-Preis als "Basisbewegung par excellence" ausgezeichnet. Der "Weizer Aufruf" zeigt, wie jeder einzelne zu einer Reform der Gesellschaft beitragen kann. Zu den bearbeiteten Themenkreisen zählt auch die Regionalwährung "Styrrion", die 2005 von der Waldorfschule in Graz ins Leben gerufen wurde. "Nun arbeiten wir an einer Ausdehnung des Systems nach Weiz", berichtet Thomas Matzer vom Styrrion-Vorstand. Da es nach gutem Start aufgrund von Kreislauf-Problemen zur Stagnation des Systems kam, laufen derzeit im Vereinsvorstand zudem Überlegungen, wie der Styrrion auch für die Ausgangsregion noch attraktiver gestaltet werden kann. Weitere Infos zum Styrrion auf www.styrrion.at.
Die Website der Solidarregion auf www.solidarregion.at gibt einen guten Einblick in die Arbeit der vorbildlichen Initiative und bietet u.a. mit dem Vortrag von Gero Jenner zum Thema "Wie sozial ist die Globalisierung?" interessanten Lesestoff. Den Beitrag gibt´s auf http://www.solidarregion.at/bis_ref_jenner_270106.php
Einen interessanten Tipp für alle - vor allem jene, die wissenschaftlich sich mit dem Thema Komplementärwährung beschäftigen, haben Dr. Niko Peach und Dipl.Ök. Werner Onken vom Postwachstumsökonomie-Portal an der Uni Oldenburg: Auf http://www.cc-literature.org/ findet man online jede Menge Informationen zu Regionalwährungen. Die Online-Datenbank wurde mit Hilfe der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen ins Netz gestellt und wird von Rolf F. H. Schroeder aus Bremen (General Editor), Marie Fare, Université Lumière Lyon (Focus: French Literature) und Yoshihisa Miyazaki, Hokkaido University (Focus: Japanese Literature) betreut.
Ein Indiz für die durch die Bankenkrise ausgelöste "Kreditklemme" ist das Boomen von Internet-Kreditplattformen wie smava: Hier kommt der Kredit nicht von der Bank, sondern von Privatpersonen. Die Plattform smava zählt unter den Anbietern laut Stiftung Warentest zu den besten. "Die Bank sind Sie", lautet die Firmenphilosophie, über die auch die Tagesschau im deutschen Fernsehen sehr positiv berichtete - siehe http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video405684.html. Mehr über die Online-Kreditplattform von der Stiftung Warentest gibt´s hier.
"Es werde Licht - es werde Krise" titelt ein Essay von Norbert Häring im Handelsblatt, in dem er ausführlich den tieferen Hintergrund der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise inklusive der historischen Entwicklung des Bankensystems schildert. Seine Analyse: "Die Vorschläge zur Regulierung der Finanzmärkte gehen an einem fundamentalen Problem vorbei: Banken schaffen mit einem simplen Trick seit Jahrhunderten scheinbaren Reichtum, der sich immer wieder in Luft auflöst. Seit 1970 hat diese Praxis weltweit 124 systemische Bankenkrisen beschert". Den gesamten Artikel zum Nachlesen gibt´s hier..
"Am 30. August 2009 wird es den sächsischen WählerInnen erstmalig möglich sein, jenseits aller Krisenbewältigungsversuche symptomatischer Natur und gescheiterter Wirtschaftsmodelle, bei den Landtagtswahlen eine wirkliche Alternative zu wählen. Wir stehen für eine von kapitalistischen Zwängen befreite Marktwirtschaft - eine menschliche Marktwirtschaft. Mit einem neuen Geldsystem und einem sozialen Bodenrecht, welches den Menschen dient", kündigt Peter Zimmermann von der Humanwirtschaftspartei die Kandidatur von 12 sächsischen BürgerInnen auf der Liste der Humanwirtschaft an. Zimmermann: "Noch immer ist es, trotz zig Milliarden-Neuverschuldung und Milliarden-Bürgschaften der Finanzpolitik nicht gelungen, das Geld nachfragewirksam in den Kreislauf der Wirtschaft zurückzuführen. Das hat systemische Ursachen. Genau an diesen setzt die HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI an. Bitte informieren sie sich dazu in unserem Programm." Zur Erreichung der Kandidatur ist die Partei ein Bündnis mit der Bürgerinitiative "Alternative Dritter Weg" (A3W) eingegangen. Weitere Infos zu den KandidatInnen sowie zum Wahlprogramm gibt´s hier.
Der Vermögensverwalter und "Börsen-Guru" Marc Faber sagt im Focus-Interview am 15. Juli 2009, dass für den Dollar eine Hyperinflation droht. Er ist der Meinung, dass die USA ihre Schulden nicht zurückzahlen können, in der Krise Aktien und Edelmetalle bessere Anlagewerte sind und das Papiergeld-System irgendwann bankrott ist. Das gesamte Interview lesen Sie hier.
Ein bemerkenswertes Interview mit dem deutschen Wertpapierhändler Dirk Müller "Dr. Dax" brachte am 10. Juli 2009 die österreichische Tageszeitung Der Standard. Der Finanzexperte sieht unter dem Titel "Dann säuft der Karren ab" noch längst nicht das Ende der Krise, sieht die nächste Blase schon platzen und rät zum Kauf von "Werthaltigem". Das ganze Interview gibt´s hier: http://derstandard.at/fs/1246541944734/STANDARD-Interview-Dann-saeuft-der-Karren-erneut-ab. Die Finanz- und Weltwirtschaftskrise beschäftigt auch den Föhrenbergkreis, einen Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen und UnternehmerInnen. Hier ein interessanter Link dazu: http://fbkfinanzwirtschaft.wordpress.com/
Die globale Wirtschaftskrise dominiert seit Monaten Medien, Politik und Alltagsgespräche. Die Auswirkungen betreffen viele Menschen sehr direkt. Kurzarbeit, Jobverlust, verlorene Ersparnisse, Milliarden für Banken und drohende Sparpakete. Attac Österreich veranstaltet vor diesem Hintergrund von 15. bis 19. Juli 2009 in Krems a.d. Donau die 8. Sommerakademie und öffnet damit einen Diskussionsraum für den Erfahrungs- und Wissensaustausch über die Alternativen zur Krise und jetzt notwendige Weichenstellungen. Entsprechend dem Motto: „Alternativenwerkstatt zur globalen Krise - Antworten statt Sprachlosigkeit". Im Rahmen der SommerATTACedmie findet am 16. Juli 2009 eine Fishbowl-Diskussion zum Thema Geldreform mit Elmar Altvater (emer. Prof. Feier Universität Berlin), Karin Küblböck (Ökonomin, Attac Austria), Stefan Zoklits (Unternehmer und Lebenskünstler) und Veronika Spielbichler (Leiterin Unterguggenberger Institut) statt. Weitere Infos zur ATTAC-Sommerakademie auf http://www.attac.at/soak09.html
Der Talente Tauschkreis Vorarlberg bietet in Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus St. Arbogast ab 17. August 2009 eine interessante Veranstaltungsreihe zum Thema anders Wirtschaften unter dem Motto "WeRTSCHAFTEN" an. Am 17. August wird das lebendige Wirtschaftsnetzwerk Ecosimia aus Equador von Rebeca und Mauricio Wild vorgestellt. Tags darauf bietet der Verein za:rt eine Entwicklungswerkstatt für komplementäre Währungssysteme (Info hier). Wie funktionieren die Langenegger Talente? Das ist Thema am 29. September 2009. Ethische Geldanlage am Beispiel der Steyler Bank, dazu gibt´s einen Vortrag am 5. Oktober, und am 19. und 20. November 2009 drehen sich ein Vortrag und ein Workshop mit Joachim Sikora um das Thema Zukunftsentwurf Gemeinwohlökonomie. Weitere Infos zur Vortragsreihe gibt´s hier.
Die sozialistische Jugend Österreichs tritt angesichts der bestehenden Verteilungsproblematik - Anstieg der Armut bei vielen auf der einen Seite und des Reichtums bei wenigen auf der anderen - dafür ein, die Vermögensbesteuerung wieder einzuführen. Vorschläge sowie die Kampagne dazu gibt´s auf der Website www.reichebesteuern.at
Seit 2. Juli 2009 ist es offiziell: der US-Bundesstaat Californien ist pleite, Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat den Haushalts-Notstand ausgerufen (weitere Info hier). Damit gibt Californien erstmals seit 1992 wieder Schuldscheine aus, um damit Staatsausgaben zu finanzieren. Ob diese von allen Banken in Zahlung genommen werden, steht noch nicht fest. Der Staat greift damit auf die Methode zurück, sich durch einen Vorgriff auf künftige Steuereinnahmen zu finanzieren. Ernst Dorfner aus Linz von der Taxos-Initiative erinnert in diesem Zusammenhang an die gelungene Wirtschaftsbelebung seinerzeit durchs Wörgler Freigeld: "Das heißt:nun für heute: Der Staat kann mit Steuergutschriften zahlen, den Taxos. Taxos sind gut teilbare Steuergutschriften, die auch von ihm zur Begleichung der Steuer angenommen werden. Schwarzeneggers Vorschlag braucht nur zwei Ergänzungen, um dem Wörgler Experiment zu entsprechen." Weitere Infos über Taxos auf www.taxos.info
Wie kann es Tirol gelingen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise herauszukommen? Welche neuen Ansätze und Lösungen sind möglich und notwendig? Dazu findet am Donnerstag, 9. Juli 2009 um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung in Innsbruck eine Podiumsdiskussion statt. Am Podium: Dr. Hannes Schmid, Vorstandssprecher Raiffeisen Landesbank Tirol, Innsbruck; Ing. Gerhard Stocker, Firmengründer STASTO, Innsbruck; Christian Switak, Landesrat für Finanzen, Innsbruck und Dr.in Silke Ötsch, Mitglied AG Finanzmärkte und Steuern von ATTAC Deutschland, Innsbruck.
