„So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur.“ – So steht es geschrieben bei Aristoteles, Politik, 1. Buch, Kap. 3, 1259 a. Was macht unsere Politik heute? Die neu angelobte österreichische Bundesregierung übernimmt einen Staatsschuldenberg von rund 161 Milliarden Euro und zahlt dafür jährlich rund 6,9 Milliarden Euro Zinsen. Nachzulesen sind die aktuellen Staatsschulden unter www.staatsschulden.at
Eine kleine Geschichte des Zinses veröffentlichte Peter Müller in der Zeit unter dem Titel "Ein paar Prozent Streit" - hier anklicken...

Die Stadt Wörgl thematisiert das exponentielle Wachstum des Zinseszins-Systems mit dem Geschichtsprojekt "Meilensteine" in der Wörgler Innenstadt, zu dessen Eröffnung sich am 23. Juni 2006 u.a. Tirols Wirtschaftslandesrat Hannes Bodner einfand (mehr dazu hier...) Am unteren Rand der Steine ist jene Summe vermerkt, auf die ein Euro angelegt mit 3 % Zins zu Christi Geburt im jeweiligen Jahr angewachsen ist. Weitere Infos zum Projekt auf der Website www.meilensteine.wörgl.at

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