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Das Unterguggenberger Institut sammelt und archiviert Literatur zum Thema Wörgler Freigeld und Komplementärwährung sowie themenverwandte Fachgebiete. Das vollständige Literatur-Verzeichnis können Sie hier downloaden.


Buchtipps des Unterguggenberger Institutes:


Hans Christoph Binswanger: "Die Glaubensgemeinschaft der Ökonomen"
Murmann-Verlag, 1998, ISBN: 978-3932425066
Die Wirtschaft im Blickfeld von Mythos, Ethnologie, Philosophie und Literatur. Hans Christoph Binswangers Analyse zielt darauf ab, daß Wirtschaft kein in sich abgeschlossenes System, sondern Teil unserer gesamten Lebenswelt ist. Weder die Ökonomie noch unsere Lebenswelt kann begriffen werden, wenn man sie nicht in ihrer Verschränkung begreift.
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William Engdahl: Saat der Zerstörung - Die dunkle Seite der Gen-Manipulation
Innerhalb von fünf bis höchstens zehn Jahren werden sich wesentliche Teile der weltweiten Nahrungsmittelversorgung in den Händen von nur vier global agierenden Großkonzernen befinden. Diese Firmen halten exklusive Patente auf Saatgut, ohne das kein Bauer oder Landwirt der Welt säen und später ernten kann. Es handelt sich dabei allerdings nicht um gewöhnliches Saatgut.
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JOSEPH HUBER | JAMES ROBERTSON: Geldschöpfung in öffentlicher Hand  - Weg zu einer gerechten Geldordnung im Informationszeitalter Verlag für Sozialökonomie, Übersetzung der englischen Originalausgabe von Klaus Karwat, 91 Seiten, 3 Tabellen, Pb., 12,90 Euro,
ISBN 978-3-87998-454-1  -  weitere Infos hier anklicken


IRVING FISHER: 100%-MONEY - 100%-GELD
Erstmals in deutscher Übersetzung von Klaus Karwat, Fachverlag für Sozialökonomie, 157 Seiten, Pb. | 16,90 Euro, ISBN 978-3-87998-451-0

Der amerikanische Nationalökonom Irving Fisher (* 27. Februar 1867 in Saugerties/New York, ? 1947 in New York) verbrachte sein gesamtes Berufsleben als Professor an der berühmten Yale-Universität.

Wirtschafts-Nobelpreisträger James Tobin bezeichnete ihn einmal als den größten amerikanischen Nationalökonomen aller Zeiten. Der Präsident der amerikanischen Zentralbank Ben Bernanke zitiert ihn noch heute. Fisher's Publikationsliste umfasst 2000 Titel, darunter die Werke "Die Kaufkraft des Geldes" (1911) und "Zinstheorie" (1930). Insbesondere die heute verwendeten Preisindizes gehen maßgeblich auf Fisher zurück. 1898 erkrankte er schwer an Tuberkulose und brauchte drei Jahre, um wieder zu genesen. Seitdem publizierte er auch über Gesundheitsfragen. Beim Börsencrash 1929 verlor er fast sein gesamtes Vermögen und auch seinen guten Ruf, da er noch kurz zuvor zum Kauf von Aktien geraten hatte. Als Konsequenz daraus publizierte er 1935 sein letztes Buch "100%-Money", in dem er eine Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts auf Geldschöpfung forderte.



Benjamin Barber: "Consumed" - Wie der Markt Kinder verführt, Erwachsene infantilisiert und die Demokratie untergräbt.
C.H.Beck Verlag München, 2008, Originalausgabe in Englisch 2007, ISBN 978-3-406-57159-6, 395 Seiten.
Weiter Informationen: http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=22941

 


DI Tobias Plettenbacher: "Neues Geld - Neue Welt" Die drohende Wirtschaftskrise - Ursachen und Auswege
1. Auflage 2008, 150 Seiten, Paperback, 15 Euro, planet-Verlag, ISBN 978-3-0902555-16-8 - mittlerweile in 12., überarbeiteter Auflage unter ISBN: 978-3-902555-27-4 erhältlich, Preis: 18 Euro.
Auf 66 thematischen Doppelseiten mit über 250 Abbildungen wird das Thema Geld übersichtlich und aus einer völlig neuen Perspektive behandelt. Tobias Plettenbacher stellt Lösungsansätze vor, die auf Regionalität statt Globalisierungl, auf Kooperation statt Konkurrenz udn auf Nachhaltigkeit statt Wachstum und Umweltzerstörung setzen. Es werden zahlreiche Beispiele von neuem Geld aus Österreich, Deutschland und aller Welt vorgestellt.
Der Autor: Dipl.-Ing. Tobias Plettenbacher, geb. 1968, Ried im Innkreis (Oberösterreich), Landschaftsökologe, Programmierer, Technischer Leiter der Firma WLM OEG Innsbruck, Experte für Computermodelle und komplementäre Währungssysteme, ATTAC Ried im Innkreis
Tobias Plettenbacher stellt das Buch als PDF (2,8 MB) zum kostenlosen Download auf www.neuesgeld.com zur Verfügung - hier downloaden