Die Theologische Fakultät der Universität Dortmund startete ein ökonomisch-kirchenpolitisches Projekt mit der Ausarbeitung von „9,5 Thesen gegen Wachstumszwang und für ein christliches Finanzsystem“, verfasst von Ralf Becker, Gundula Frieling, Heiko Kastner und Thomas Ruster weisen einen biblisch gebotenen und ökonomisch zukunftsfähigen Weg aus der Krise der Finanz- und Weltwirtschaft. Es ist geplant, die Thesen am Reformationstag 2009 analog zu Luthers Thesen an Kirchentüren anzuschlagen. Die Thesen sind im Dezember 2008 an alle katholischen und evangelischen Bischöfe in Deutschland, Österreich und der Schweiz, an die Ordensleitungen und die Leitungen kirchlicher Verbände mit der Bitte um Reaktion verschickt worden. Zur Zeit werden die Antworten ausgewertet. In Österreich engagiert sich Josefa Maurer für die Verbreitung der Thesen und wandte sich dafür auch an die österreichische Bischofskonferenz.
Das Museum Industriekultur Osnabrück bietet seinen jüngsten Besuchern etwas Besonderes: Falschgeld drucken! "Wer Falschgeld herstellt und dabei erwischt wird, kommt normalerweise in das Gefängnis. Dieses Schicksal wird uns hoffentlich erspart bleiben, wenn wir in der historischen Druckwerkstatt des Museums selbst einen 17- oder 30-Euroschein drucken. Ob wir die Fälschungen dann allerdings beim Einkaufen loswerden, ist eine andere Frage", meint das Museumsteam, das die Geld-Druck-Aktion als Gag für Kindergeburtstage anbietet. Weitere Infos dazu hier...
Barack Obamas Wahlslogan "Yes we can!" ist wohl allen noch in guter Erinnerung. Zumindest auf das Schuldenmachen trifft das zu - die Frage ist nur, wie lange noch. Über die Höhe der US-amerikanischen Staatsschulden gibt´s eine "Online-Schuldenuhr" mit dem laufend aktualisierten Stand auf http://www.usdebtclock.org/ Die Betreiber der Website gehen aus dem Internet-Auftritt leider nicht hervor.
Der ZDF strahlt am Montag, 29. Juni 2009 ab 19.25 Uhr in der Sendereihe WISO die Dokumentation "Die große Gier - wie Banken unsere Zukunft verspielen" aus. Fazit der Analyse der Wirtschaftsjournalisten: Die Krise geht weiter - und dazu tragen auch die Banken weiterhin maßgeblich bei. Weitere Infos zur Sendung inklusive Trailer sehen Sie hier...
Dipl.Ök. Werner Onken beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Thema Geld- und Bodenreform sowie Freiwirtschaft, sammelte ein umfangreiches Archiv zu diesen Themen und übersiedelte dieses vor gut einem Jahren an die Universität in Oldenburg (Info hier). Dort befasst man sich mit Themen der Grenzen des Wirtschaftswachstums und Vorschlägen, wie die "Postwachstumsökonomie" gestaltet werden kann. Auf dem Internet-Portal www.postwachstumsoekonomie.de, für das Werner Onken gemeinsam mit Dr. Nico Paech verantwortlich zeichnet, finden sich eine Reihe von Beiträgen renommierter WissenschaftlerInnen wie Hans Christoph Binswanger zu "Wachstumszwang versus Nachhaltigkeit",Prof. Clarita Müller-Plantenberg zur "Solidarischen Ökonomie in Brasilien" oder der Beitrag von Thomas Betz über Keynes Bancor-Plan als Beitrag zu einem künftigen Nord-Süd-Ausgleich. Reinschauen lohnt sich!
Die Initiative Grundeinkommen findet grenzüberschreitend in der Schweiz, in Deutschland sowie in Österreich immer mehr Befürworter. Ein sehr engagiertes Team um Daniel Hänli und Enno Schmidt aus Basel (www.initiative-grundeinkommen.ch) koordiniert mittlerweile eine ganze Reihe kreativer Aktivitäten, um für das Thema Aufmerksamkeit zu gewinnen. So strebt eine parteilose Kandidatin bei der deutschen Bundestagswahl mit dem Thema bedingungsloses Grundeinkommen den Einzug ins Parlament an (www.grundeinkommen-bundestag.de), auf facebook läuft die Aktion "Bedingungsloses Grundeinkommen überholt die Parteien", von 14. bis 20.September 2009 findet eine "Woche des Grundeinkommens" (www.woche-des-grundeinkommens.eu) statt und zudem gibt´s noch eine Reihe von Krönungsinitiativen - das gesamte Programm zum Nachlesen gibt´s hier
Die Deutsche Bundesbank berichtet in ihrem neuen Monatsbericht vom Juni 2009 über die Entwicklung des Bargeldes. Demnach gibt es eine auffällig hohe Nachfrage nach 200er und 500er Banknoten. Hier der Link zum Monatsbericht, in dem sich die besagte Darstellung auf den Seiten 49 ff findet: http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/monatsberichte/2009/200906mb_bbk.pdfDie „Süddeutsche Zeitung“ berichtet darüber am 22. Juni 2009 unter der Überschrift „Deutsche horten Bargeld – Das große Hamstern“: http://www.sueddeutsche.de/finanzen/477/472996/text/ Danke für den Info-Tipp an Werner Onken und Eva-Maria Hubert!
Toller Erfolg für den österreichischen Dokumentar-Filmer Erwin Wagenhofer: Der Film "Lets make Money" hat den Deutschen Dokumentarfilmpreis gewonnen! Der Film zur Finanzkrise zeige eindrucksvoll, wie unsere Welt ökonomisch und technologisch funktioniere, begründete die Jury am Donnerstag, 19. Juni 2009 in Ludwigsburg ihre Wahl. Außerdem dokumentiere der Film, wie viel Psychologie und Philosophie hinter diesen Mechanismen stecke. Seit 18. Juni 2009 ist die sehenswerte Doku auch als DVD im Handel erhältlich. Der höchst dotierte Preis für deutschsprachige Dokumentarfilme wird alle zwei Jahre für herausragende Produktionen überreicht. Träger des mit insgesamt 25.000 Euro verbundenen Preises sind die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, das Haus des Dokumentarfilms und der Südwestrundfunk (SWR). Herzlichen Glückwunsch an Erwin Wagenhofer und sein Team! Der Film kann online bei http://shop.filmladen.at bestellt werden.
Zum 19. Mal fand von 11. bis 14. Juni 2009 das Münchner Comicfestival im Alten Rathaus sowie den Kunstarkaden direkt am Marienplatz statt. Mit dabei: "Der Schatz von Wörgl". Zeichner Andreas Wehrheim signierte gern die Hefte, die heuer im März druckfrisch im Holzhof-Verlag herausgegeben wurden. Das 24seitige Comic nach dem Storyboard von Mamei (www.mamei.com) erzählt die Geschichte des Wörgler Freigeldes mit Bürgermeister Michael Unterguggenberger in der "Hauptrolle". Die Comic-Hefte sind um 5 Euro im Zeitschriftenhandel sowie in Wörgl im Unterguggenberger Institut erhältlich. Weitere Infos zum Comic auch unter http://www.woergl.comic.online.ms/
Foto: Peter Zimmermann
Tolles Feedback zum "Der Schatz aus Wörgl" aus der Comic-Szene: "Das sollte man sich anschauen" meint Splashcomics - die Bewertung kann man hier nachlesen
"Wohlstand für alle in Harmonie mit der Natur" lautet das Motto des nächsten Dialoges "Neues Geld" am Freitag, 26. Juni 2009 von 16 bis 19 Uhr im Zukunftszentrum Tirol, Universitätsstraße 15a in Innsbruck, bei dem das Konzept der "Natürlichen Ökonomie" vorgestellt wird. Am 2. Juli 2009 gibt´s eine Show mit Diskussion mit Klaus Werner-Lobo, Buchautor und Clown aus Wien, zum Thema "Uns gehört die Welt - Macht und Machenschaften der Multis". Infos hier.
