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Buchempfehlungen des Unterguggenberger Institutes

   

Neuerscheinung zum Wörgler Freigeldjahr 2007:
Dr. Wolfgang Broer: "Schwundgeld - Bürgermeister Michael Unterguggenberger und das Wörgler Währungsexperiment 1932/33"
StudienVerlag, 398 Seiten, Euro 34,90 - ISBN 978-3-7065-4472-6
In den Jahren 1932/33 führte der Wörgler Bürgermeister Michael Unterguggenberger in seiner Gemeinde das sogenannte Schwundgeld ein, eine Parallelwährung neben dem amtlichen Schilling. Er initiierte dadurch inmitten der Weltwirtschaftskrise ein Währungsexperiment, welches seit damals nicht nur in Österreich, sondern auch in vielen anderen Ländern der Welt große Beachtung und Nachahmung gefunden hat.
Dieses Buch stellt das Wörgler  Experiment erstmals umfassend in das damalige politische und soziale Koordinatensystem und führt ganz nah an die Menschen und Probleme dieser Zeit heran. Der Autor Dr. Wolfgang Broer ist Historiker und Publizist, u.a. langjähriger Redakteur der Tageszeitung "Der Kurier" und Chefredakteur des a3-Wirtschaftsverlages.
Das Buch ist u.a. in der Buchhandlung Zangerl in Wörgl erhältlich. Bestellung per Email: order@studienverlag.at

Leseproben - hier anklicken

Rezensionen:

12. Jänner 2009 - Schweizer Wochenzeitung Zeit-Fragen, Rezension von Erika Vögeli: "Ein sanfter Rebell gegen Not und Arbeitslosigkeit" > Rezension hier anklicken

11/08 November 2008 - Österreichisches Monatsmagazin GEWINN "Nach dem Finanzkollaps: Was jetzt noch Wert hat":
"Wolfgang Broer schrieb mit „Schwundgeld“ (Studienverlag, 2007) das vielleicht beste Buch zum Thema Parallelwährung neben dem amtlichen Geld. In den Jahren 1932/1933 führte Bürgermeister Michael Unterguggenberger in seiner Gemeinde das sogenannte „Schwundgeld“ ein. Ein lokales Geld zum amtlichen Schilling. Er initiierte dadurch inmitten der Wirtschaftskrise ein Währungsexperiment, welches nicht nur erfolgreich war und die Arbeitslosigkeit drastisch senkte, sondern auch in anderen Staaten große Aufmerksamkeit gefunden hat. Eine Pflichtlektüre für jene, die seriöse Alternativen zur jetzigen Finanzkrise suchen."

22. September 2007 - Wiener Zeitung extra (PDF download 1,7 MB) > hier anklicken

2. August 2007 - a3 ECO - Wirtschaftsinformationen für Unternehmer, Ausgabe 7-8/2007: Buchtipp > hier anklicken


 

 

Gebhard Ottacher: "Der Welt ein Zeichen geben" - Das Freigeldexperiment von Wörgl 1932/33
Verlag für Sozialökonomie, ISBN 978-3-87998-450-3, 80 Seiten, Erscheinungsjahr 2007, www.gauke.net


Das Buch basiert auf der Diplomarbeit "Der Welt ein Zeichen geben", die der Autor im August 2001 zur Erlangung des Magistergrades der Philosophie aus der Studienrichtung Geschichte unter der Leitung von Univ.Prof. DDr. Dieter Stiefel am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien erstellte. Weitere Informationen zum Buch > hier anklicken

 

 


 

Melichar/Mascher: Tirol quer denken - Tirols Geschichte im 20. Jahrhundert mit einem Beitrag von Mag. Gisela Hormayr zum Wörgler Freigeld
öbv&hpt-Verlag, ISBN 3-209-04671-9,www.oebvhpt.at, Format A4, Erscheinungsjahr 2004
Das Buch enthält Materialien und Anregungen für den Geschichtsunterricht und entstand unter Mitarbeit der Süd- und Nordtiroler Regionalgruppen des Projektses FUER Geschichtsbewusstsein (Förderung und Entwicklung reflektierten Geschichtsbewusstseins).
Im Kapitel "Das Wörgler Freigeld-Experiment" von Seite 116 bis 123 stellte die Autorin Orientierungswissen, eine Chronik des Freigeldexperimentes, Statistiken und Materialien, methodisch-didaktische Überlegungen für die Arbeit im Unterricht zusammen.

  

 


 

Klaus Rohrbach: "Freigeld" Michael Unterguggenberger und das Währungswunder von Wörgl
Verlag Ch. Möllmann, Schloss Hamborn 94, D-33178 Borchen, www.chmoellmann.de, ISBN 3-931156-71-0, 145 Seiten

Gut recherchiertes Jugendsachbuch, das auf historischen Fakten beruht. Aus dramaturgischen Gründen fügte der Autor das erfundene Schicksal der Familie Seethaler ein. Klaus Rohrbach (im Bild rechts beim Besuch im Wörgler Heimatmuseum) studierte Germanistik, Geografie, Philosophie und allgemeine Sprachwissenschaft und unterrichtet seit 1980 als Oberstufenlehrer an der Freien Waldorfschule Würzburg. 