 
 
Manfred Füllsack (Hg.): Verwerfungen moderner Arbeit. Zum Formwandel des
Produktiven. transcript 2008, 192 S., kart., 20,80 €, ISBN: 978-3-89942-874-2

Mit Beiträgen von: Dirk Baecker, Fritz Betz, Marina Fischer-Kowalski, Manfred Füllsack, Paul Kellermann, Stephan Lessenich, Wolfgang Pircher,
Birger P. Priddat, Anke Schaffartzik, Georg Vobruba.

Dass Arbeit produktiv ist, wenn sie monetäre Mehrwerte schafft, wird in einer Gesellschaft fragwürdig, in der nicht mehr zu übersehen ist, dass dieselbe Arbeit die Umwelt verschmutzt, Arbeitsplätze vernichtet und die Wertschöpfung ins Ausland verlagert. Festzustellen, was unter diesen Bedingungen noch produktiv ist, stellt ein aufwändiges Unterfangen dar, das selbst Arbeit macht und damit die eigene Problematik unaufhaltsam verschärft. Der Band versammelt Versuche, diesem Problem nachzuarbeiten und dabei  dem historischen Wandel der Form produktiver Arbeit, seinen Ursachen und  Bedingungen sowie seinen gesellschaftlichen Folgen auf die Spur zu kommen.
 

 
Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (Hg.), Projektleitung: Thomas Roithner
Die Weltunordnung von Ökonomie und Krieg

Von den gesellschaftlichen Verwerfungen der neoliberalen Globalisierung zu den weltumspannenden politischen Ansätzen jenseits des Casinokapitalismus, Reihe: Dialog, Bd. 49, 2. Auflage, 2006, 304 S., 12.90 EUR, br., ISBN 3-8258-9723-0

Der vorliegende Band stellt die globalen Zusammenhänge zwischen Ökonomie und Krieg in einen breiteren Kontext und bedient sich dabei eines umfassenden Friedensbegriffs - über den Zustand von Nicht-Krieg hinausgehend -, wie auch der Untertitel des Buches signalisiert.

Die "Weltunordnung von Ökonomie und Krieg" wird aus Sicht der Friedens- und Militärwissenschaft, der Wirtschaftswissenschaften, der Philosophie, der Kommunikationswissenschaften, der Gewerkschafts- und Friedensbewegung, der Entwicklungspolitik, des Journalismus sowie der Politik diskutiert.  Mit Beiträgen von Elmar Altvater, Jörg Becker, Heinz Fischer, Thomas Fues, Erich Kitzmüller, Friedrich Korkisch, Peter Lock, Hildegard Goss-Mayr, Hans Holzinger, Jörg Huffschmid, Gerald Mader, Birgit Mahnkopf, Bernhard Mark-Ungericht, Angela Riedmann, Werner Ruf, Thomas Roithner, Hans Sallmutter, Hermann Scheer, Peter Strutynski, Jakob von Uexküll und Andreas Zumach.
 

 
Christian Felber: Neue Werte für die Wirtschaft - Eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus, Deuticke Verlag,
ISBN 978-3-552-06072-2, 336 Seiten, erschienen im März 2008
Mit Neue Werte für die Wirtschaft legt der freie Publizist und Mitbegründer von Attac Österreich sein drittes Buch bei Deuticke vor.
Weitere Info hier...
In der Frankfurter Rundschau schreibt Rudolf Speth über das Buch: "Würden Christian Felbers Vorschläge tatsächlich angewandt, würde aus dem Raubier Kapitalismus wohl mehr als nur ein nützliches und ungefährliches Haustier werden."
 