Der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus schlägt eine Social Business Economy vor, mit der sich die Wirtschaft nicht länger in den Dienst der Gewinnmaximierung, sondern der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen stellt. Illusion? Mit erstaunlicher Geschwindigkeit schließen sich kluge Köpfe aus allen Sektoren der Weltgesellschaft seinen Ideen und Vorschlägen an. Was man unter "Social Business Economy" versteht und welche Chancen für eine Weiterentwicklung unserer Gesellschaft darin stecken, damit befasst sich das Buch "Gute Geschäfte. Humane Marktwirtschaft als Ausweg aus der Krise." Autoren sind Franz Alt und Peter Spiegel, das 250 Seiten umfassende Buch gibt´s um 19,80 Euro beim Aufbau-Verlag. Die Erstvorstellung des Buches zur Kampagne "Next Wall to fall", mit der Social Business in den nächsten Monaten zu einer gesellschaftlichen Bewegung aufgebaut werden soll, findet am 27. Juni 2009 von 13 bis 15 Uhr an der Freien Universität Berlin – Henry-Ford-Bau – Audimax Garystr. 35, 14195 Berlin-Dahlem statt. Eintritt frei, Anmeldung erbeten bis 25. Juni 2009 an: office(at)genisis-institute.org Weitere Infos zu "Social Business" gibt´s auf der Website des Genisis-Institutes unter http://www.genisis-institute.org
Nach We Feed the World, der spektakulären Dokumentation über unsere Nahrungsmittel hat der Filmemacher Erwin Wagenhofer einen neuen, aufrüttelnden Dokumentarfilm für das Kino gedreht: In Let’s make MONEY folgt er der Spur unseres Geldes im weltweiten Finanzsystem.Ab 18. Juni 2009 gibt´s Lets make Money auch als DVD im Handel. Wagenhofer blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: „Lassen Sie ihr Geld arbeiten!“ Doch Geld kann nicht arbeiten: arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen. Zitate zum Film: „beeindruckender Film… atemberaubend… gnadenlose Abrechnung mit dem Neoliberalismus“ Die Zeit, Christiane Grefe.„der definitiv anschaulichste Beitrag zur Finanzkrise“ Spiegel TV. Regie: Erwin Wagenhofer, 107 Min, ab 6 Jahren mit Untertitel für Hörbehinderte. Auf der DVD befindet sich zudem Bonusmaterial (Making Of, Teaser&Trailer, Audiokommentar, Unterrichtsmaterial als .pdf Datei). Weitere Info: www.letsmakemoney.at
Das Haus der Begegnung in Innsbruck, Rennweg 12, lädt am Donnerstag, 18. Juni 2009 um 19.30 Uhr zum Vortrag mit Dr. Markus SCHLAGNITWEIT, Theologe, Sozialwissenschaftler, Direktor der Katholischen Sozialakademie Österreichs, Wien zum Thema "Die Finanz- und Wirtschaftskrise - Antworten der katholischen Soziallehre". "Was tun mit dem vielen Geld?" lautet dann der Titel eines Seminars mit demselben Referenten am Freitag, 19. Juni 2009 von 14 bis 19 Uhr. Weitere Infos: www.hausderbegegnung.com
Das Seminar für freiheitliche Ordnung in Bad Boll, Deutschland, veranstaltet am 11. und 12. Juli 2009 die Tagung "Wege aus der Wirtschaftskrise". Das ausführliche Programm dazu gibt´s hier...
ATTAC Österreich berichtet im aktuellen Newsletter über die Forderung der UNO nach einer neuen Weltreservewährung, wie sie bereit John Maynard Keynes vorgeschlagen hatte. Von 24. bis 26. Juni 2009 hält die UNO zur weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ein eigene Konferenz ab. Mehr dazu...
"Punkt für Punkt zu Kaufkraft und Lebensqualität" lautet das Motto einer ausgeklügelten Regionalwährung im südlichen Niederösterreich. Als schlauer Kopf steht Gerhard W. Pellegrini hinter dem zweifachen Gutschein-Kreislauf, der über den Media-Verband organisiert wird: Als regional gültige Zweitwährung bringt er Citypoints im Umlauf, bezahlt damit die Media-Verband-Mitarbeiter und bietet das System der heimischen Wirtschaft als Bonus-System zur Kaufkraftbindung an. Mehr dazu...
Informationen über Komplementärwährungs-Systeme weltweit vermittelt Miguel Hirota Yaszuyuki aus Japan mit seinem Webportal http://www.olccjp.net/ . Miguel - hier im Bild bei einem Besuch im Jahr 2006 in Wörgl - verlinkt u.a. auch auf die internationale Komplementärwährungs-Datenbank http://www.complementarycurrency.org/ccDatabase/, in der weltweit bestehende Systeme aufgelistet sind. Miguel forscht seit 1999 zum Thema Komplementärwährung und bemüht sich, sein zusammen getragenes Wissen in sieben Sprachen zu übersetzen - seine Slide-Show auf deutsch gibt´s hier. Miguel stellt darin auch das Wörgler Freigeld vor.
"Zivilgesellschaft in der EU - die lebensfreundliche Alternative gestalten" lautete das Motto der 6. Konferenz Zivilgesellschaft am 5. und 6. Juni 2009 in Wien. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt der Menschheit Grenzen auf und signalisiert, dass in vielen Bereichen grundsätzliche Änderungen angesagt sind. Die auf Ausbeutung von Rohstoffen und Menschen aufgebaute neoliberale Wirtschaftspolitik befindet sich in der Sackgasse und zerstört zunehmend unsere Lebensgrundlage. Wie können wir nach Erkennen der Zusammenhänge und Probleme unsere Lebensweise umstellen? Dazu sind gute Ideen und vor allem die Bereitschaft zum Mitmachen bei den Menschen Voraussetzung. Die Initiative Zivilgesellschaft bildet ein Sammelbecken für beides und befasst sich mit der not-wendigen Neuausrichtung unseres Lebensstiles. Wieweit dazu Komplementärwährungen beitragen können, war u.a. Thema der zweitägigen Konferenz - mehr dazu...
Bericht von der 6. Konferenz Zivilgesellschaft bei oekonews - hier anklicken
Im August 2009 startet in Australien eine neue Komplementärwährung als australische Gemeinschaftswährung - der "Baroon Dollar". Die Regionalwährung für Waren und Dienstleistungen wird zunächst im Gebiet Blackall Range und Sunshine Coast Hinterland auf Initiative von Sustainable Maleny und dem Australian Institute for Community Currencies Inc., einer Non-Profit-Organisation ausgegeben. Weitere Infos zum Projekt gibt´s auf der Website www.baroondollar.org
1995 ging die Global ideas bank (weltweite Ideen-Bank) als non-profit-Projekt auf www.globalideasbank.org online und liefert unter dem Aspekt sozialer Innovationen Ideen zur Verbesserung der Gesellschaft. Unter den eingetragenen Ideen findet sich auch ein englischsprachiger Beitrag übers Wörgler Freigeld unter dem Titel "The Worgl Schillings" - hier nachlesen.
Seit 2007 praktizieren zehn organisierte Gemeinschaften in Venezuala/Südamerika die Idee von solidarisch-basierten Austausch-Netzwerken, sogenannten Barter-Ringen, die als "Trueques" bezeichnet werden. Sie erhalten Unterstützung vom staatlichen Institut für die Entwicklung von Gewerbe und Kleinindustrie, von der venezulanischen Zentralbank sowie von den Tauschbewegungen in Argentinien und Kolumbien. Jan Ullrich recherchierte und berichtet am 27. Mai 2009, das bis jetzt rund 2.000 Menschen sich diesen Netzwerken angeschlossen haben. Seinen englischsprachigen Bericht für Venezuelanalysis.com leitete uns der Taltente-Tauschkreis Vorarlberg weiter - hier lesen Sie das Original.
Zum 5-jährigen Bestehen der Regionalwährung HALLERTAUER REGIOnal findet zum Auftakt des Pfaffenhofener Kultursommers am Donnerstag, 18. Juni 2009 ab 20 Uhr im Festsaal im Rathaus in Pfaffenhofen der Festvortrag mit Impulsreferat von Johannes Stüttgen zum Thema "Soziale Skulptur und die - immer wieder aktuelle - Geldfrage" statt. Weiter geht´s am Freitag, 19. Juni ab 15 Uhr sowie mit einer Nacht der Kunst, bei der Aktionskunst im Mittelpunkt steht: Aktionskunst: Baumpflanzen und Begleitstein setzen = DenkMal = MahnMal = WachsMal = 5 Jahre Soziale Skulptur HALLERTAUER REGIOnal mit Johannes Stüttgen - Steffen Kopetzky - Manfred"Mensch"Mayer. Infos dazu auf der Hallertauer-Website sowie hier...
Die 6. Konferenz Zivilgesellschaft am 5. und 6. Juni 2009 in Wien steht unter dem Motto "Zivilgesellschaft in der EU - die lebensfreundliche Alternative gestalten". Dabei vertreten ist auch die Intitiative Neues Geld: Rudo Grandits bietet einen Komplementärwährungs-Design-Workshop an, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger Institut Wörgl informiert über den Stand zur Petition Neues Geld, das Leitbild Neues Geld und die Konferenz Neues Geld im Herbst 2009. Mit dabei ist wieder die Plakatausstellung Neues Geld. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt´s hier...
TIMESOZIAL ist ein soziales Zeittauschsystem - wer anderen 1 Stunde Zeit hilft, erhält einen Zeitgutschein und kann wieder eine Stunde Hilfe in Anspruch nehmen. Das Zeit-Tauschsystem für organisierte Nachbarschaftshilfe wurde 2008 gegründet und startet im Gusental nun eine weitere Regionalgruppe: Die Startveranstaltung mit ausführlichen Informationen findet am Donnerstag, 4. Juni 2009 um 19.30 Uhr bei freiem Eintritt im Pfarrsaal Gallneukirchen statt. Weitere Infos hier...
