Längst vor dem sichtbaren Ausbruch der aktuellen Wirtschaftskrise fand von 24. bis 26. November 2006 in Berlin der Kongress "Wie wollen wir wirtschaften? Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus" mit 1.400 TeilnehmerInnen statt und traf damit den Nerv der Zeit: Mit zunehmender Kritik am neoliberalen Wirtschaftskurs steigt das Interesse an anderen Formen des Wirtschaftens. Was unter dem Begriff Solidarische Ökonomie zu verstehen ist und welche Chancen diese Formen des Wirtschaftens, die menschliche Bedürfnisse auf der Basis freiwilliger Kooperation, Selbsthilfe und gegenseitiger Hilfe befriedigen, zeigt das nach dem Kongress von Sven Giegold und Dagmar Embshoff 2008 herausgegebene Buch "Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus" (ISBN 987-3-89965-227-7, Info zum Buch hier und auf www.vsa-verlag.de). Das Standard-Werk zum Begriff der Solidarischen Ökonomie enthält Beiträge von über 50 AutorInnen, darunter Elmar Altvater oder Paul Singer, Staatssekretär für Solidarische Ökonomie im brasilianischen Arbeitsministerium. Muriel Hermann geht in ihrem Beitrag auf Regiogeld als Instrument der Solidarischen Ökonomie ein. Infos zur Solidarischen Ökonomie in Deutschland gibt es weiters auf www.solidarische-oekonomie.de sowie über die Entwicklungen in Österreich auf www.solidarische-oekonomie.at



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