Bruttonationalglück (BNG) ist ein buddhistisches Entwicklungskonzept, das den Versuch unternimmt, den Lebensstandard einer Gesellschaft in ganzheitlicher Weise zu definieren. Der Begriff des BNG wurde 1972 von Jigme Singye Wangchuck, dem damaligen König von Bhutan, geprägt. Bhutan ist ein kleines Königreich im Himalaya, das dem Mahayana Buddhismus verpflichtet ist, nie kolonialisiert wurde und sich erst in den 1960er Jahren der Weltpolitik öffnete. Die vier Säulen des Bruttonationalglücks sind die Förderung einer sozial gerechten Gesellschafts- und Wirtschaftsentwicklung, die Bewahrung und Förderung kultureller Wert, der Schutz der Umwelt und die Errichtung von guten Regierungs- und Verwaltungsstrukturen. Am 30. und 31. Jänner 2009 geht eine Tagung im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg den Fragen nach, was unsere Gesellschaft vom buddhistischen Bruttonationalglück lernen kann und womit andere Konzepte, wie z. B. die Ideen von Leopold Kohr oder auch die christliche Soziallehre, das Bruttonationalglück bereichern. Danke für den Veranstaltungstipp an Tobias Plettenbacher von TIMESOZIAL - mehr zur Tagung Bruttonationalglück hier...



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