 
Elmar Altvater und Birgit Mahnkopf: Konkurrenz für das Empire - die Zukunft der Europäischen Union in der globalisierten Welt
2007 - 304 S. - € 24,90 - SFR 43,70
ISBN: 978-3-89691-652-5
Erschienen: Oktober 2007
weitere Infos: http://www.dampfboot-verlag.de/buecher/652-5.html
 

 
Perkins John: Weltmacht ohne Skrupel Die dunkle Seite der Globalisierung - Wie die USA systematisch Entwicklungsländer ausbeuten > mehr zum Buch

1. Auflage 2007, 328 Seiten, Hardcover, Format 14,8 x 21,0 cm,
ISBN 978-3-636-01448-1, Euro 24,90
 

 
 
Brunnhuber Stefan: Wie wir wirtschaften werden -  Szenarien und Gestaltungsmöglichkeiten für zukunftsfähige Finanzmärkte
von der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste

Verlag Schäffer-Poeschel, 445 Seiten
ISBN: 3791022393

Dr. Harald Wozniewski: Wie der Nil in der Wüste. Der moderne Feudalismus in Deutschland — Meuda­lismus. Books on Demand. Norderstedt 2007. ISBN 978-3-8334-9717-9.

In der gesellschaftskritischen Studie "Wie der Nil in der Wüste" geht der Rechtsanwalt Dr. Harald Wozniewski aus Karlsruhe auf die volkswirtschaftlichen Hintergründe der Kaufkraft- und damit Geld- und Vermögensverteilung in Deutschland ein. Wie wäre es mit ein bisschen (Bürger-) Initiative durch Hintergrundwissen über die Ma­chenschaften auf höchster Ebene? Dann sind Sie hier genau richtig! Weitere Infos zum Buch finden Sie hier 
Das Vorwort zum Buch lesen Sie hier...
 

 
 