Das Zukunftszentrum Innsbruck veranstaltet gemeinsam mit dem Haus der Begegnung in Innsbruck am 5. und 6. Juni 2009 das Symposium Geldreform mit Beiträgen von Joseph Huber (Vollgeld, Monetative), Bernd Hückstädt (Joytopia), Ernst Dorfner (Taxos) und Georg Nägle (Projekt www.liebeangelamerkel.de) - weitere Infos hier
Das Haus der Begegnung in Innsbruck, Rennweg 12, zeigt von 27. Mai bis 12. Juni 2009 die Plakatausstellung Neues Geld, die am Mittwoch, 27. Mai 2009 im Rahmen des Dialoges Neues Geld von 16 bis 19 Uhr zum Thema "Hilfe in der Wirtschaftskrise" eröffnet wird. Die 20 Plakatmotive laden ein, sich mit dem Thema Geld in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander zu setzen. Weitere Info: www.neuesgeld.com
Längst vor dem sichtbaren Ausbruch der aktuellen Wirtschaftskrise fand von 24. bis 26. November 2006 in Berlin der Kongress "Wie wollen wir wirtschaften? Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus" mit 1.400 TeilnehmerInnen statt und traf damit den Nerv der Zeit: Mit zunehmender Kritik am neoliberalen Wirtschaftskurs steigt das Interesse an anderen Formen des Wirtschaftens. Was unter dem Begriff Solidarische Ökonomie zu verstehen ist und welche Chancen diese Formen des Wirtschaftens, die menschliche Bedürfnisse auf der Basis freiwilliger Kooperation, Selbsthilfe und gegenseitiger Hilfe befriedigen, zeigt das nach dem Kongress von Sven Giegold und Dagmar Embshoff 2008 herausgegebene Buch "Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus" (ISBN 987-3-89965-227-7, Info zum Buch hierund auf www.vsa-verlag.de). Das Standard-Werk zum Begriff der Solidarischen Ökonomie enthält Beiträge von über 50 AutorInnen, darunter Elmar Altvater oder Paul Singer, Staatssekretär für Solidarische Ökonomie im brasilianischen Arbeitsministerium. Muriel Hermann geht in ihrem Beitrag auf Regiogeld als Instrument der Solidarischen Ökonomie ein. Infos zur Solidarischen Ökonomie in Deutschland gibt es weiters auf www.solidarische-oekonomie.de sowie über die Entwicklungen in Österreich auf www.solidarische-oekonomie.at
In Zeiten der Finanzkrise entdecken immer mehr Menschen die Möglichkeiten, die ihnen lokale Gemeinschaftswährungen bieten. Die vielfältigen positiven Auswirkungen dieser Organsationsform von Gemeinschaften erläutert der Komplementärwährungs-Experte John Rogers im ausführlichen Bericht "Currency is Destiny - New Currencies for New Times" auf englisch im portugiesischen IM-Magazin für Innovationen - online hier nachzulesen. "Gemeinschaftswährungen werden ein Teil des Alltagslebens im 21. Jahrhundert sein", ist John Rogers überzeugt, der zum Unterguggenberger Preis 2007 ein Konzept zur Gestaltung eines Workshops für Währungs-Gestaltung einreichte - weitere Infos unter http://www.valueforpeople.co.uk/. Die deutsche Übersetzung des IM-Magazin-Artikels gibt´s hier - danke für den Info-Tipp an Gernot vom Talentetauschkreis Vorarlberg sowie ans Regiogeldnetzwerk!
Seit März dieses Jahres gibt´s die Geschichte des Wörgler Freigeld-Experimentes 1932/33 als flott erzähltes, witziges und hochprofessionell gezeichnetes Comic-Album mit dem Titel "Der Schatz von Wörgl". Die Initiative dazu ergriff zum Wörgler Freigeldjahr 2007 Peter Zimmermann aus Dresden (hier rechts im Bild), der das Comic-Album beim 2. Dresdner Comic-Fest am 16. Mai 2009 gemeinsam mit Szenarist Mamei (links im Bild) präsentierte und sich über den guten Absatz freute: "Das Heft ist sehr gut gekauft worden!" Im Herbst dieses Jahres werden die Beiden übrigens auch zur Comic-Präsentation nach Wörgl kommen! Weitere Infos zum Comic-Projekt gibt´s zudem hier: http://www.woergl.comic.online.ms/
"Das Handelsblatt hat heute über die von Mankiw und Buiter angestoßene Diskussion über Negativzinsen berichtet", informiert Werner Onken am 19. Mai 2009 - und hier ist der Link dazu...
Der Film "Der Geist des Geldes" macht sich auf die Suche nach dem magischen Geist des Geldes. Knapp 3.000 Jahre Geschichte haben unseren Umgang mit Geld verändert. Im heutigen Geld lauern Gefahren: "Unsere Demokratie ist tödlich bedroht!", warnt Autor und UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler. Filmemacher Yorick Niess hat für den Film fünf Länder besucht. Einer der Drehorte: Die Gemeinde Wörgl in Tirol. Werner Onken(hier auf youtube) berichtet vom Wörgler Freigeld-Experiment der 30er Jahre und von der Kriminalisierung dieses Experiments durch die Nationalbank und die austrofaschistische Regierung zu einem Zeitpunkt, als der Erfolg dieses Regionalgeld-Experiments evident wurde und Hunderte Gemeinden daran dachten, sich nach dem Wörgler Modell vom Kapitalismus unabhängig zu machen. Rudo Grandits (www.neuesgeld.com) führt in den Film ein und moderiert anschließend die Publikumsdiskussion. Kooperation mit kinoki. Beginn der Veranstaltung ist am 19. Mai 2009 um 19.30 Uhr bei freiem Eintritt bei Aktionsradius Wien, 1200 Wien, Gaußplatz 11. Weitere Infos: www.aktionsradius.at
Unser Geldsystem ist nicht nachhaltig. Aber wie kann man dem entkommen? Damit befasst sich u.a. die 1998 gegründete Feasta-Foundation in Irland, die von 10. bis 12. Juni 2009 zu einem Kongress zu zukunftsträchtigen Nachhaltigkeitsthemen in Dublin einlädt, bei dem u.a. Richard Douthwaite, Kate Bailey, Dmitry Orlov und Ludwig Schuster zu den Referenten zählen. Mehr dazu auf www.feasta.org. Wie man dem Finanzmarkt-Risiko bei der Wohnraumfinanzierung entkommen kann, schildert Chris Cook in seinem englischsprachigen Video-Referat unter http://www.feasta-multimedia.org/2008/Chris_Cook.mov Weitere interessante Videos gibt´s auf http://www.feasta-multimedia.org
Silvio Gesells Idee, den Geldumlauf nicht durch Belohnung mit Zins, sondern durch die Einhebung einer Geldsteuer zu regulieren, wird immer häufiger in großen Medien diskutiert. Der Geldtheoretiker Prof. Willem Buiter von der London School of Economic reagierte auf den Artiel von Harvard-Prof. Gregory Mankiw in der New York Time - siehe: http://blogs.ft.com/maverecon/2009/05/negative-interest-rates-when-are-they-coming-to-a-central-bank-near-you/ Dem Tabu-Thema Geldhaltesteuer widmeten auch die ORF News am 13. Mai 2009 Raum in der Berichterstattung und titeln "Geldgeschenke für Kreditnehmer?" - nachzulesen unter: http://news.orf.at/090513-38233/index.html
"Money and Liberation" - Geld und Befreiung - lautet der Titel einer 2007 verfassten Publikation von Dr. Peter North. Der Professor für Geografie an der Universität von Liverpool befasst sich darin mit Handlungsstrategien von Alternativen Währungsbewegungen. Im Kapitel über "Utopisten, Anarchisten und Geldbewegungen des 19. Jahrhunderts" geht Peter North - hier im Bild beim Internationalen Komplementärwährungs-Kongress in Weimar 2006 - auch auf Silvio Gesell und das Wörgler Freigeld ein. Danke für den Buchtipp an Dr. Wolfgang Broer! Mehr zum Buch hier...
Schulen sind die Werkstätten, in denen die Zukunft unserer Gesellschaft geschmiedet wird. Wie eine solche Ausbildung gestaltet werden kann, zeigt die Freie Waldorfschule Saar-Hunsrück Walhausen im Saarland: Im Rahmen eines Schulprojektes wurde fächerübergreifend das Thema Geld auf die Tagesordnung gesetzt und dazu von SchülerInnen das Theaterstück „Arsen und Spitzenhäubchen“ einstudiert. Um die gesellschaftskritische Absicht des Stückautors in die heutige Zeit zu übertragen, befasste sich ein Oberstufenforum am 8. Mai 2009 mit unserem Geld- und Finanzwesen sowie mit Komplementärwährungen und präsentierte dabei auch die Plakatausstellung Neues Geld. Mehr dazu…
Soeben erschien bei facultas.wuv das neue Buch von Prof. Manfred Füllsack "Arbeit. Grundbegriffe der europäischen Geistesgeschichte". Der Band mit der ISBN 978-3-8252-3235-1 erkundet das Phänomen "Arbeit" im Hinblick auf seine historischen, sozialwissenschaftlichen, ökonomischen und philosophischen Aspekte. Im Mittelpunkt steht dabei der Wandel der Arbeit und seine Bedeutung für die zeitgenössische Gesellschaft. Es werden Grundlagen bereitgestellt, um über die aktuelle Situation der Arbeit, ihre Aufgabe, ihren Sinn und die Möglichkeiten ihrer zukünftigen Gestaltung nachzudenken.