  

 


 
Fritz Schwarz: "Das Experiment von Wörgl"
Erstausgabe 1951 durch die Verlagsgenossenschaft Freies Volk Bern, Neuauflage Synergia-Verlag, www.synergia-verlag.de, ISBN 9783981 089455
 
Gratis-Download des Buches unter http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/woergl/

Fritz Schwarz war Zeitzeuge des Wörgler Freigeldexperimentes und verfasste das Buch anlässlich des Freiwirtschaftskongresses 1951 in Wörgl (weitere Info dazu hier).
 
 
 
 

 

Wörgler Heimatbuch - DDr. Dkfm Silvio Unterguggenberger:  "Das Freigeldexperiment von Wörgl" auf Seite 259 bis 278
Edition Josef Zangerl, Wörgl 1998, Eigenverlag.


Kommerzialrat Diplomkaufmann DDr. Silvio Unterguggenberger ist der Sohn von Michael Unterguggenberger. Er verfasste 1957 die Diplomarbeit "Der Schwundgeldversuch von Wörgl", eingereicht bei Prof. Dr. Walter Heinrich an der Hochschule für Welthandel in Wien. Für das Wörgler Heimatbuch verfasste er den Beitrag in den 1990er Jahren.

 

 

 


 
DI Tobias Plettenbacher: "Neues Geld - Neue Welt" Die drohende Wirtschaftskrise - Ursachen und Auswege
1. Auflage 2008, 150 Seiten, Paperback, 15 Euro, planet-Verlag, ISBN 978-3-0902555-16-8
Auf 66 thematischen Doppelseiten mit über 250 Abbildungen wird das Thema Geld übersichtlich und aus einer völlig neuen Perspektive behandelt. Tobias Plettenbacher stellt Lösungsansätze vor, die auf Regionalität statt Globalisierung, auf Kooperation statt Konkurrenz und auf Nachhaltigkeit statt Wachstum und Umweltzerstörung setzen. Es werden zahlreiche Beispiele von neuem Geld aus Österreich, Deutschland und aller Welt vorgestellt.
Der Autor: Dipl.-Ing. Tobias Plettenbacher, geb. 1968, Ried im Innkreis (Oberösterreich), Landschaftsökologe, Programmierer, Technischer Leiter der Firma WLM OEG Innsbruck, Experte für Computermodelle und komplementäre Währungssysteme, ATTAC Ried im Innkreis
Tobias Plettenbacher stellt das Buch als PDF (2,8 MB) zum kostenlosen Download auf www.neuesgeld.com zur Verfügung - hier downloaden
 
 
 

 

Gaismair-Jahrbuch 2008: Auf der Spur
Hrsg: Lisa Gensluckner, Monika Jarosch, Horst Schreiber, Alexandra Weiss, Studienverlag, ISBN-978-3-7065-4538-9
Die Jahrbücher der Gaismair-Gesellschaft erscheinen seit 2000 rechtzeitig zum Jahresrückblick. In Anlehnung an die Tradition der Gaismair-Kalender werden kontroverse und gesellschaftskritische Themen aufgegriffen. Im Gaismair-Jahrbuch 2008 findet sich ein Kapitel zum Thema Ökonomie und Globalisierungskritik - Alternativ erprobt und kritisch betrachtet mit Beiträgen über das Wörgler Freigeld, Die Tiroler Stunde - Regiogeld für Tirol, über ein Duales Geldsystem im kleinen Ländle (Vorarlberg), eine kritische Auseinandersetzung zu Tauschringen und Talentbörsen sowie neue Politikinitiativen zur Globalisierung.

 

 


 

Margrit Kennedy: Geld ohne Zinsen und Inflation - Ein Tauschmittel, das jedem dient
Erstausgabe 1990, überarbeitete Auflage 1994 erschien im Goldmann-Verlag, ISBN 3-442-12341-0, www.goldmann-verlag.de, 239 Seiten
Mit einem Beitrag und Grafiken von Helmut Creutz.
Margrit Kennedy ist Architektin, Stadtplanerin und Ökologin und stellt das komplexe Thema in für alle verständlicher Form dar. Das Wörgler Freigeld wird als Beispiel für "erste Experimente mit zinfreiem Geld" erwähnt. 

 

 

 

 


 

Bernard Lietaer: "Das Geld der Zukunft"
Riemann - One Earth Spirit Verlag, 480 Seiten, ISBN 3-570-50035-7, Erstauflage 1999
Der Finanzfachmann Bernard Lietaer setzt sich mit der Problematik des existierenden Geldsystems auseinander.  Im Kapitel 5 unter "Arbeitsschaffende Währungen" wird das Wörgler Freigeldexperiment ausführlich beschrieben. Bernard Lietaer war in verschiedenen Funktionen im Geld- und Finanzsystem tätig (u.a. Konzeption ECU, Hedgefonds-Manager, Regierungsberater) und kehrte zur Forschung zurück. Infos zum Buch hier.