 
Michael Albert: Parecon - Leben nach dem Kapitalismus (participatory economics)
Trotzdem Verlagsgenossenschaft, ISBN: 3-931786-33-1
In Parecon - PARticipatory ECONomics - entwirft Michael Albert ein nach-kapitalistisches Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell. Hochgelobt und in vielen Sprachen übersetzt beschreibt er ein alle Lebensbereiche durchdringendes System jenseits der herrschenden Ökonomie von Ausbeutung und Privateigentum. Ziel ist eine lebendige Gesellschaft, vielfältig, solidarisch und selbstorganisiert.
Michael Albert half mit, South End Press und Z Magazine zu gründen und zu etablieren. Zur Zeit betreut der langjährige politische Aktivist die international geschätzte Website ZNet (www.zmag.org). Er ist Autor vieler Bücher und unzähliger Artikel, die sich unter anderem mit Ökonomie, Utopie, gesellschaftlicher Veränderung, Globalisierung, mit Krieg und Frieden auseinandersetzen.
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Herbert Rauch, Alfred Strigl: "Die Wende der Titanic" Wiener Deklaration für eine zukunftsfähige Weltordnung, Oekom-Verlag,
ISBN 3-86581-005-5, Preis: 20 Euro, www.oekom.de
Globaler Freihandel und Privatisierungen besiegen den Hunger und ökologische Miseren nicht. Die Autoren sprechen ungeschminkt Tabus wie die Wachstumsdoktrin an und suchen nach Lösungen für ein zukunftsfähiges 21. Jahrhundert. Sie formulieren reale, griffige Forderungen wie eine Wirtschaftsverfassung mit ressourcengestützter Währung, eine nachhaltige Nord-Süd-Kooperation, eine Grundsicherung, eine Verbreiterung von Demokratie, einen Naturregenerationsplan, eine gestärkte Welt-Innenpolitik, aber auch vertiefte regionale Subsidiarität, solidaritätsgetragene Konfliktkultur und vieles mehr.
Herbert Rauch ist Rechts-und Sozialwissenschaftler, Begründer und Leiter des Institutes für Sozialanalyse, Schwerpunkt Regionalforschung. Alfrde Strigl ist Biochemiker und Wirtschaftswissenschafter, Geschäftsführer am Österreichischen Institut für Nachhaltige Entwicklung und Gründungsmitglied des Sustainable Europe Research Institute und Präsident von ESD.
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Gaismair-Jahrbuch 2008: Auf der Spur
Hrsg: Lisa Gensluckner, Monika Jarosch, Horst Schreiber, Alexandra Weiss, Studienverlag, ISBN-978-3-7065-4538-9
Die Jahrbücher der Gaismair-Gesellschaft erscheinen seit 2000 rechtzeitig zum Jahresrückblick. In Anlehnung an die Tradition der Gaismair-Kalender werden kontroverse und gesellschaftskritische Themen aufgegriffen. Im Gaismair-Jahrbuch 2008 findet sich ein Kapitel zum Thema Ökonomie und Globalisierungskritik - Alternativ erprobt und kritisch betrachtet mit Beiträgen über das Wörgler Freigeld, Die Tiroler Stunde - Regiogeld für Tirol, über ein Duales Geldsystem im kleinen Ländle (Vorarlberg), eine kritische Auseinandersetzung zu Tauschringen und Talentbörsen sowie neue Politikinitiativen zur Globalisierung.
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Josef Macek: Michael Gaismair, Bundesverlag
Der Tiroler Michael Gaismair entwickelte im 16. Jahrhundert revolutionäre soziale Forderungen: Aufhebung der ständischen Gliederung, rechtliche Gleichstellung aller Menschen, Abbau von Privilegien aller Art, Aufbau eines sozialen Netzes. Das Buch beschreibt den - tragisch endenden - Lebensweg Gaismairs und versteht sich als Beitrag zu seiner endgültigen Rehabilitierung.
Der Autor: Josef Macek, Dr. phil., geboren 1922, Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Prag, deren Historisches Institut er lange Jahre hindurch geleitet hat. Ab 1975 Mitarbeiter des Archäologischen Institutes der CSAV in Prag.
Das Buch ist derzeit nur antiquarisch erhältlich.
Weitere Informationen zu Gaismair: hier anklicken
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Joachim Becker, Karin Imhof, Johannes Jäger, Cornelia Staritz (Hg.): Kapitalistische Entwicklung in Nord und Süd
Handel, Geld, Arbeit, Staat. mandelbaum verlag, ISBN 978-3-85476-239-3
Verschiedene Entwicklungswege, deren Ursachen und Konsequenzen stehen im Mittelpunkt dieses Buches, in dem globalen entwicklungsökonomischen Fragen anhand theoretischer und empirischer Analysen nachgegangen wird.
Herausgegeben von MitarbeiterInnen des Mattersberger Kreises für Entwicklungspolitik an den Österreichischen Universtitäten, Info: www.mattersburgerkreis.at
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Karl Walker: "Das Geld in der Geschichte"
Dieses Buch zählt zur Standard-Literatur und kann online auf www.geldreform.de unter
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/walker/gdg.htm
abgerufen werden. Im Januar 2000 wurde eine neue Papierauflage im Conzett-Verlag herausgegeben.
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Manfred Füllsack (Hrsg.): Globale soziale Sicherheit. Grundeinkommen – weltweit?
Angesichts der Ohnmacht von Nationalstaaten, die in ihnen verfügbaren Arbeitsplätze im Lande zu halten, die eigenen Arbeitskräfte vor ausländischer Konkurrenz zu bewahren und die bestehenden Sozialstandards und ihre Finanzierung gegenüber dem Rest der Welt zu behaupten, wird zur Zeit eine Forderung immer lauter: Existenzmöglichkeiten, und das heißt heute in der Regel Einkommen, sollen unabhängig von Arbeit zur Verfügung gestellt werden. Der vorliegende Band versucht diese Forderung nach einem Garantierten Grundeinkommen, sowie die dazu vorgebrachten Argumente, die bereits gesetzten politischen Schritte und die Probleme, die der Umsetzung dieser Idee noch im Wege stehen, aus möglichst unterschiedlichen globalen Perspektiven zu beleuchten.
Mit Beiträgen von: Philippe van Parijs (Be), Myron J. Frankman (Ca), Gianluca Busilacchi (It), Michael Howard (USA), Eduardo Suplicy (Bras), Simon Clarke (UK), John Tomlinson
, Simon Schooneveldt und Penny Harrington (Aus), Dirk Jacobi (Ger), Nicoli Nattrass (SA), Toru Yamamori und Soichiro Tanaka (Jap), Manfred Füllsack (AT) Weitere Infos zum Herausgeber > hier...
Berlin 2006 (Avinus-Verlag), 220 Seiten, € 20,00

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Götz W. Werner: "Einkommen für alle". Verlag Kiepenheuer & Witsch, www.kiwi-verlag.de, 1. Auflage 2007,
ISBN 978-3-462-03775-3
Der Autor Götz W. Werner, Jahrgang 1944, ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der dm-Drogereiemärkte und ist seit 2003 Professor am Institut für Entrepreneurship der Universität Karlsruhe. Im Buch geht es um die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens. Götz W. Werner: "Einkommen ist ein Bürgerrecht."



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Franz Mathis: Unter den Reichsten der Welt – Verdienst oder Zufall?
Österreichs Wirtschaft vom Mittelalter bis heute - Innsbruck 2007, 136 Seiten, Studienverlag,
ISBN 978-3-7065-4429-0. Infos zum Autor: http://www.uibk.ac.at/geschichte/personal/mathis.html.
Infos zum Buch hier...

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