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"La monreformo de Wörgl 1932/33" in Esperanto aktuell 2008/6

Die Teilnehmer des internationalen Esperanto-Treffens 2008 in Wörgl mit Univ.Prof. Hans Michael Maitzen, Vorsitzender des Österreichischen Esperanto-Verbandes (Bild rechts).

Der Österreichische Esperanto-Verband organisierte von 11. bis 13. Juli 2008 in Wörgl ein Interregionales Treffen mit rund 40 Teilnehmern aus Österreich, Bayern und Italien (mehr dazu hier). Eine willkommene Gelegenheit für das Unterguggenberger Institut, Kontakte zu den TeilnehmerInnen zu knüpfen, um jemanden für eine Übersetzungsarbeit zu finden. Da Esperanto in vielen Teilen der Welt, vor allem auch in Ostasien angewendet wird, baut die Welthilfssprache des Friedens auch für das Thema Wörgler Freigeld Brücken in alle Kontinente.

Auf Vermittlung des Verbandes unter der Leitung von Univ.Prof. Hans Michael Maitzen übersetzte Mag. Helga Farukuoye einen Beitrag übers Wörgler Freigeld für die Website www.unterguggenberger.org in Esperanto, den Sie im Bereich "Informo en esperanto" nachlesen können. Die Zeitschrift Esperanto aktuell griff in der November-Ausgabe 2008 das Thema auf und gestaltete dazu den Leitartikel der Ausgabe.

Im Vorwort "Ein Geburtstagsgeschenk für Dr. L.L.Zamenhof" erinnert der Redakteur Alfred Schubert an die 150. Wiederkehr von Zamenhofs Geburtstag am 15. Dezember 2009 und sucht Ideen der Leserschaft, welches Geschenk man dem Erfinder der Welthilfssprache machen könnte. "Kein Geld für das Geburtstagsgeschenk?" fragt er und schreibt weiter: "Dann muss es notfalls ohne große Summen gehen. Dass es auch ganz anders geht, hat Michael Unterguggenberger, der Bürgermeister von Wörgl, auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise vorgemacht."

Alfred Schubert weist darauf hin, dass es Esperanto-Geld schon gegeben hat: "Zweimal sogar. Gezahlt wurde in spesmilo und stelo. Könne ein Esperanto-Geld - egal ob Rechengeld, Papiergeld oder Münze - nach dem Wörgler Modell die Finanzierung von Esperanto-Projekten möglich machen? Nachdenken ist hier gefragt. Vielleicht auch eine Aufgabe für das Jubiläumsjahr."

Die Esperanto-Zeitschrift würdigt Unterguggenberger dann noch auf der letzten Seite mit einem Zitat in der Rubrik "Zu guter Letzt": "Die Menschen leben vom Austausch ihrer Leistungen - Michael Unterguggenberger, der es 1932 ablehnte, sich dem Diktat der internationalen Finanzmärkte und der von ihnen verursachten Krise unterzuordnen."

Weitere Informationen über den Österreichischen Esperanto-Verband gibt es unter www.esperanto.at

Den Beitrag "La monreformo de Wörgl 1932/33" in der Zeitschrift Esperanto aktuell 2008/6 gibt´s hier als PDF (5,2 MB) zum Download

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