Landflucht und Verarmung der Bevölkerung ist eine Folge des bestehenden neoliberalen Geld- und Wirtschaftssystems. In Brasilien versucht eine engagierte Initiative, den Ärmsten zu helfen: "Städte ohne Hunger" ermöglicht in den verarmten Außenbezirken brasilianischer Großstädte die soziale Eingliederung gesellschaftlicher Randgruppen durch Gartenbau und ist ein wirksamer Beitrag gegen die vorhandene Unterernährung dieser sozialen Schichten. "Unsere Nichtregierungsorganisation versucht gezielt brachliegende öffentliche oder private Grundstücke nutzbar zu machen, auf denen die lokale, verarmte Bevölkerung Gemüse- und Obstgärten anpflanzt. Das gibt einem Teil dieser Menschen Arbeit, dazu eine vernünftige Ausbildung und durch den Verkauf der Ernte ein bescheidenes Einkommen. Zusätzlich wird durch das nährstoffreiche, biologisch erzeugte Gemüse und Obstangebot, die Gesundheits- und Lebensqualität erhöht. Das ist besonders für die Kinder wichtig, die in diesen Stadtteilen sehr selten frische und biologische Nahrungsmittel erhalten. Sobald die Gärten erfolgreich der Gründungsphase entwachsen sind, werden sie von den jeweiligen Akteuren kollektiv selbstverwaltet. Dadurch erreichen wir den wesentlichsten Erfolg für ein Projekt – nämlich die Identifikation der Menschen mi ihrem Garten und für das, was sie tun", schildert Projektkoordinator Hans Dieter Temp. Mehr dazu hier...

Foto: www.citadessemfome.com.br



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