Geld ist in der Kunst nicht nur eine Preisfrage - gerade Künstler und Kulturschaffende setzen sich immer wieder inhaltlich mit dem Thema Geld auseinander. Eine bemerkenswerte Arbeit lieferte jetzt Eric Poscher aus Vorarlberg und nimmt mit seiner Geld/Tasche nicht nur Bezug auf den Euro, sondern auch auf die Vorarlberger ZwEITwährung Talente: Mit der Geld/Tasche will Eric Poscher ein Zeichen setzen und Geld als Symbol hinterfragen. "Geld als Selbstzweck oder als Vehikel für sinnhaftes Handeln? Inwieweit vertrauen wir auf den symbolhaften Wert eines Geldscheins oder einer Münze? Was passiert wenn man sich über diese Symbolik hinwegsetzt und den Geldschein auf sein Material reduziert?" - diese Fragen beschäftigten den jungen Künstler, der seine Arbeit erstmals am kommenden Samstag und Sonntag, 9. und 10. Mai 2009 beim Kongress „Zukunft gemeinsam gestalten“ im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen vorstellen wird. Mehr dazu...
Geldverteilung ist Machtverteilung. Nachdem in der Schweiz und in Deutschland bereits eine breite Bürgerbewegung für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens besteht, wird jetzt in Österreich ebenfalls mit einer breiten BürgerInnenbeteiligung gerechnet. Am 30. April - dem "Tag der Arbeitslosen" - startete eine Unterschriftenaktion - weitere Info dazu hier. Starken Rückenwind hat die Bürgerbewegung bedingungsloses Grundeinkommen auch in der Schweiz - besonders empfehlenswert: Enno Schmidt´s und Daniel Hänlis Film "Kulturimpuls Grundeinkommen" und weitere Infos aus der Schweiz hier
Die Wirtschaftskrise belebt die Diskussion über unser Geldsystem und Komplementärwährungen. Immer mehr große Medien entdecken das Thema. So berichtet der ORF heute, 4. Mai 2009, online unter dem Motto "Unabhängig vom wahren Geld" über Komlementärwährungen als "Währungen mit Mehrwert" und zitiert dabei den US-Trendforscher Douglas Rushkoff. Dieser ist überzeugt, dass Komplementär- oder Parallelwährungen in naher Zukunft einen Boom erleben werden. Das sei der logische nächste Schritt in der "Evolution des Geldes", wie das US-Magazin "Portfolio" online berichtet. Als Paradebeispiel gelte das Wörgler Freigeld 1932/33. Unter "Freigeld trotzte der Wirtschaftskrise" berichtete das ORF-Landesstudio Tirol schon am 20. April 2009 über Wörgl. Als Beispiel für eine Regionalwährung berichtet der ORF weiter über die Tiroler Stunde, die derzeit allerdings den Kriterien für Regiogeld nicht entspricht und ein Geldexperiment darstellt. Hier noch der Link zum ORF-NEWS-Bericht "Währungen mit Mehrwert"
"Für innovative und kreative Arbeit im sozialen Bereich" wurde am 1. Mai 2009 im Radiokulturhaus in Wien das Wörgler Jugend-Komplementärwährungsprojekt I-MOTION mit einem SozialMarie-Preis ausgezeichnet. Die SozialMarie wurde heuer zum fünften Mal von der Unruhe Privatstiftung vergeben. Ziel der SozialMarie ist es, innovative soziale Ideen und deren Umsetzung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und die Vernetzung der Sozialprojekte zu fördern. Über die Auszeichnung für das Wörgler Jugendprojekt I-MOTION, das im Herbst 2005 im Rahmen der Lokalen Agenda 21 gestartet wurde, freuten sich nach der Preisverleihung die beiden I-MOTION-Betreuerinnen Mag.a Julia Unterrainer und Mag.a Johanna Obwaller sowie LA21-Projektgruppenleiterin Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger Institut Wörgl (Foto v.l.). Mehr dazu...
Elf der weltweit führenden Alternativbanken gründeten im März 2009 eine Vereinigung für eine bessere Zukunft der Finanzmärkte. Darunter ist u.a. die niederländische Triodos Bank, die seit 2005 eine Niederlassung in Deutschland führt und mit nachhaltigem Banking auch Beiträge zur Lösung sozialer Probleme leisten will. Das Ziel dieser Global Alliance for Banking on Values ist, die gemeinsame Entwicklung einer sozialen, ökologischen sowie wirtschaftlich nachhaltigen Alternative zum globalen, krisenbehafteten Finanzmarkt voranzubringen. Danke für den Tipp an Franz Skala vom Institut für Ökologische Stadtentwicklung! Mehr zum Alternativ-Banken-Zusammenschluss bei www.triodos.de
Das Ökobüro, das Institut für ökologische Stadtentwicklung und die Plattform Footprint laden am Montag, 11. Mai 2009 von 13.30 bis 18 Uhr zur Tagung mit Videokonferenz zum Thema "Ein Planet für unsere Zukunft" in den Räumen der Telekom Austria in der Lassallestraße 9 in 1020 Wien. Dabei werden Initiativen aus England für Wege zur nachhaltigen Stadt und Mobilität vorgestellt. Rob Hopkins (Transition Network, Totnes, UK) wird ab 16 Uhr per Videokonferenz zugeschaltet und stellt das Transition Network – ein Internationales Netzwerk von Gemeinden für den Übergang zu einem nachhaltigen Energiesystem vor. Das detaillierte Tagungsprogramm sehen Sie hier...
In der höheren land- und forstwirtschaftlichen Schule "Land- und Ernährungswirtschaft" in Kematen/Tirol spielt regionales Wirtschaften im Unterricht nicht nur auf theoretischer Ebene eine Rolle, sondern vielfach auch im praktischen Schulalltag. So bereiten die SchülerInnen regelmäßig die gesunde Jause aus Produkten aus der Region zu. Am 22. April 2009 organisierte Mag. Dr. Paul Brugger einen Projekttag für die Maturaklassen als Zusammenschau der Unterrichtsgegenstände "Ländliche Entwicklung und regionales Management" sowie "Volkswirtschaft" unter dem Motto "Regionales Handeln in einer globalisierten Welt" und lud dazu als Referenten Björn Rasmus von Bioalpin, HR Mag. Franz Rauter als Leiter der Raumordnungsabteilung des Amtes der Tiroler Landesregierung, den Landwirt und ehemaligen Politiker Kaspanaze Simma aus Vorarlberg sowie Veronika Spielbichler, Obfrau des Unterguggenberger Institutes zum Thema Komplementärwährung ein. Mehr dazu...
Zukunft gemeinsam gestalten rund um den Bodensee - unter diesem Motto findet von 8. bis 10. Mai 2009 im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen am Bodensee eine Messe sowie ein Kongress zu den Themen Gemeinschaft, Nahversorgung und Vorsorge statt. Prof. Götz Werner hält dabei einen Vortrag über Grundeinkommen für alle als Kultur-Impuls. Am 10. Mai vormittags präsentiert sich das grenzüberschreitende Intereg IV-Projekt für nachhaltige Geldsysteme "Gemeinschaft - Vorsorge - Nahversorgung". Die Veranstaltung präsentiert weiters Aussteller, Projekte und Initiativen aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Wohnen, Umwelt, Kunst, neuer Umgang mit Geld, Arbeit und Bürgerschaftliches Engagement. Weitere Informationen auf www.zugegen.de
Die Veranstaltungsreihe Dialog Neues Geld, die in Zusammenarbeit vom Haus der Begegnung, der Tiroler Stunde und dem Zukunfszentrum Tirol organisiert wird, behandelt am Montag, 27. April 2009 das Thema "Hilfe in der Wirtschaftskrise - Wörgler Freigeld 1932/33". In der Wirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre führte der Bürgermeister Michael Unterguggenberger in Wörgl das Freigeld ein und konnte damit beachtliche Erfolge erzielen. Veronika Spielbichler, freie Redakteurin/Journalistin und Obfrau des Unterguggenberger Instituts Wörgl, stellt das historische Projekt und aktuelle Chancen von Komplementärwährungen vor. Die Veranstaltung findet im Zukunftszentrum Tirol, Universitätsstraße 15a in Innsbruck von 16 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt statt.
"Solange nur Symptome bekämpft werden und nicht die wahre Ursache der Krise, nämlich die einseitige Konzentration und Akkumulation von Kapitaleinkommen beseitigt wird, kann es keine wirtschaftliche Erholung geben", meint der Finanz- und Wirtschaftsexperte Univ. Doz. Mag. Dipl. Ing Dr. Erhard Glötzl im Interview, das er Dr. Heinz Peter Waller vom österreichischen Nachhaltigkeits-Portal des Lebensministeriums gab. Es kann in vollem Wortlaut unter http://www.nachhaltigkeit.at/article/articleview/74034/1/25546 nachgelesen werden. Für einen Umbau des Kapitalismus plädiert auch der Unternehmer und Autor Klaus Woltron in seinem neuesten Buch "Die Perestroika des Kapitalismus" - Infos dazu hier.