 

 

 


Christof Karner: Katholizismus und Freiwirtschaft - Das Lebensreformprogramm des Johannes Ude

Verlag Peter Lang, Europäische Hochschulschriften, www.peterlang.de, ISBN 3-631-38923-X, Erscheinungsjahr 2002

Christof Karner stellt den österreichischen Theologen und Wirtschaftsreformer DDDDr. Johannes Ude (1874-1965) vor. Johannes Ude war ein Verfechter der Freiwirtschaft und in freundschaftlicher Weise mit dem Wörgler Bürgermeister Michael Unterguggenberger verbunden. Karner schildert Udes umfassendes Lebensreformprogramm, seine Kritik am Zinssystem und seine Standpunkte zur Freiwirtschaftslehre sowie seinem Verhältnis zu dieser antikapitalistischen Reformbewegung. Der Autor, geb. 1963, studierte Geschichte, Germanistik und Pädagogik an der Universität Wien. Er unterrichtet Geschichte, Deutsch, Wirtschaftliche und politische Bildung am TGM/Wien.

 

 


 

Rainer Hofmann/Horst Schreiber: Sozialdemokratie in Tirol - Die Anfänge
Eine Publikation der Gaismair-Gesellschaft in der Avonxar Verlags OHG in Zusammenarbeit mit dem Innsbrucker Kreis, 2003
ISBN 3-936902-02-X, 400 Seiten.

Das Buch erzählt die Anfänge der Sozialdemokratie in Tirol anhand von 24 Persönlichkeiten. Darunter ist Michael Unterguggenberger (1884-1936), der 1931- 1934 als Bürgermeister von Wörgl das Wörgler Freigeldexperiment initiierte. Den Beitrag "Da von hier aus die Welt nicht befreit werden kann, wollen wir wenigstens ein Zeichen setzen" verfasste Oliver Seifert.

 

 

 


 

Robert Musil: Geld. Raum. Nachhaltigkeit. Alternative Geldmodelle als neuer Weg der Regionalentwicklung?
Verlag für Sozialökonomie, ISBN 3-87998-446-8, Erscheinungsjahr 2005, www.sozialoekonomie.de


Robert Musil, geb. 1975, lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Geographie und Geschichte an der Universität Wien. Seine dort entstandene Diplomarbeit bildet die Grundlage dieses Buches, das im Kapitel 9 unter Komplementärwährungen auch das Wörgler Freigeldexperiment ausführlich darstellt.

Robert Musil stellt das Thema Geld und Raum umfassend auf breiter Basis dar. Musil entwirft ein Gegenkonzept zur neoliberalen Globalisierung, die derzeit keinen Gestaltungsspielraum für eine nachhaltige Entwicklung unter dem Gesichtspunkt von gerechterer Verteilung sowohl innergenerativ als auch intergenerativ lässt.



Ezra Pound (Übersetzung Eva Hesse): "Pisaner Cantos"
Arche-Verlag, ISBN 3-7160-2309-4, www.arche-verlag.com, 285 Seiten.


"Entstanden 1945 im U.S.Army Disciplinary Training Center bei Pisa und ausgezeichnet mit dem Bollingen Award, gelten die Pisaner Gesänge von Ezra Pound bis heute als der unbestrittene Höhepunkt seines Schaffens und als die wohl größte Dichtung des 20. Jahrhunderts." - Zitat Thornton Wilder.
In Ezra Pounds kritischer Auseinandersetzung mit dem Wirtschaftssystem seiner Zeit  wird das Wörgler Freigeld zum "Lichtblick" in der Geschichte. Das Bild rechts zeigt ihn mit Rosa Unterguggenberger und deren Sohn Silvio bei einem seiner Besuche in Wörgl. Mehr dazu lesen Sie hier...

 

 


Mary de Rachewiltz: "Diskretionen"
Haymon Verlag, 288 Seiten. Mary de Rachewiltz ist die Tochter Ezra Pounds. Mit Bezug auf dessen Familiengeschichten "Indiscretions" veröffentlichte sie 1971 erstmals ihr Erinnerungen in dem englischen Buch "Discretions", das 20 Jahre nach dem Tod des Dichters von Gertrud Spat ins Deutsche übersetzt wurde. Aus der Biografie "Diskretionen" von  Mary de Rachewiltz geht hervor, dass der Dichter auch 1936 in Wörgl weilte. Was er hier erlebte, verarbeitete er im Canto LXXIV der Pisaner Gesänge.

Die Autorin, geboren 1925 in Brixen, lebt auf der Brunnenburg bei Meran, wo sie eine Pound-Bibliothek betreut.

 

 


 

 

Wolfgang Straub: Literatrischer Führer Österreich
Insel-Taschenbuch 3277, ISBN 978-3-458-34977-8, Erstauflage 2007

Die Besuche Ezra Pounds in Wörgl 1936 trugen Wörgl eine Eintragung im Literarischen Führer Österreichs ein, den Wolfgang Straub 2007 zusammengestellt hat. Dr. Phil. Wolfgang Straub, geb.1968, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Salzburg und lebt als Autor, Literaturkritiker und freier Verlagslektor in Wien.

 

 

 

 


 

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