Gregory Mankiw ist Wirtschaftsprofessor an der Harvard-Universität und schlägt in der New York Times der amerikanischen Zentralbank vor, nach dem Vorbild von Silvio Gesells Geldtheorie Negativzinsen einzuführen. Sein Fazit: Die Idee des Negativzinses mag manchen Leuten absurd vorkommen. Aber man möge sich in Erinnerung rufen, dass die frühen Mathematiker auch keine Negativzahlen kannten. Heute sind Minus-Zahlen in der Mathematik Allgemeinwissen. Selbst Kinder würden erkennen, dass manche Gleichungen wie 2x + 6 = 0 keine Lösung hätten, würde man nicht Negativ-Zahlen verwenden. Vielleicht würden manche wirtschaftlichen Probleme denselben Trick benötigen. Auf den Artikel stieß Dipl.Ök. Werner Onken von der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft - danke für den Link-Tipp! Den englischsprachigen Artikel gibt´s hier zum Nachlesen!
Die Initiative Zivilgesellschaft, der aktuell rund 40 Organisationen angehören, lädt am 5. und 6.Juni 2009 zum 6. Mal zur Konferenz Zivilgesellschaft, die unter dem Motto "Zivilgesellschaft in der EU - die lebensfreundliche Alternative gestalten" steht. Austragungsort ist diesmal wieder Wien, die Berufsschule für Gartenbau und Floristik. Anmeldeschluss für Konferenzbeiträge ist der 10. Mai 2009. Weitere Informationen finden Sie auf www.initiative-zivilgesellschaft.at sowie im Aufruf zur Teilnahme
Für "Saldo - das Wirtschaftsmagazin" am Freitag, 17. April 2009 um 9.45 Uhr in Ö1 führte Barbara Krommer ein ausführliches Interview mit dem Gründer der Drogeriemarkt-Kette dm Götz Werner. Der 65jährige, der im Vorjahr die Geschäftsführung von dm abgegeben hat, ist nicht nur durch seinen Erfolg als Unternehmensgründer und Geschäftsmann bekannt geworden. So hat dm heute in Deutschland, Österreich und Osteuropa mehr als 2.000 Filialen und erwirtschaftet 1,3 Milliarden Euro Umsatz. Götz Werner hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, soziale Anliegen nicht aus den Augen zu verlieren. Seit Jahren ist er großer Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Es müsse der selbstverständliche Anspruch einer Gesellschaft sein, ihre Mitglieder zumindest mit soviel Geld zu versorgen, dass sie ihre Grundbedürfnisse decken können. Weitere Infos http://oe1.ORF.at.
"Comeback der Regionalwährungen: US-Gemeinden drucken eigenes Geld" titelt am 14. April 2009 die International Business Times und verweist im Artikel sowohl auf aktuelle Regiowährungen als auch auf das historische Vorbild des Wörgler Freigeldes - hier lesen Sie den Bericht
Die Finanz- und Wirtschaftskrise nimmt der "Aktionsradius Wien" in seinem Mai-Programm ins Visier und bietet dazu eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die sich mit den Auswirkungen der Krise ebenso befassen wie mit deren Ursachen und der Funktionsweise des bestehenden Geld- und Wirtschaftsystems. Mehr zum Programm lesen Sie hier
"Cross Border Leasing oder wie die Gemeinden ihre Infrastruktur in den Sand setzen" - dazu hält Werner Rügemer, Lehrbeauftragter an der Universität Köln und bekannt als Mitwirkender im Film "Let´s make Money" eine Reihe von Vorträgen in Österreich. Der Experte für Privatisierung gibt einen Einblick in diese Form der Enteignung der öffentlichen Hand. Die Vortragsreihe startet am 20. April in Freistadt (OÖ), führt am 21. April nach Linz, am 22. April nach Purkersdorf und am 23. April nach Wien. Mehr dazu...
Wörgl 1932 - Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und immer mehr Menschen in Not - bis der Bürgermeister Michael Unterguggenberger mit einer mutigen Idee eine Trendwende erreicht. Wie er das schafft, erzählt das Comic-Album "Der Schatz von Wörgl" - Michael Unterguggenberger und das Freigeldexperiment, das soeben druckfrisch im holzHOF-Verlag erschienen und um 5 Euro zu haben ist. Weitere Infos zum im Wörgler Freigeldjahr 2007 privat initiierten Projekt von Peter Zimmermann und Ulf Thies von der NWO Dresden gibt´s auf http://www.woergl.comic.online.ms/
Ein aufsehenderregendes Interview mit einer mutigen und klaren Aussage gab US-Präsident Barack Obama am 1. April im Vorfeld des G20-Gipfels in London dem US-Fernsehsender FOX-News. Mit seinem tiefgründigen Einblick ins Geldsystem überraschte er die Journalistenrunde und stellte fest: "Der Dollar ist nur eine Illusion." Eigentlich sei die US-Währung wertlos und ein anderes als das zinsbelastete Schuldgeldsystem notwendig. Michael Mross berichtet auf mmnews ausführlich über das außergewöhnliche TV-Interview - hier der Link dazu:http://www.mmnews.de/index.php/200904012648/MM-News/Obama-Dollar-Illusion.html (schade, das mit dem 1. April...)
"Das Wunder von Wörgl" titelte am 28. März 2009 die Berliner Zeitung und stellte den Artikel von Svenja Schönbeck über das historische Wörgler Freigeld als Tagesthema in ihre Online-Ausgabe - hier nachzulesen. Wir freuen uns über die ausführliche Berichterstattung und möchten dem noch etwas hinzufügen: Bei den genannten Arbeitslosenzahlen dürfte eine Verwechslung vorliegen. Die 19 bzw. 16 Prozent sind nicht die Arbeitslosenraten, sondern deren Veränderung im Rahmen der Laufzeit des Währungsexperimentes: Von Juli 1932 bis September 1933 stieg die Arbeitslosenrate in Österreich um rund 19 %, während sie in Wörgl um 16 % zurückging. Die Arbeitslosenrate in Tirol war 1932/33 knapp über 24 %, in Österreich zur schlimmsten Zeit bei 29 %. In Wörgl waren 1932 bei rund 4.200 Einwohnern 400 Menschen arbeitslos, ein Viertel davon konnte durchschnittlich durch die mit Freigeld finanzierten Bauprogramme direkt oder in Zulieferbetrieben beschäftigt werden. Und noch zur Schlussbemerkung des Berichtes: Wörgl gibt im Rahmen des LA21-Jugendprojektes I-MOTION seit 2005 Zeitwertkarten als Komplementärwährung aus, wobei deren Nutzung auf Jugendliche beschränkt ist. Wörgls Bürgermeister Arno Abler kündigte in der öffentlichen Gemeindeversammlung am 26. März 2009 an, dass er vorschlage, aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise wieder eine Komplementärwährung für Wörgl auszugeben. Gespräche dazu mit ExpertInnen und den Gemeinderat-FraktionsführerInnen sollen in den nächsten Wochen stattfinden.
Nachdem der von Tiroler Landesregierung in Auftrag gegebene Bericht über Armut und Reichtum in Tirol der Öffentlichkeit zunächst nicht zugänglich war, kann er jetzt online abgerufen werden unter http://www.politikberatung.or.at/typo3/fileadmin/02_Studien/5_armut/armutreichtumtirol2009.pdf Fazit: Tirol bleibt vom internationalen Trend des Auseinandertriftens von Reich und Arm nicht verschont - im Gegenteil. Einige brisante Fakten daraus lesen Sie hier. Dem Zunehmen der sozialen Spannungen durch Verteilungsungerechtigkeiten steht der Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens gegenüber. Dass dieses ohne weiteres auch finanzierbar und darüberhinaus für alle sinnvoll ist, zeigt die Dokumentation "Grundeinkommen", die unter http://www.kultkino.ch/media_player_grundeinkommen/index.html gratis angesehen werden kann.
Vier Tage lang findet von 6. bis 10. Mai 2009 im Tollense Lebenspark in Mecklenburg/Vorpommern (Deutschland) das erste "Wirtschaftsforum der Gemeinschaften" statt. Zentrales Thema ist die Eigenversorgung in den Bereichen der Grund-Lebensbedürfnisse aller Menschen, insbesondere Land, Gebäude und Infrastruktur - Lebensmittel - Wasser - Energie – Gesundheit – Kommunikation - Geld, Recht, Organisation und Substanzorientierte Existenz- und Alterssicherung. Das Forum gliedert sich in zwei Bereiche: Mittwoch - Freitag, 6. - 8. Mai, Gemeinschaftsforum - Erfahrene Gemeinschaftsmitglieder tauschen - fachspezifisch fokussiert - Erfahrung, Wissen und Know How untereinander aus. Samstag - Sonntag 9. - 10. Mai, Besucherforum - Gemeinschaften stellen sich vor; Gründer, Interessierte und Neugierige treffen fachkompetente Menschen aus Gemeinschaften. Weitere Infos zur Veranstaltung auf http://wfg.integralnetwork.org/
Die mehr als 100.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 9. Weltsozialforums im brasilianischen Belém haben gemeinsam für den 28. März 2009 - kurz vor dem G20-Gipfel am 2. April in London - zu einem weltweiten Aktionstag für eine soziale Bewältigung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise aufgerufen. Der 28. März 2009 steht als Aktionstag weltweit unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise". Zahlreiche Organisationen unterstützen die Demonstration in Wien, die am 28. März 2009 um 13 Uhr beim Westbahnhof beginnt und mit der Schlusskundgebung beim Parlament um 16 Uhr endet. ATTAC organisierte die Internet-Plattform www.28maerz.at, mit weiteren Infos und allen Unterstützern. Das Unterguggenberger Institut organisiert bei der Demo in Wien die "Wanderausstellung Neues Geld".
Infos von ATTAC Tirol über Aktionen in Innsbruck gibt´s hier
«Anstiftung zur Rebellion» lautet das Motto der Macher des Internet-Mediums rebell.tv. Wogegen und wofür rebelliert eigentlich rebell.tv? Die vorliegende Ausgabe von http://magazin.rebell.tv bietet eine Auswahl, welche auf aktuelle Fragen rund um Geld, das Verhältnis von Wirtschaft und Staat, sowie die Veränderung der Stellung des Individuums in der Gesellschaft fokussiert. Anstiftung zur Rebellion meint hier, Unterscheidungen zu machen, welche einen Unterschied machen. Mehr dazu...
".... welches einen unendlichen Schuldensog erzeugt und uns zwingt alle Entscheidungen und Handlungen in unserem Leben nach finanziellem Profit auszurichten", analysiert die Dokumentation "Zeitgeist Addendum" über die Hintergründe unseres Geld- und Wirtschaftssystems. Sie erklärt ausführlich die moderne Geldschöpfung des Schuldgeldsystems, nach dem Währungen wie Dollar und Euro funktionieren. Die deutsche Version im Internet kann man kostenlos auf video.google ansehen - hier anklicken. Interviewpartner dabei ist u.a. der Economic Hit-Man (Wirtschaftskiller) John Perkins. In Deutschland arbeitet das KURATORIUM NEUE DEMOKRATIE Berlin mit ihrer Initiative „Deutschland bewegt sich“ unter http://www.williweise.de “Werden Sie Bundestagsabgeordneter“ an der Thematik.
Die 44. Mündener Gespräche am Samstag und Sonntag, 4. und 5. April 2009 sind eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft 1950 e.V. in der Reinhardswaldschule, 34233 Fuldatal-Simmershausen. Das Thema lautet "Wissen ist Macht – Geistige Eigentumsrechte in der Kritik". Weitere Info und Anmeldung: http://www.muendener-gespraeche.de/MundenerGesprache/mundenergesprache.html
Regionales von überregionaler Bedeutung bringt das Bayerische Fernsehen jeden Sonntag ab 18.05 Uhr in der Sendereihe "Schwaben und Altbayern". Am Sonntag, 22. März 2009, berichtete Redakteur Peter Solfrank über Wirtschaftskrisenhilfe mit Schwundgeld in den 1930er Jahren und machte dazu mit seinem Team einen Abstecher nach Wörgl. Dorthin führt nämlich die Spur aus dem niederbayerischen Schwanenkirchen, in dem der Bergwerks-Ingenieur Max Hebecker mit der WÄRA 1930 ein Bergwerk wieder aufsperrte und für einen regionalen Wirtschaftsaufschwung sorgte. Bis auf Betreiben der Reichsbank die WÄRA 1931 verboten wurde. Die WÄRA war Freigeld im Sinne Silvio Gesells und wurde von der 1929 in Erfurt gegründeten WÄRA-Tauschgesellschaft herausgegeben. Wörgls Bürgermeister Michael Unterguggenberger besuchte den bayerischen Ort zu Pfingsten 1931, lernte daraus und vermied es dann, der Wörgler Zweitwährung einen eigenen Namen zu geben. Die Arbeitswert-Bestätigungen im Wert von 1, 5 und 10 Schilling wurden nach einem Rechtsstreit auf Betreiben der österreichischen Nationalbank trotzdem verboten. Das bayerische TV-Team - hier v.l. Kameramann Michael Magerer, Redakteur Peter Solfrank, Redaktions-Praktikantin Gloria Stenzel und Kamera-Assistent Florian Trümer - drehten u.a. im Heimatmuseum und bei der Wörgler Sprungschanzenanlage, wo 1932 die erste Schanze mit Freigeld errichtet wurde. Weitere Bilder vom Dreh gibt´s hier in der Galerie.
Die burgenländische Stadt Güssing schaffte seit den 1990iger Jahren sehr erfolgreich den Umstieg auf erneuerbare Energien und erzeugt mittlerweile mehr Energie, als die Gemeinde selbst verbraucht. Die "sprudelnde Energiequelle" führte zu Betriebsansiedelungen und der Entstehung von 1.500 Arbeitsplätzen sowie des Europäischen Zentrums für erneuerbare Energie. Güssing wird mittlerweile international als Paradebeispiel für die Energie-Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen gesehen. Der österreichische Privatsender ATV unternahm einen Lokalaugenschein im vorbildlichen Güssing und gestaltete dazu eine 48 Minuten dauernde Reportage, die auch kritisch zeigt, welche Konzerninteressen derzeit einer sofortigen Ausdehnung des Güssinger Beispiels im Weg stehen. Infos zur Energiestadt Güssing gibt´s auf www.eee.info.net, die ATV-Reportage kann im Internet ebenfalls angesehen werden - hier anklicken
Eine Exkursion nach Wörgl, um vor Ort mehr über das Wörgler Freigeld und Komplementärwährungen heute zu erfahren, unternahmen am Samstag, 14. März 2009 rund 20 TeilnehmerInnen zum Abschluss des Permakultur-Zertifikatskurses, den die Permakultur-Akademie im Alpenraum seit Herbst 2008 durchführt. Die interessierten "Landschafts-Designer" informierten sich bei der Führung im Wörgler Heimatmuseum ebenso wie im Unterguggenberger Institut über historische wie aktuelle Zweitgelder.
Die 5000 Einwohner des Städtchens Willits in Californien griffen angesichts der Wirtschaftskrise nun zur Selbsthilfe, was die Sicherung der Lebensmittelversorgung betrifft. Sie trauen dem Dollar nicht mehr und verwenden ihre selbst hergestellte Regionalwährung "Mendo food future credits". Diese können um 10 Dollar gekauft werden. Mit den Dollars werden sofort ökologisch produzierte Lebensmittel aus der Umgebung angeschafft und eingelagert. Die neue Regionalwährung ist jederzeit in Lebensmittel eintauschbar: Für einen Schein gibt´s elf Pfund Pinto-Bohnen, 11 Pfund braunen Reis, 11 Pfund weißen Reis und 11 Pfund Getreide. Die ersten Scheine wurden am 15. Jänner 2009 ausgegeben und gelten in etlichen Geschäften ebenso wie in der Bank in Willits. Jason Bradford berichtete am 4. März im Diskussionsforum "The Oil Drum - Campfire - Discussions about energy and our future" über die erfolgreiche Lebensmittel-gedeckte Regionalwährung - seinen englischen Beitrag lesen Sie hier...
Die Katholische Sozialakademie Österreichs ksoe startete eine Informations- und Bildungsoffensive zum Thema Ethik-Investement und bietet dazu Ausbildungslehrgänge für Finanzberater, aber auch Informationen unter www.geldundethik.org an. Dazu gehört eine Sonderbeilagen-Serie im Börsen-Kurier, die in der Ausgabe 08/2009 unter dem Gesichtspunkt Geld und Ethik auch über Komplementärwährungen berichtete. Die Beilage zum kostenlosen Download als PDF gibt´s hier.
"Das Tahiti-Projekt ist ein äußerst realistischer, kluger und brillant geschriebener Zukunftsroman. Er zeigt die Konflikte zwischen multinationalen Großkonzernen, ihrer blindwütigen Profitstrategie und einem um seine elementarsten Rechte kämpfenden Land im Pazifik. Es ist ein Buch der Hoffnung: internationale Solidarität, Widerstand sind der Atem des Buches", meint Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte und für Recht auf Nahrung zum Buch "Das Tahiti Projekt". Der Autor Dirk C. Fleck entwirft Zukunftsszenarien für 2020 unter der Voraussetzung, dass die Kluft zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander triftet. Die Hoffnungsinsel für die kaputte Welt liegt im Pazifik, wo der Inselstaat Tahiti dank Anwendung bereits heute bestehender Technologien sich zum ökologischen Paradies entwickelt hat. Und dabei spielt auch Wörgl eine Rolle - nämlich das Wörgler Freigeld! Eine Seite lang beschreibt Dirk Fleck das "Wörgler Wirtschaftswunder" und kommt zum Schluss, dass sich "jetzt Tahiti der Wörgler Idee angenommen hatte und offensichtlich sehr gut damit fuhr." Weitere Infos zum Buch gibt´s auf www.tahiti-projekt.org
2009 jährt sich der 100. Geburtstag des Oberndorfer Philosophen und Nationalökonomen Leopold Kohr. Der ORF strahlt aus diesem Anlass am Sonntag, 15. März 2009 um 18.25 Uhr auf ORF2 ein Österreich-Bild mit dem Titel "Das Elend der Großen - die Macht der Kleinen" aus. Im Geiste des österreichischen Vordenkers organisiert Erik Schnaitl für die Gemeinde Trasdorf ein Frühjahrsprogramm unter dem Motto "Globales Wissen - lokales Handeln", das am Mittwoch, 25. März mit Vortrag und Diskussion zum Ökologischen Fußabdruck (Info hier) beginnt. Am 14. April referiert Tobias Plettenbacher über "Neues Geld - neue Welt - welches Geldsystem fördert das lebendige Dorf?" Das gesamte Frühjahrsprogramm in Trasdorf gibt´s hier zum Download (Pdf-Datei 447 KB). Infos zu Leopold Kohr bietet die Leopold Kohr Akademie auf www.leopold-kohr.at
Zu Fragen des Geldsystems und zum Thema Geldreform bietet das Zukunftszentrum Tirol in Innsbruck Veranstaltungen an. Über die "Systemischen Ursachen der neuen Wirtschaftskrise" referiert am 25. März 2009 von 19.30 bis 23 Uhr Stephan Schulmeister, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Österreichischen Institut für Wirschaftsforschung - WiFo im Forschungsbereich Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb. Weitere Infos hier. "Geldschöpfung in öffentlicher Hand" lautet der Titel der neuesten Publikation von Prof. Josef Huber. Er tritt für eine Vollgeld-Reform ein und erklärt am 5. und 6. Juni 2009 im Zukunftszentrum Tirol, was darunter zu verstehen ist - weitere Infos hier.
"Coinstatt - die eigene Welt mit neuem Geld" verkündet das Webportal der Komplementärwährungs-Initiative Coinstatt in Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder verwenden Coins als Zahlungsmittel. Coins entsprechen einem Euro, entstehen aber nicht durch Einwechseln von Euro, sondern durch das Leistungsversprechen der Mitglieder. Die Abrechnung erfolgt mithilfe von Cyclos online über Konten sowie mittels Coin-Buch, das das Auszahlen von Coin-Scheinen ermöglicht. In der Philosophie baut die Träger-Gesellschaft nach bürgerlichem Recht, die nicht dem Regiogeld-Verband angehört, auf Rudolf Steiner und Silvio Gesell. Coins unterstützen Fachgeschäfte und wohnortnahe Versorgung. Nicht alles der Politik überlassen, sondern selbst Wirtschaft fördern und gestalten - nach diesem Motto vergeben ab März 2009 zur lokalen "Konjunktur-Belebung" zahlreiche Fachgeschäfte im Coinstatt-Verbund "Abwrackprämien" - für Computer, Handys, Fahrräder, Fernseher und ähnliches. Bei Rückgabe dieser Produkte und Neukauf erhalten die Kunden Coin-Gutschriften. Die Aktion läuft vorerst bis 31. August 2009. Weitere Infos auf www.coinstatt.org
Alles andere als arbeitslos macht die Finanzkrise einen Berufsstand - die Kabarettisten! Was Volker Pispers und H.G. Butzko dazu zu sagen haben, sehen Sie hier...
Eine anschauliche Darstellung, wie es zur aktuellen Bankenkrise durch das Platzen der Immobilien-Blase am US-Markt gekommen ist, gibt ein 12 Minuten dauernder Zeichentrickfilm in englisch auf http://www.crisisofcredit.com/ - danke für den Tipp an Josef von der Initiative Zivilgesellschaft!
Die Finanzkrise landet in der Realwirtschaft nicht nur in ständig steigenden Arbeitslosenzahlen, sondern auch in zunehmender Angst vor sozialen Unruhen und gewalttätigen Ausschreitungen. Der ORF thematisiert in seinen Online-News am 2. März 2009 die Krisenauswirkungen in Großbritannien, Russland und China - mehr dazu
Die Theaterproduktion "Unterguggenberger" des Wörgler Kulturvereines "Komma Kultur" zählte zu den Kultur- und Bildungsprojekten des Wörgler Freigeldjahres 2007. Die multimediale Theaterperfomance von Stückautorin Conni Stefanski brachte die historischen Ereignisse der 1930er in Wörgl als auch geldtheoretische Hintergründe aus der Menschheitsgeschichte auf die Bühne. Das Stück wurde aufgrund der regen Nachfrage nicht nur im Freigeldjahr, sondern auch im Frühjahr 2008 wieder gespielt. Der Darsteller des Wörgler Bürgermeisters Michael Unterguggenberger Mag. OSR Wolfgang Niedermayr wurde nun für seine außergewöhnliche Schauspielleistung am Freitag, 27. Februar 2009 mit dem Kulturpreis der Stadt Wörgl in der Kategorie Film und Theater ausgezeichnet - hier im Bild mit Kulturreferent Hannes Mallaun (links), Bürgermeister Arno Abler (2.v.r.) und Michael Zangerl (rechts), der die Laudatio auf den Ausgezeichneten hielt.
Trotz ständig neuer Krisen-Schlagzeilen richtet sich das Augenmerk der Mainstream-Medien nach wie vor auf Symptombekämpfung und bleibt in der Eröterung der tieferliegenden Ursachen des Desasters an der oberflächlichen Diskussion über Rettungspakete aller Art hängen. Wie lenkt man die öffentliche Diskussion und damit die Aufmerksamkeit der Politik hin zu einer ernsthaften Diskussion über unser Geldsystem? Mehr dazu...
Die "Bioniere Österreichs" rufen zur Demonstration gegen den Anbau von Gen-Mais in Österreich auf: "Die EU-Kommission will Österreich am 2. März 2009 zwingen, den Anbau von Genmais zuzulassen. Jetzt ist Feuer am Dach: einmal ausgebracht gibt es kein Zurück mehr! Wir brauchen ein striktes Gentechnik-Verbot so wie in Polen", sind die Organisatoren der Demonstration am 28. Februar 2009 ab 14 Uhr am Ballhausplatz in Wien überzeugt. Den Demo-Aufruf gibt´s hier. Wer nicht daran teilnehmen kann - wenden Sie sich an Abgeordnete aus Ihrem Umfeld und fordern Sie sie auf, Genmais-Anbau in Österreich nicht zuzulassen! Die Bioniere (Info: www.bioniere.org) sind Mitbegründer der Initiative "Innviertler Vision - regionale Bio- und Energieversorgung und Regionalwährung".
Während unsere Nachrichtensendungen voll sind mit Meldungen von "notleidenden" Banken (Unwort des Jahres 2008) und abstrakten Wirtschaftsdaten sind Berichte über die betroffene Bevölkerung rarer. Einen erschütternden aus den USA strahlte das ZDF am 23. Februar 2009 aus, der auf youtube zum Gratis-Download zur Verfügung steht - hier anklicken
Keine guten Aussichten prognostiziert das europäische Think-tank LEAP/E2020 im neuen GEAB-Bulletin - hier die Presseaussendung dazu...
Überwältigt vom Riesenansturm waren die Organisatoren des Kongresses Solidarische Ökonomie von 20. bis 22. Februar 2009 in Wien an der Universität für Bodenkultur. 800 statt erwarteter 400 TeilnehmerInnen nützten 120 Programmangebote rund um das Thema solidarische Wirtschaft. Dabei wurden Projekte, Unternehmen und Initiativen solidarischen Wirtschaftens aus Europa aber auch aus Südamerika vorgestellt, diskutiert und vernetzt. Hier drehte sich alles um eine Wirtschaft, die auf gegenseitiger Unterstützung statt Konkurrenz beruht und die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dem basisdemokratischen Ansatz wurde auch die Kongress-Organisation gerecht - das gesamte Programm entstand durch einen partizipativen Prozess. Organisiert wurde er von Personen aus den verschiedenen sozialen Bewegungen. Das Unterguggenberger Institut beteiligte sich mit einem Workshop über die Chancen von Komplementärwährungen als Wirtschaftskrisenhilfe anhand des Wörgler Freigeldes sowie mit der Plakatausstellung neuesGELD und sammelte Unterschriften für die Petition Neues Geld. Besonders gut gefielen die Plakate Mauricio Sardá Faria von der Abteilung Solidarische Ökonomie des brasilianischen Arbeitsministeriums - dort will er sie jetzt aufhängen. Mehr zum Kongress lesen Sie hier...
Wie die Schweizer Tageszeitung Tages-Anzeiger am 23. Februar 2009 schreibt, drohen angesichts der explodierenden Verschuldung vieler EU-Mitglieder Staatspleiten in Europa. Betroffen sind davon Italien, Spanien und Griechenland. Den Bericht lesen Sie hier. Durch Milliardenkredite im Osten droht auch der Schweiz der Staatsbankrott, meint der Tages-Anzeiger - Bericht hier.
Der deutsche Sparten-TV-Kanal Phönix von ARD und ZDF strahlte am 17. und 18. Februar 2009 die Sendung "Die reden, wir handeln - Bürger trotzen der Krise" aus. Anke Plättner diskutiert in der PHOENIX Runde mit Leuten, die Mut machen: Eckard Ott (Vorstandvorsitzender des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes), Hildegard Denninger (Geschäftsführerin der Obdachloseninitiative BISS e. V.), Wilfried Münch (GLS Bank) und Klaus Kopp (Regionalwährung Chiemgauer). Den Videostream zur Sendung gibt´s hier...
Einen Regionalfonds als wertvolle Geldanlage und Investition in die Zukunft der eigenen Region stellte Franz Galler vom "Sterntaler" im Berchtesgadener Land beim Regiogeld-Verbandstreffen in Vorarlberg vor. Das ganzheitliche Regionalentwicklungskonzept bindet Euro-Investitionskapital ein und trägt zur Grundversorgung mit Lebensmitteln, Wohnraum, Energie und Betreuungsleistungen auch in der Altersvorsorge bei. Als Drehscheibe für die sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten wurde die Soziale Genossenschaft RegioSTAR gegründet. Mehr dazu lesen Sie hier...